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Autor Thema: Fundbeschriftungsmaschine  (Gelesen 7382 mal)
Nanoflitter
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« am: 19. Januar 2016, 13:15:52 pm »

Das ist ja ein Ding!
http://www.archaeologie.sachsen.de/2346.htm
http://www.archaeologie.sachsen.de/5057.htm
Wenn das hier um die Ecke wäre, würde ich die paar Cent wohl ausgeben.
Für meine zukünftige Vitrine muß ich allen Funden, die da reinkommen, eine Beschriftung verpassen. Ansonsten bleibt sowieso alles in den Tütchen mit dem Fundzettel. Aber eine Beschriftung ist schon etwas Aufwand, mit Lack drunter und drüber usw..... Gruss....
« Letzte Änderung: 19. Januar 2016, 13:24:32 pm von Nanoflitter » Gespeichert
Furchenhäschen
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« Antworten #1 am: 19. Januar 2016, 14:10:40 pm »

ja, die Idee und die Beschriftung ist wirklich gut, sensationell sogar.
Allerdings ein paar Cent sind das ab einer bestimmten Fundmenge nicht mehr.

Pro Suchgang fallen beispielsweise bei mir zwischen 50 und 100 einzelbeschriftungswürdige Artefakte an, der Rest kommt sortiert in beschriftete Tüten oder Schachteln.
Der Einzelpreis wurde mit 0,15 bis 0,20 € angegeben.

Bei Hundert Artefakten legst Du da schnell 20€ auf den Tisch. Gehst 4 mal pro Monat auf die Suche bist schon 80€ x 5 Monate = 400€ los!
Am Ende gibst Du die Funde irgendwann doch endgültig an das Amt, das wäre denn doch zuviel der Liebe am Hobby.
Ich bin der Ansicht, wenn das Amt die Funde irgendwann in seine Archive aufnehmen möchte muss auch die endgeldlose Beschriftung drin sein, denn anders käme ich mir wirklich reichlich verarscht vor! oder möchten die Sachsen keine Sammlungen übernehmen?

Gruß
Peter
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falls erforderlich mit einem auf die Ewigkeit bedachten Schweigen. “
Nanoflitter
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« Antworten #2 am: 19. Januar 2016, 16:53:10 pm »

So viel sind das bei mir im Leben nicht, 5-10 Funde pro Suchgang und vielleicht 1-2 für die Vitrine pro Monat... so tolle Fundplätze hab ich hier nicht.
Im Jahr fallen so 400 Einzelfunde an, jedes Flintkrümel eingerechnet. grins Für hundert Stück wären die 20 Euro mehr als ok. Da würde ich wohl locker ne Woche (Feierabende+Wochenende) für brauchen. Gruss...
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Schalk23
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« Antworten #3 am: 19. Januar 2016, 18:15:54 pm »

Grüßt Euch,

ich finde den Preis auch nicht überzogen. Bei einem ca. 3stündigen Suchgang sind es maximal 10 Teile, die zu beschriften sind. Ob auch Knöpfe des 19 Jh. beschriftet werden sollen?? Darüber kann man sich sicher streiten --> sollte man aber nicht!

Finde ich gut! Ist ein gutes Angebot.
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Viele Grüße

Schalk23
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Meister Eckhart
Nanoflitter
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« Antworten #4 am: 19. Januar 2016, 19:20:21 pm »

Ob auch Knöpfe des 19 Jh. beschriftet werden sollen??

Ich will nur die Funde beschriften, die aus den Fundtüten in die Vitrine wandern. Da ich auch Knöpfe melde irre, würden diese auch darunter fallen, aber die sollen da nicht rein, vielleicht ein paar... Gruss..
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Furchenhäschen
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« Antworten #5 am: 19. Januar 2016, 20:46:00 pm »

Fakt ist,
nach 45 Jahren Feldbegehungen würde mich dieses "lukrative Beschriftungsverfahren" insgesamt betrachtet ein kleines Vermögen kosten!
(Jedenfalls wenn ich die Menge meiner beschriftungswürdigen Funde ansehe)
Für Museen oder staatliche Sammlungen halte ich diese Beschriftungsmöglichkeit jedoch für absolut Sinnvoll!

Wenn ich dann vor oder nach dem Ableben testamentarisch meine vom Amt, gegen Bezahlung  Big grinsing beschriftete Sammlung an den rechten Ort (Museum oder staatliche Sammlung) verbringen lasse
bekommen meine Kinder zum Dank am Grab einen feuchten Händedruck und denken sich,
so hat der "Alte" sein Geld oder unser Erbe verplempert.
 
Zuerst habe ich dem Staat für das Beschriften der Fundstücke bezahlt
und aus lauter Dankbarkeit schenke ich ihm danach den ganzen Krempel!
Also seid`s mir nicht böse aber da müsste man wirklich einen an der Klatsche haben!

Nix für ungut  Frieden?
 winke winke
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thovalo
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« Antworten #6 am: 19. Januar 2016, 21:10:49 pm »

Ich will nur die Funde beschriften, die aus den Fundtüten in die Vitrine wandern. Da ich auch Knöpfe melde irre, würden diese auch darunter fallen, aber die sollen da nicht rein, vielleicht ein paar... Gruss..


Von den zehntausenden lithischen Fundbelegen meines Projektes habe ich selber eine kompakte "Präsenzsammlung" von etwa 100 Stücken aufgebaut die charakteristische Formen, Formate, Sonderformen und Zurichtungsweisen beinhaltet.

Dazu hatte ich die Überlegung die Stücke entweder zeichnerisch oder fotografisch mit den zugehörigen Maßen und Angaben des Gewichts zu dokumentieren. Das würde ebenso zu einer Identifizierung ausreichen. Diese Sammlung mit Expresspost nach Sachsen oder sonstwo hin zu schicken ist mir viel zu riskant. Zudem stellt jede Beschriftung eine Manipulation der Oberfläche dar.

Sofern ich mal doof vor einen fahrenden Bus laufen sollte, müsste das ausreichen um jedes einzelne Stück identifizieren und zuordnen zu können.


Ansonsten kann man mir die Stücke auch gerne als Ausstattung für die Reise ins Jenseits mit ins Grab beigeben!
Als Alleinstellungsmerkmal für die Ewigkeit


lG Thomas  winke winke
« Letzte Änderung: 19. Januar 2016, 21:24:58 pm von thovalo » Gespeichert

Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.
Nanoflitter
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« Antworten #7 am: 19. Januar 2016, 21:25:33 pm »

Mit den Fundzetteln und den Angaben darauf dürfte die Zuordnung auch bei mir kein größeres Problem sein.
Diese Maschine ist in Sachsen übrigens gar nicht so einmalig. Wenn man sucht, scheint das schon bei vielen Ämtern und Unis Standard zu sein. Der Furchenhase hat natürlich Recht, fürs Amt würde ich das wohl nicht noch kostenpflichtig übernehmen. Darum geht's ja hier auch nicht.
Geht ja nur um die Sachen, die ich persönlich von den Tüten trenne. Ich werds wohl selber machen, im Moment ist eh draußen nicht viel zu reißen. * gähn * Sämtliche Funde sind steinhart festgefroren. Schnee ist hier wenigstens noch nicht... Gruss....
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thovalo
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« Antworten #8 am: 19. Januar 2016, 21:26:59 pm »



Genau .... carpe diem ......   It's cool man
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« Antworten #9 am: 19. Januar 2016, 21:27:22 pm »

Hallo  winke winke

Ich beschrifte meine Funde ohne Lackschicht direkt auf die Oberfläche. Das spart nicht nur Zeit, sondern kann in den meisten Fällen auch wieder entfernt werden. Aber warum sollte es denn je entfernt werden  mhh grübel
Bei Einzelfundeinmessung ist das schon ein richtig hoher Aufwand. Aber im Vergleich zur restlichen Dokumentation eigentlich das geringste. Alle Ausstellungsstücke sind natürlich auch beschriftet.

Eigentlich müsste so ein Beschriftungsservice für die ehrenamtliche Mitarbeit und Fundmeldungen inbegriffen sein. Bezahlen würde ich da keinen Cent.

Liebe Grüße Daniel
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« Antworten #10 am: 19. Januar 2016, 21:46:57 pm »

Hallo  winke winke

Ich beschrifte meine Funde ohne Lackschicht direkt auf die Oberfläche. Das spart nicht nur Zeit, sondern kann in den meisten Fällen auch wieder entfernt werden. Aber warum sollte es denn je entfernt werden  mhh grübel
Eigentlich müsste so ein Beschriftungsservice für die ehrenamtliche Mitarbeit und Fundmeldungen inbegriffen sein. Bezahlen würde ich da keinen Cent.

Liebe Grüße Daniel


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Grüße
Peter winke winke
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« Antworten #11 am: 19. Januar 2016, 22:07:47 pm »

Wer vergibt denn die offizielle Fundnummer?
Der Finder oder das Amt?
Bei mir in RLP ist das das Amt.

Gruß  winke winke
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Nanoflitter
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« Antworten #12 am: 19. Januar 2016, 23:17:42 pm »

Vom Amt bekommt man hier keine.(Hessen) Man vergibt die selbst, bestehend aus Aktivitätsnummer/Fundplatznummer. Aktivitätsnummer ist der "Acker" oder auch mehrere zusammengefasst und Fundplatznummer ist das Fundstück, bei Einzelfunderfassung, pro Aktivität ist wieder mit Fundplatz 000 zu beginnen.
Die Nummer 032/127 z.B. kommt dann auf Fundzettel, Fundmeldung, Datenbank und nun bei mir auf die "enttüteten" Funde.Es steht zwar leicht anders im Merkblatt, aber die Leute ohne GPS müssen ja auch berücksichtigt werden. Da kann dann ein "Fundplatz" auch dieselbe Nummer haben, fortgeführt mit einem Anhang, 032/020/002 z.B. "Da auf der Stelle 020 habe ich jetzt den 2ten Fund gemacht." Aber da identische Koordinaten eher einem Sechser im Lotto entsprechen, hat sich das wohl für die GPSler erledigt.
Die Aktivitätsnummern und Fundplatznummern bekommt das Amt mit der Fundmeldung auf Topokarte/Flurkarte zur Erfassung.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, Fundkonzentrationen zu erfassen, um den Aufwand bei massenhaft auftretenden Funden in Grenzen zu halten. Die "Kiste Scherben" z.B. bekäme dann die Nummer bestehend aus Aktivitätsnummer/Konzentrationsnummer + Fundjahr usw. Die "Konzentration" ist dann auf der Karte eingezeichnet mitzuliefern.
Das ganze hat für mich neben dem Aufwand jedoch auch einen Vorteil, nämlich das ich die Nummer von Anfang an für mich vergeben und beibehalten kann, und muss nicht aufs Amt warten, und in meiner Verwaltung irgendeine Nummer nachtragen. Bis jetzt konnte ich fast alles einzeln erfassen. "Konzentration" wie bei einigen Glücklichen hier wohl herrscht, gibt's in meinem Gebiet leider(noch) nicht. Gruss....
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