Bauanleitung: Tesoro Bandido2 umax

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sled:
Hallo,

Wie sieht's aus? Was ist nun der Preis für eine Platine? Wäre super wenn einer mal einer eine Zusammenfassung aller dinge schreiben könnte. Ich wär sehr interessiert an 1-3 Platinen,  da ich meine Abitur Facharbeit über dieses Thema schreiben werde.

mfg

sled

ulf_l:
Hallo Sled

Die Zusammenfassung kommt noch, aber dazu muß ich erst mal alles fertig haben. Zur Zeit bin ich am Spulen wickeln. Schaltbild und Stücklisten findest Du unter http://www.users.odn.de/~odn03837/bandido/Bandido.ZIP. Den Preis der Leiterplatten kann ich dir jetzt schon sagen. Eine kostet 25 Euro und ab zwei kosten Sie 21 Euro pro Stück. Drei habe ich noch. Wenn Du mir eine PN mit deiner Adresse schickst, dann reserviere ich Dir die drei für eine Woche.

Gruß Ulf

ulf_l:
Hallo zusammen

Ich wollte nur mal kurz meine Erfahrungen zur ersten Spule los werden. Dazu habe ich den Vorschlag 1 hergenommen. Da wir erst einmal auf einem Durchmesser von 20cm die TX-Spule mit ca. 100 Windungen gemacht. Diese wird dann an den TX-Eingang angeschlossen und der Oszillator auf 10kHz abgeglichen. Dann kommt auf 12cm die RX-Spule mit 170 Windungen und GLEICHEM Wicklungssinn wie die TX-Spule. Zu guter Letzt dann noch die RX2-Spule mit 20 Windungen auf dem 20cm Durchmesser aber mit GEGENLÄUFiGEN Wicklungssinn, wie die zwei anderen Spulen. Das ENDE der RX-Spule wird mit dem ANFANG der RX2 verbunden. Diese Spule wird dann auch wieder an den TX-Oszillator angeschlossen und auf 10,5 kHz abgeglichen.  Soviel zur Anleitung.

Mir sind folgende Sachen aufgefallen:
- Die TX-Spule lieber mit 105 Windungen anfangen und dann zum Abgleich abwickeln.
- Die RX2-Spule unbedingt mit mind. 25 Windungen wickeln und dann zum Abgleich der Feldauslöschung abwickeln.
- Die RX-Spule hatte erheblich zu viele Windungen, aber auch hier besser zu viel als zu wenig  :-D

Der Abgleich der TX-Spule war vergleichsweise harmlos. Bei der RX-Spule bin ich folgendermaßen vorgegangen. Nach dem alles so wie in der Beschreibung vorgegeben gewickelt und verdrahtet war (RX2 aber unbedingt mit mind. 25 Wdg.) habe ich nur durch Abwickeln der RX-Spule die 10,5 kHz abgeglichen. Dann wird die TX-Spule wieder am Oszillator angeschlossen und die RX-Spule am RX-Eingang. Es ist ab jetzt auch wichtig, daß die "Minus-Anschlüsse" (TX-Ende und RX2-Ende) mit einander verbunden und an der Leiterplatte auch jeweils am Minus-Anschluß angeschlossen sind.  Jetzt muß mit einem Oszi oder Multimeter an R30 (Signal BUF_RX_COIL) gemessen werden. Die Spule RX2 wird jetzt so lange abgewickelt, bis die Spannung ein Minimum erreicht hat. Wenn man dann weiter abwickelt steigt die Spannung wieder.

Als Spulenkörper habe ich relativ Leichtes Pappelsperrholz verwendet. Mit einem Zinkenfräser und der Oberfräse habe ich dann kreisförmig Nuten mit 12cm und 20 cm Durchmesser eingefräßt. In diese Nuten habe ich die Spulen dann "gewickelt".  Nach dem Abgleich der Feldauslöschung darf NICHTS MEHR VERÄNDERT werden. Auch keine Schönheitsänderungen mehr, weil sich das sonst sofort durch eine schlechtere Auslöschung bemerkbar macht.
So, hier jetzt noch die Fotos.
Mit was vergiest man denn das am besten? Mit Gisharz wird das blos wieder recht schwer.

Gruß Ulf

quink:
Hallo Ulf,
die erste Frage an dich WELCHEN Kupfer-Backlackdraht, bzw. mit welchem Durchmesser hast du verwendet ?
Hast du den Backlackdraht von hier:
http://shop.spulen.com/default.php?cPath=72_82&osCsid=46820eeb7d4a7993bad0ef4329140891

Das zweite wär das ich nicht hoffe das du ales schon vergossen hast (so schnell kommst du nicht davon, du mit deinem Oszi..), aus den Gründen:

- wenn du die Standartspule mit den Werten für RX: 6.2mH und Fosc ~ 11,13 KHz und für TX: 5.75mH und Fosc ~ 10,15 KHz genau ausgemessen hast, wäre es interessant die genaue Länge des Kupfer-Backlackdraht (und welchen du genommen hast) bis zur Platine und den Wickeldurchmesser zu kennen, so können das hier alle einfach nachbauen.

- Nach dem die Standartspule fertig ist und alles soweit klappt wäre es interessant sich eine Doppel D (also D und ein D um 180 Grad gedreht sodas man fast eine liegende acht hat) zu bauen. Doppel D Spulen bringen einiges mehr an Eindringtiefe in den Boden. (Eine Dreifach D (jedes D um 120 Grad versetzt) ist allerdings das wovon ich mir am meisten verspreche).

Dazu:
Alle Metallsuchgeräte hier, auch die extrem teuren haben ihren größten Schwachpunkt bei der Spule. Obwohl die meisten sehr gut vergossen sind und zusätzlich gegen Strommasten-Magnetfelder (also Störquellen) im Gehäuse isoliert sind ist eine runde Spule nicht das optimum. Die meisten Profis hier haben für ihre Geräte meist 2 Spulen (einmal Standart groß und Standart klein), trotzdem sind D Spulen hier eine seltenheit (unterstell ich mal so).
Also mein Vorschlag, da wir bißher schon ne Masse Zeit und Arbeit in dieses Projekt investiert haben, sollten wir bei dem Spulenbau (zusätzlich zur Standart Rund groß und Standart Rund klein) vielleicht noch eben die Doppel D Spulen in betracht ziehen. Hierzu wäre Versuche mit den Spulen sinnvoll (vor dem gießen, damit man den Draht mehrfach für verschiedenste Spulen ausprobieren kann). Also nach dem Prinzip Standartspule groß rund wickeln, dann an die Platine anschließen und dann testen Lufttest:
2 Euro wird noch bis x cm von der Spule erkannt,
1 Euro wird noch bis x cm von der Spule erkannt,
50 Cent..
10 Cent..
1 Cent..
Coladose..
Stahlnagel..
Nach dem Lufttest mit der Standartspule eine Doppel D wickeln mit den passenden Werten und wieder einen Lufttest durchführen (ich fast 100% sicher das die Doppel D die Standartspule locker schlagen wird).
Und nach den ganzen testen halt ne kurze Anleitung:
Standartspule rund groß mit 35 cm mit Kuperbacklackdraht mit der Stärke von x, mit der Länge y und mit einem durchmesser von z wickeln.
Standartspule rund klein mit 16 cm mit Kuperbacklackdraht mit der Stärke von x, mit der Länge y und mit einem durchmesser von z wickeln.
Doppel D Spule mit 35 cm mit Kuperbacklackdraht mit der Stärke von x, mit der Länge y und mit einem durchmesser von z wickeln.
So kann das jeder hier (der kein Zugang zu einem Osziloskop) hat ohne Probleme nachbauen  :-)


Zum handwerklichen Spulenbau:
Zum Spulenwickeln würd ich ein Brett mit Nägeln vorschlagen, Anleitung hier (Abschirmungsversuche aus der Anleitung nicht übernehmen, lieber den unbenutzten Eingang am Stecker der Platine für die Spule nutzen und diesen aufs Gehäuse, bzw. Masse löten):
http://www.pulsdetektor.de/apboard/thread.php?id=112&BoardID=13


Gießtechnik findet man hier, zb. Muster aus Holz sägen und in Gips reindrücken und mit Harz (Automobilbau, 2 Komponeten Harz) ausgießen und die Drahtwicklungen mit einer Isolierung aus "Alufolie" (gibts günstig bei Conrad) umwickeln (wegend en Störfeldern wie Strmmasten). Hier dazu auch ne Anleitung:
http://pulsdetektor.de/spulen/coilbau1.html

quink:
Hallo sled,
eine Zusammenfassung "der Dinge" findest du auf den letzten 10 Seiten diesen Threads  :zwinker:

Für eine Facharbeit Abi ? Was für ein Fach, Physik ??

Also reines abschreiben und abdrucken der Platine läuft auf keinen Fall. Da dieses ein öffentliches Forum ist darf weder dieses "geistiges Eigentum" von einem Mitleser hier, verkauft, vermarktet oder sonst wie verwendet werden, außer rein zu privaten Zwecken, außerdem haben ganz viele Helferlein hier mitgearbeitet von dem ursprünglichen Layoutzeichner Karl bis hin zum Platinenmenschen Ulf - somit wäre es auf keinen Fall rechtens sowas einfach das dein geistiges Werk in einer Facharbeit auszugeben. Und somit solltest du das mit deiner Facharbeit nochmal stark überdenken..

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