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Autor Thema: Metallgürtel Verschluß  (Gelesen 402 mal)
Robert
Erzherzog
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Beiträge: 5479



« am: 22. Juli 2021, 07:49:43 am »

Servus,

hab dieses Teil vor einigen Wochen gefunden und seitdem in dest. Wasser gebadet.
Ich hatte die Hoffnung, daß es beweglich wird. Das war aber nur ein Wunschdenken,
das verrostete Gelenk bewegte sich danach nicht. Ich hab die Niete herausgebohrt,
neu vernietet und dann gebürstet. Jetzt läßt es sich bewegen und sieht ganz ordentlich
aus. Das Alter kann ich nicht genau bestimmen.

L/B  78x10 mm Bronze oder Messing

Grüße
Robert
« Letzte Änderung: 22. Juli 2021, 11:16:02 am von Robert » Gespeichert

wer alles weiß, bekommt keine Überraschung mehr
Carolus Rex
Erzherzog
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« Antworten #1 am: 22. Juli 2021, 08:46:26 am »

Hi.

Ich würde sagen,  dass es eine Buchschließe ist.

Gruß CR
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------------Melden macht frei--------------
Robert
Erzherzog
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« Antworten #2 am: 22. Juli 2021, 11:00:35 am »

daran hab ich noch nicht gedacht, eine Möglichkeit ? Aber ich denke eher an Knebelverschluß, Metallgütel !!!

Und da steht 16-17 Jh.

Danke und Grüße Robert
« Letzte Änderung: 22. Juli 2021, 11:16:53 am von Robert » Gespeichert

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gghs
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« Antworten #3 am: 22. Juli 2021, 11:58:35 am »

das ist der verschluss eines gliedergürtels

16.-17 jhd. passt auch
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mike 81
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« Antworten #4 am: 22. Juli 2021, 12:23:59 pm »

das ist der verschluss eines gliedergürtels

16.-17 jhd. passt auch

Zustimmung  Super

Gruß Mike
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Robert
Erzherzog
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Beiträge: 5479



« Antworten #5 am: 22. Juli 2021, 13:07:40 pm »

ich danke euch für die Bestätigung, daß ich mit meiner Bestimmung nicht falsch liege.

Grüße
Robert
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stratocaster
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« Antworten #6 am: 22. Juli 2021, 13:29:49 pm »

Bin auch für Gliedergürtel.  winke winke
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Das Sucherforum dankt all denen,
die zum Thema nichts beitragen konnten
und dennoch geschwiegen haben !
Signalturm
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« Antworten #7 am: 22. Juli 2021, 14:35:04 pm »

Es gibt irgendwo auf meinem Rechner einen Text/ PDF welches die ewige Diskusion um Buchschließe vers. Gliedergürtel behandelt.
Darin wird angemerkt das es schon verwunderlich ist wie viele Bücher, bzw. deren Buchschließen auf den Acker gewandert sind.
Das stammt aber noch aus einer Zeit als man die Gliedergürtel als solche noch nicht so auf dem "Schirm" hatte.
Und in dem Text wird darauf hingewiesen das man bei einer Schließe wie im vorliegenden Fall die beiden Verschlußteile zueinander verdrehen können muss,
um ein Öffnen oder Verschließen zu ermöglichen.
Genau dieses Verdrehen ist bei einer Buchschließe in aller Regel nicht möglich.
Daher ist sicherlich von einem Verschluß eines Gliedergürtels auszugehen.
Gruß Signalturm
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Finderglück ist Finderlohn genug.
Robert
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« Antworten #8 am: 22. Juli 2021, 14:43:14 pm »

danke für die Ausführung und Zustimmung.

Grüße
Robert
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Derfla
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« Antworten #9 am: 30. Juli 2021, 17:42:21 pm »

Robert!
Um Gelenke die eingerostet sind wieder gangbar zu machen braucht man den Stift nicht herausbohren, sondern man muss versuchen die Rostverbindung in dem Gelenk zu lösen. Hierzu benötigt man einen Hammer und einen Hölzernen Untersatz (dickeres Brett). Dann legt  man das zu lösende Gelenk derart auf das Brett so daß der zu lösende Stift nach oben schaut. Anschließend wird mit einem kleinem Hammer auf den Stift geschlagen und das von beiden Seiten her, da die Stifte in der Regel aus dem Gelenk herausschauen. Hierbei muss man keine große Gewalt anwenden. Das mehrmals wiederholt führt in der Regel zum Ziel indem das abgeklappte Teil lansam versucht wird aufzubiegen ohne dass es bricht. Läßt sich das Gelenk ein klein wenig öffnen versucht man mit hin-und herbewegen den Spalt weiter zu öffnen bis er vollständig geöffnet ist. Ist der Gliedergürtel aus Eisen kann man genauso vorgehen. Bei ganz schwierigen Fällen kann das Gelenk erhitzt werden (bei Brozesachen ist dann die Patina weg, nicht empfehlenwert) und dann geht es gewiss. Habe so schon sehr viele Gelenke frei bekommen.
Derfla  grins
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Robert
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« Antworten #10 am: 31. Juli 2021, 07:48:51 am »

Servus Derfla,

danke für den guten Tipp, so ähnlich hab ich auch versucht das Gelenk zu lösen. Aber als erstes ist der dicke Rostknoten
weggeplatzt und damit war die angestauchte Kuppe futsch. Mit einem Durchschlag wollte ich dann vorsichtig den Niet
herausschlagen, aber da gab es nur noch Pröselchen. Das war dann der Grund füs´s Bohren.

Ich bin auch dafür soviel wie möglich vom Urzustand zu erhalten, leider war der original Niet nicht zu retten !!!

Grüße
Robert
« Letzte Änderung: 31. Juli 2021, 08:00:08 am von Robert » Gespeichert

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