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Autor Thema: 48 1 Reichsthal - 1745 - Bistum Münster  (Gelesen 1228 mal)
AncientSondler
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Hinter jedem Fund steht eine Geschichte :)


« am: 05. Februar 2021, 21:38:39 pm »

Hallo Leute,

voller Freude möchte ich euch meinen heutigen Fund, meine erste Silbermünze präsentieren. Ist eigentlich auch schon identifiziert:

48 Einen Reichsthal(er) von 1745 aus dem Bistum Münster. Am Rand steht LANDT MUNTZ FURST MUNST.

Wurde auch bei Münster gefunden  Ich Engel

Habe die Münze online gefunden:
https://www.muenzen-ritter.de/77212-muenster-bistum-clemens-august-von-bayern-148-taler-1745-fvz.html

Um welches Material handelt es sich jetzt genau? Ist das "richtiges" Silber oder handelt es sich um die sog. Billon Legierung?
Wie kann ich (als Anfänger) die Münze einfach säubern und zum glänzen bringen ohne Details zu zerstören?

Danke für eure Zeit!

LG AncientSondler
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Fabulas
Aristokrat
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« Antworten #1 am: 05. Februar 2021, 22:41:22 pm »

Auch hier nochmal Super Glückwunsch AncientSondler!

Ich fange immer mit einer kurzzeitigen Einlage in warmem Wasser mit ganz wenig Spülmittel an. Dann mit weicher Zahnbürste unter fließendem Wasser.
Neuerdings habe ich auch so ein Ultraschallgerät. M.E. bringt das nichts.
Die Experimentierphase mit Zitronensäure, Natron & Co ist vorbei.

Wenn die Münzen nicht sichtbar werden, gehe ich weiterhin neuerdings mit einem Glasfaserstift dran. Ich bin ein ungeduldiger Laie / Laiin ? narr

Also ich denke Du bekommst hier bestimmt noch richtig guten Rat, auf den ich auch gespannt bin.

Viele Grüße
Fabulas
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Viele Grüße!
Fabulas
ischbierra
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« Antworten #2 am: 05. Februar 2021, 23:07:02 pm »

Das Stück ist aus Billon; also nicht mit Zitronensäure rangehen.
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AncientSondler
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Hinter jedem Fund steht eine Geschichte :)


« Antworten #3 am: 05. Februar 2021, 23:22:03 pm »

Ich werde mal stratocasters Methode mit wenig Vitamin C und Kaisernatron testen.  mhh grübel
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mike 81
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« Antworten #4 am: 06. Februar 2021, 08:44:00 am »

Ich werde mal stratocasters Methode mit wenig Vitamin C und Kaisernatron testen.  mhh grübel

Versuche es erstmal nur mit Kaisernatron. Nicht das sie am Ende rötlich ist.

Gruß Mike
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Sich regen bringt Segen
RockandRole
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« Antworten #5 am: 06. Februar 2021, 10:19:16 am »

Moin,

schön, dass bei dir der Knoten geplatzt ist. Das gibt Motivation für die nächsten schönen Funde  Super

liebe Grüße Daniel
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gefährliches Drittelwissen
Nanoflitter
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« Antworten #6 am: 06. Februar 2021, 11:31:13 am »

Ich würde an dieser Münze gar nichts reinigen, sieht mit Sicherheit zwar silbrig aber zerfressen aus hinterher. Gruss..
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JuergenBA
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« Antworten #7 am: 17. Februar 2021, 20:58:42 pm »

ich habe mit einem derartigem Taler sehr gute Erfahrungen gemacht, da scheint der Silberanteil recht hoch zu sein.
Ich würde ihn in Wasser und etwas Zitronensäure einlegen. Das sind echt große Krusten drauf, die sollten sich wunderbar lösen.  Anschließend mit Natron neutralisieren und vorsichtig abreiben.

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stratocaster
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« Antworten #8 am: 17. Februar 2021, 22:51:30 pm »

Das ist bloss der 48. Teil eines Talers und wahrscheinlich aus minderwertigem Silber.
Bitte keine Zitronensäure verwenden. Dann wäre die Oberfläche hinterher zwar silbrig aber sehr vernarbt.

Entweder gar nichts machen oder vorsichtig mit Kaisernatron zwischen den Fingern reiben.

Gruß  winke winke
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AncientSondler
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« Antworten #9 am: 18. Februar 2021, 08:03:13 am »

Danke für eure Tipps! Ich werde auch davon absehen die Münze mit stärkerem Zeugs zu behandeln. Will mir nicht meine allererste Silbrige ruinieren.  Nixweiss

Ich habe sie ganz sanft mit Kaisernatron zwischen den Fingern gerieben. Die Oberfläche hat sich nicht sonderlich gebessert, aber die Schrift sticht jetzt ein wenig silbrig hervor und an einigen Stellen kommt das Silber hervor. Jetzt glaubt wenigstens meine Familie, dass es tatsächlich Silber ist  irre

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