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Autor Thema: Gradiometer/Magnetometers  (Gelesen 13877 mal)
quink
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« am: 23. August 2009, 23:17:20 pm »

Mal die Frage hier in Runde hat jemand mit Gradiometer und/oder Magnetometern Erfahrung und war damit schon mal unterwegs?

Im Grunde gehts bei solchen Geräten um die Messung des Erdmagnetfeldes, Abweichungen zeigt so ein Gerät an. Die einfachste Möglichkeit ist über einen analogen Zeigerausschlag, komplizierter wird es wenn es die Ausschlagwerte speichert als Daten und noch eine Stufe höher wenn es die Daten in einen Speicher speichert der ausgelesen werden kann und eine PC Software dann ein schickes 2D oder 3D Bild des Untergrunds macht, sieht dann ungefähr so aus:

als 2D (hier Münzen im Boden):


als 3D (die selben Münzen):


Wie man hier erkennt ändet sich das Erdmagnetfeld wenn etwas im Boden liegt, on nun ein Tunnel, eine Kiste oder ein paar Münzen.

Um so eine 2D oder 3D Grafik zu bekommen muß man entweder im Viereck genau über das feld laufen oder noch besser nen GPS angeschlossen haben so das das Gerät die Stellen der Messungen sich merken kann um eine genauere Darstellung in 2D oder 3D hinzubekommen.

Solche Geräte gibt es, sie kosten im 5 Stelligen Bereich und nach oben fast offen.

Aber gibt es auch als Selbstbauprojekte (wie sind ja hier schließlich im Werkstattbereich)  It's cool man

Bobo hat so viel ich weiß so ein Gerät im Selbstbau aufgebaut, ich denke ohne GPS (Bobo liest du hier mit? Deinen Schaltplan den du benutzt hast, direkte Frage: veröffentlichst du den zum Selbstnachbauen?)

Oder kennt wer andere Schaltpläne um sowas zu bauen?
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- Möge eines fernen Tages Heimdall Mitleid mit uns haben und wieder seine heiligen Hallen für uns öffnen -
Micha2
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« Antworten #1 am: 26. August 2009, 22:42:15 pm »


Ich habe wohl ein herkömmliches Magnetometer mit analoger Anzeige und diverse Tests gemacht.
Würde ich die ausgegebenen Signale von kleineren Gegenständen,die nicht mindestens 0,5-1Meter auseinanderliegen in einer Tiefe bis 2Meter...und dieses in 2 oder 3D Bildchen am Rechner wiedergeben,würde sicherlich nur Murks bei rauskommen..die Auflösung des Messpunkte die mit einem herkömmlichen Magnetometer wiedergegeben werden können,sind für brauchbare Ergebnisse zu gering...mit besseren Magnetometern(Cäsium o.ä) könnten wohl bessere Auflösung und eine höhere Detailgenauigkeit herausgerechnet werden...ich möcht nur nicht Wissen,was entsprechende Magnetometer da wohl Kosten. zum Heulen
Oder man begnügt sich mit Bildern einzelner grosser Objekte...tatsache ist wohl,das man mit bunten Bildern aus dem Rechner auch nicht mehr findet
als mit Piepton und analogen Zeigerinstrument.

Micha(2)
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quink
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« Antworten #2 am: 29. August 2009, 00:33:47 am »

Das erste große Problem ist du brauchst einen Magnetometer der ein GPS angeschlossen hat und seine Messwerte intern in einem Eprom speichert, also in der der Form: Messewert - GPS Daten.

Dannach könnte man anfangen das ganze mit einer Software im 3 dimensionalen Raum darzustellen.

Ohne so ein GPS Gerät läuft man fast sinnlos umher und genau in Kästchenform über ein Feld zu laufen und hoffen dann dann eine Auswertung was ergibt ist fast sinnlos.

Dein Magnetometer was du hast, speichert es die Messdaten in einem Eprom? Und hat es ein internes Programm auch in einem Eprom (also könnte man dieses Programm verändert das es zusätzlich zu den Messdaten noch die Daten des GPS abfragt und erst dann und zusammen in den Eprom schiebt?

Ist dein Magnetometer selbstgebaut? Was für eine Sonde hat das Gerät verbaut? Ist die Sonde austauschbar?


Das wirklich interessante sind halt Hohlräume in der Erde oder in einem Berg damit aufzuspüren durch die Veränderungen des Erdmagnetfeldes die so ein Hohlraum hat. Darum denke ich das ohne Softwareauswertung (mit GPS Daten) sowas wie Stecknadeln suchen ist, denn sobal du einen Abhang oder eine Kuppe hast kannste nicht mehr 100% gerade laufen und man braucht ein angeschlossenes GPS
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Micha2
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« Antworten #3 am: 29. August 2009, 09:51:07 am »


Ich hab das olle Vallon 1301..nur das nögigste für ein Magnetometer dran...die neueren Vallon,s arbeiten aber genauso..nur das  zusäzliche Schnittstellen für 2/3D Gerätschaften drankommen...und die neueren Vallons sind Spannbandsonden,die nicht mechanisch justiert werden können,müssen...GPS..nun....wenn alle Satelliten Empfangen werden können,wäre eine Abweichung von 5Meter machbar...genauer gehts,wenn wir das Satsignal Entzerrt bekommen,das ja absichtlich verzerrt wurde,damit wir keine Langstreckenraketen von Privat oder aus der nächsten Bananenrepublik übers GPS steuern können..

Das gesamte abzusuchende Gebiet müsste cm genaue Bezugspunkte bekommen....womöglich sollte man mit entsprechenden Laser sowas einfacher gestalten können...ich seh da Probleme ohne Ende,wenn das,was hinterher rauskommen soll auch gut Verwertbar sein soll..wenns nur ein paar bunte ungenaue Bilder zum Rumrätseln werden soll,gehts bestimmt auch einfacher..
Was wäre denn die Zielsetzung für das Bauvorhaben?

Micha(2)
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quink
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« Antworten #4 am: 29. August 2009, 10:54:57 am »

Micha, wenn das Bauprojekt PI Detektor abgeschlossen ist sollten wir unbedingt mal so ein Magnetometer in Angriff nehmen  It's cool man
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« Antworten #5 am: 30. August 2009, 12:56:46 pm »

 Ich glaub,dann kommen wir nichtmehr zum Suchen... Ein Auge drauf werfen

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Sonie
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« Antworten #6 am: 31. August 2009, 11:01:24 am »

Zitat
...GPS..nun....wenn alle Satelliten Empfangen werden können,wäre eine Abweichung von 5Meter machbar...genauer gehts,wenn wir das Satsignal Entzerrt bekommen,das ja absichtlich verzerrt wurde,damit wir keine Langstreckenraketen von Privat oder aus der nächsten Bananenrepublik übers GPS steuern können..

Vor ein paar Jahren wollte ich auf einer Messe ein professionelles GPS Messystem erwerben
das auf 2 cm genau geht.
Diese Gelegenheit habe ich genutzt und gleich 3 Entwicklern Löcher in den Bauch gefragt.

Soviel weiss ich noch:

Es gibt mehrere Genaugikeiten von GPS. Aber immer ist es das gleiche Signal.

Wenn ich ein GPS einschalte und die angezeigte Position mit der tatsächlichen vergleiche
habe ich Ungenauigkeiten von ca 75 Metern, es können aber auch 140 oder 300 Meter sein.

In der Realität ist ein Navi einige Zeit nach dem Einschalten auf 15 Meter genau.

Wenn ich ein Navi habe und mich mit dem Auto bewege sind gute GPS Empfänger/PDA/PNA
in der Lage, durch Vergleich mit der Karte eine Genauigkeit von ca 2 Metern zu erreichen.

Wenn ich ein Traktor-Navi habe, kann ich durch Festlegen eines realen oder fiktiven
Messpunktes eine Genauigkeit von ca 15 cm erreichen.
Dies aber idealerweise durch eine Mindestgeschwindigkeit bei der Bewegung.
Das Auswertgerät muss aber diese Bewegung als solche erkennen und vergleichen können.

Wer mal ein Trackingbild eines schlechten GPS Empfängers gesehen hat kann das kaum glauben,
die schwanken allein im Stand so um 40 Meter. Es ist also eine Mindestgüte des GPS erforderlich.

Wenn ich als weitere Messgröße einen Rundfunksender mit bekanntem Standort mit hineinbringe,
habe ich eine Genauigkeit von ca 2 cm.
Da sind wir wieder am Anfang, das kostet, wenn ich den Seefunksender nehme, ca 40 000 Euro.
Und Lizenzgebühren.

Bei einem guten GPS im Magnetometer rechne ich mit einer Genauigkeit/Ungenauigkeit von 15 cm.
Wenn man schnell geradeaus läuft werden es ca 6cm Plus/Minus.
 Bitte meine Angaben im Netz prüfen. Habe nicht mehr so alles in Erinnerung.

Aber kurz gesagt, es gibt eine relative und eine reale Genauigkeit.
Entweder ich kenne den Standort genau ( Grenzstein ) und gleiche meinen GPS PDA oder was immer ich habe an den Standort an. Dann habe ich eine reproduzierbare Genauigkeit auf der Karte.
Oder der Standort ist mir egal, dann habe ich aber nur zum Messzeitpunkt und solange
ich das Gerät nicht ausschalte die gleiche Genauigkeit vor Ort, weiss aber nicht exakt wo das auf
der Karte ist.
Wenn ich mir einen eigenen Rundfunk-Sender mitbringe den mein GPS Gerät kennt
( Vermessungsgerät ) kann ich sogar vor Ort eine Genauigkeit von 2 cm erreichen.
Real kostet das 40 000 Euro, "relativ" soviel wie ein Gebrauchtgerät. Plus Programmierarbeit.
Diese 2 cm Genauigkeit werden aber vermutlich nur erreicht wenn der GPS Empfänger
sich nicht bewegt sondern an einem Punk verbleibt.

Ohne Recherche geschrieben,
Gruß, Sonie
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quink
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« Antworten #7 am: 31. August 2009, 11:55:28 am »

Zitat
Bei einem guten GPS im Magnetometer rechne ich mit einer Genauigkeit/Ungenauigkeit von 15 cm.

 kann ich sogar vor Ort eine Genauigkeit von 2 cm erreichen.
Real kostet das 40 000 Euro,

Es geht deutlich billiger, ich würde sagen für knappe 50 Euro
Das Geheimnis liegt in den Handys. Es gibt da durch Codes Möglichkeiten bei einigen Handys die nächsten Handymasten anzuzeigen. 3 Stück davon und eine Kreuzpeilung und du hast das Ergebnis auf unter einem meter.

Das zusammen in einer Schaltung mit so einem Magnetometer und du hast ein supergenaues Teil..

Steuern könnte man die Schaltung realtiv simpel durch einen ATMega
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« Antworten #8 am: 31. August 2009, 12:23:41 pm »

Hattest Du das hier gesehen: http://www.sucherforum.de/smf/index.php/topic,38126.0.html

Gruß
Michael
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quink
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« Antworten #9 am: 31. August 2009, 12:39:06 pm »

84 seiten, ja ne ist klar, haste ne kurzform was da drinsteht und mal kurz berichten?
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« Antworten #10 am: 04. September 2009, 09:06:47 am »


Wenn wir das GPS ansprechen,sollte man sich darauf einigen auch nur dessen Genauigkeit anzugeben...und das ist keinesfalls ausreichend!
Dessen Genauigkeit lässt sich auch mit den besten Chips samt Auswertung nicht über eine Positioniergenauigkeit von ca. 5Meter bringen.
Ich glaube(nichtWissen),das dieses GPS überhaupt nur eine Positioniergenauigkeit von 1Meter zulässt,wenn man die(vom Militär) bewusst eingebrachte Signalverzerrung korrigieren kann.
Wenn man GPS mit anderen Systemen kreuzt,wie eben mit der 3Punkt Ortung über Handymasten bekommen wir ein kombiniertes System mit vielleicht erhöhter Genauigkeit....die bessere Genauigkeit ist dann aber nicht mehr dem GPS alleine zuzuschreiben.
Das ist aber nur das eine Problem....das andere wird die Auswertung des Magnetfeld...mit der Bauart "Förster" Suchkopf wird das für kleinere Dinge zu ungenau...da müsste dann was anderes her..nur was ist da bezahlbar und sinnvoll?? Die neuen "Magnetometer" Chips könnten da verwendet werden...sind aber "von der Stange" zu Unempfindlich...evtl müsste man sowas mit Stickstoffkühlung finden...die sind erheblich empfindlicher..
Ganz so Einfach wird die Sache wohl nicht werden..
Aber man kann ja darüber mal spekulieren..
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« Antworten #11 am: 12. September 2009, 08:12:18 am »

Zitat
Ich glaube(nichtWissen),das dieses GPS überhaupt nur eine Positioniergenauigkeit von 1Meter zulässt,wenn man die(vom Militär) bewusst eingebrachte Signalverzerrung korrigieren kann.

Das US GPS Signal ist verzerrt, die deutschen wollen (oder haben schon?) einen eigenen Satelitten hochschießen um ein eigenes Signal zu bekommen.

Zitat
Wenn man GPS mit anderen Systemen kreuzt,wie eben mit der 3Punkt Ortung über Handymasten bekommen wir ein kombiniertes System mit vielleicht erhöhter Genauigkeit....die bessere Genauigkeit ist dann aber nicht mehr dem GPS alleine zuzuschreiben.

Ich denke auch, über so eine Kreuzortung sollt es laufen, dürfte das beste Ergebnis liefern.

mal ne Frage, Atmega haste das schon mal gemacht? Dürfte für die Umsetzung wahrscheinlich das leichteste sein.
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« Antworten #12 am: 13. September 2009, 14:14:32 pm »

Deutschland will ein eigenes GPS Netz??? Boooa Hat die Merkel zuviel Steuerkohle über?? Ein Sattelit reicht ja nicht...das müssten schon ein paar mehr werden. Wäre mir aber völligst neu,wenn wir was eigenes bekämen...

Die "Atmega" Geschichten hab ich nie gemacht,da ich in den µC Anfangstagen rumexperimentiert hab und oft auf die Schnauze gefallen bin und eher eine anerzogene µC Abneigung bekommen habe..(Was der Bauer nicht kennt....).....
Hab allerdings aktuell nur gutes über der Atmega Bastelei gehört...Ansonsten bin ich in dem Bereich auf "Steinzeit"Niveau.. zum Heulen
Evtl. könnte man aber auch besser mit der kleinen "Atom" Plattform als "Hirn" Arbeiten...und nicht nur den Atmega für bunte Bilder nutzen.. mhh grübel

Mir fällt nur noch nichts ein,wie man dem Boden entsprechende hochauflösende Signale(Bezahlbar) abgewinnen kann um was zuverlässig brauchbares an Bildchen darzustellen....mit einem "normalen" Magnetometer sind die gelieferten Signale recht ungenau..da bekommen wir nichtmal eine brauchbare Tiefenauswertung hin um brauchbares für eine 3 D Auswertung zu bekommen...vielleicht fehlt mir dafür aber auch die Magnetometer Praxis um Signale besser Deuten zu können...ich kann nichtmal ein entsprechendes Blechstück von ner Bombe unterscheiden.. :irre:und wir wollen Kleinteile Darstellen... irre

Micha(2)
« Letzte Änderung: 13. September 2009, 14:31:26 pm von Micha2 » Gespeichert
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