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Autor Thema: Irdisch oder himmlisch?  (Gelesen 502 mal)
Fabulas
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« am: 04. Oktober 2021, 14:18:25 pm »

Halli hallo  winke winke

da sehe ich doch bei meinen Funden aus der letzten Woche ein merkwürdiges Teil liegen, dem ich bisher keine Beachtung geschenkt habe.

Schwer, 14 g, klein - knapp 2,5 cm, glänzende Stellen und irgendwie sieht es nicht nach einem rostigen Eisenteil aus (obwohl die rötliche Farbe hinkommt - die kommt auf den Bildern nicht so gut raus, weil ich die Einstellung so gemacht habe, dass man die Struktur gut erkennt. Ein Foto zeigt die Farbe richtiger). Magnetisch.

Nachdem ich es in den Händen hin- und hergedreht habe, daran gerieben und gerochen habe (es riecht nicht nach Rost oder Eisen), bin ich auf die Idee gekommen, dass es "Sternenstaub" sein könnte.

Ich weiß, mit einem Foto kann man eigentlich diesbezüglich nichts anfangen, aber ich stelle sie mal ein. Vielleicht kann man meine Hoffnung gleich ausschließen und es ist Schlacke oder so...


Bin gespannt, was Ihr dazu meint!

Viele Grüße
Fabulas
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Fabulas
Nanoflitter
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« Antworten #1 am: 04. Oktober 2021, 15:11:48 pm »

Ganz sicher nix vom andern Stern, eher Granatsplitter, Gussrest, Schlacke etc. Gruss..
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Fabulas
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« Antworten #2 am: 04. Oktober 2021, 15:28:32 pm »

Ganz sicher nix vom andern Stern, eher Granatsplitter, Gussrest, Schlacke etc. Gruss..

Granatsplitter!!! Ja, das kann gut sein.
Schlacke ist doch meistens ziemlich leicht, oder?
Gussreste kenne ich noch nicht.

Danke für den Tipp!

Viele Grüße
Fabulas
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Nanoflitter
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« Antworten #3 am: 04. Oktober 2021, 17:24:21 pm »

Schlacke mit hohem Metallanteil ist auch ziemlich schwer. Gnadenlos entrosten würde ein besseres Bild geben, versauen kannst an dem Teil nix. Gruss..
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JaH073
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« Antworten #4 am: 04. Oktober 2021, 18:13:56 pm »

Hallo Fabulas,

auch ich als Meteoritensammler muss leider mitteilen, daß dieses Teil mit Sicherheit KEIN außerirdisches Stück ist.
Wie bereits erwähnt kommt hier nur Schlackenreste o.ä. für dieses Stück in Frage.

Viele Grüße

JaH073

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Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man noch ein schönes Muster errichten.      Konfuzius
Fabulas
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« Antworten #5 am: 04. Oktober 2021, 20:16:08 pm »

Also vielen Dank. Ich bin nicht enttäuscht. Es gab so viele schöne andere Funde.
Immer noch ganz erfreut bin ich über mein superaltes wunderschönes Drehküken.

Und schön, dass ich jetzt hier auch einen Meteoritensammler "kennen gelernt" habe -  winke winke JaH073

Einen schönen Abend noch!

Fabulas
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hargo
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« Antworten #6 am: 04. Oktober 2021, 23:53:22 pm »

Auf Schlacke deuten auch die Lunker (die wenigen Gasblasen-Löcher) hin.

mfg
« Letzte Änderung: 05. Oktober 2021, 00:48:15 am von hargo » Gespeichert

stratocaster
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« Antworten #7 am: 05. Oktober 2021, 08:49:25 am »

Auf Schlacke deuten auch die Lunker (die wenigen Gasblasen-Löcher) hin.

Eine kleine Korrektur vom Werkstoffkundler:  Unschuldig

Gasblasen und Lunker sind zwar beides Hohlräume in einem ehemals flüssigen Material (bleiben wir mal beim Metall),
haben aber einen unterschiedlichen Entstehungsmechanismus:

Ein flüssiges Metall hat ein etwas größeres Volumen als das feste erstarrte Metall.
Die Erstarrung beginnt aussen; dort ist es fest und hart. Beim weiteren Abkühlen kann sich innen
ein Hohlraum bilden, den wir Lunker oder Schrumpflunker nennen. Die Innenoberfläche eines
Lunkers ist meist unregelmässig.

Bei einer Gasblase ist beim Erstarren (Abkühlen) schlichtweg etwas Gas eingeschlossen geblieben.
Es bilden sich runde Gasblasen (Poren) oder längliche Gaskanäle, deren Innenoberflächen eher glatt sind.

Musste ich mal loswerden  belehr
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« Antworten #8 am: 06. Oktober 2021, 00:10:53 am »

Danke, ich dachte mir schon, dass ich damit falsch liegen würde.

mfg
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stratocaster
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« Antworten #9 am: 06. Oktober 2021, 08:45:43 am »

Danke, ich dachte mir schon, dass ich damit falsch liegen würde.

mfg

Nee  Frieden?
Das sind sicherlich Gasblasen in der Schlacke aber keine Lunker.
Ich wollte das nur bei der Gelegenheit klarstellen  winke winke
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Fabulas
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« Antworten #10 am: 06. Oktober 2021, 08:48:39 am »

Eine kleine Korrektur vom Werkstoffkundler:  Unschuldig

Gasblasen und Lunker sind zwar beides Hohlräume in einem ehemals flüssigen Material (bleiben wir mal beim Metall),
haben aber einen unterschiedlichen Entstehungsmechanismus:

Ein flüssiges Metall hat ein etwas größeres Volumen als das feste erstarrte Metall.
Die Erstarrung beginnt aussen; dort ist es fest und hart. Beim weiteren Abkühlen kann sich innen
ein Hohlraum bilden, den wir Lunker oder Schrumpflunker nennen. Die Innenoberfläche eines
Lunkers ist meist unregelmässig.

Bei einer Gasblase ist beim Erstarren (Abkühlen) schlichtweg etwas Gas eingeschlossen geblieben.
Es bilden sich runde Gasblasen (Poren) oder längliche Gaskanäle, deren Innenoberflächen eher glatt sind.

Musste ich mal loswerden  belehr

Danke. Da hab‘ ich was gelernt: Gasblasen haben glatte Innenoberflächen, Lunker raue, bzw. unregelmäßige.
Schon allein dafür hebe ich das Teilchen jetzt auf.

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« Antworten #11 am: 06. Oktober 2021, 22:04:38 pm »

Hallo,

ein Sechser im Lotto oder noch eher: 6 x vom Blitz getroffen zu werden, ist wahrscheinlich häufiger als ein Meteoritenfund mitten im Acker, Feld .. was auch immer .. noch dazu in dieser Größe. Anders sähe es mit den statistischen Wahrscheinlichkeiten im "schneeweißen" Grönland aus. Dort fallen dann dunkle Meteoriten wie "bunte Hunde" auf den Böden auf und zwar auch häufiger.  zwinker

Die Eigenschaft "magnetisch" reicht leider auch alleine nicht für eine Charakterisierung als Meteorit aus. Auch das Aussehen passt überhaupt nicht zu einem Meteoritenfund inklusive der Blasenhohlräume.
Magnetisch sind auch Industrieschlacken, Hochofenprodukte u.ä. und genau dafür halte ich den Fund.  It's cool man

Viele Grüße
Peter  winke winke
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