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Autor Thema: 2 Bodenscherben  (Gelesen 334 mal)
Wiesenläufer
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« am: 03. Januar 2021, 16:37:23 pm »

Moin,

heute konnte ich zwei schöne Bodenscherben auflesen.

Die beiden Hälften der innen glasierten roten Irdenware lagen 2 m auseinander.
An der Außenseite gibt es zwei merkwürdige Abdrücke.
Sind die durch den Brennvorgang entstanden oder hat sich da der Hersteller mit den Fingern verewigt ?

Die andere Bodenscherbe, ebenfalls ein schönes großes Stück ist frühdeutsche mittelalterliche Grauware,
die mit der deutschen Ostbesiedlung in "Mode" kam und die slawische Keramik ablöste.

http://www.migrazioni.altervista.org/deu/2ostsiedlung/4.0_ostsiedlung12.html

Gruß

Gabi
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« Antworten #1 am: 04. Januar 2021, 01:13:57 am »

Moin,

bei glasierter Irdenware komme ich leicht ins 16. JH.
Aber es ist aufgrund der unübersichtlichen Varietäten sehr schwierig!!!
Immer noch kein Durchblick : (
(werde ich auch niemals haben)

mfg
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Wiesenläufer
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« Antworten #2 am: 04. Januar 2021, 05:11:43 am »

Moin hargo,

ich stelle sie gedanklich zwar auch immer ab Ende 15.te rein, bin da aber nicht so bewandert.
Hängt wohl auch mit der Art der Glasur zusammen von wann sie stammt.

Gruß

Gabi
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« Antworten #3 am: 04. Januar 2021, 19:50:49 pm »


Guten Abend!

Das obere Fragment mit der Glasur 17. - 18. Jh. Die reduzierte Grauware ist tatsächlich über einen langen Zeitraum produziert worden. In der Regel wurde diese feiner geschlämmte Varietät ab dem 14. Jh. hergestellt und kann noch im 16. Jh. vorkommen.

Beides sind absolute Haushaltsmassenware.


lG Thomas
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« Antworten #4 am: 04. Januar 2021, 20:08:50 pm »

Hallo Gabi,

die von dir angesprochenen Tupfen auf der Aussenseite sind entstenden, als der Töpfer/die Töpferinn das noch weiche Gefäß mit "verschlammten" Fingern von der Töpferscheibe gehoben hat.
 winke winke Sven
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« Antworten #5 am: 04. Januar 2021, 23:45:30 pm »

Hallo Gabi,

die von dir angesprochenen Tupfen auf der Aussenseite sind entstenden, als der Töpfer/die Töpferinn das noch weiche Gefäß mit "verschlammten" Fingern von der Töpferscheibe gehoben hat.
 winke winke Sven

Moin,

zeitliche Einstufung von Keramik habe ich wenig Ahnung, außer Glasur ~ Neuzeit.

Die verschlampten Fingertupfen möchte ich bestätigen. Ist mir auch beim Töpfern passiert.

Gruß

Jürgen
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« Antworten #6 am: 05. Januar 2021, 00:24:46 am »

Ah, cool, dass Thomas die glasierte Ware um ein Jh. nach hinten verschiebt!
Kann gut sein.

mfg
« Letzte Änderung: 05. Januar 2021, 01:08:57 am von hargo » Gespeichert

Wiesenläufer
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« Antworten #7 am: 05. Januar 2021, 05:49:00 am »

Moin,

Danke!

Muss ich mir merken, dass die glasierte etwas später  eingeordnet wird.
Zwei Jahrhunderte sind ja doch schon ein ganz schöner Unterschied.  Schäm

Mit den Hinterlassenschaften der Fingertupfen finde ich ja gut.
Ein richtiger Fingerabdruck wäre noch besser.

Freue mich immer über Bodenscherben, die findet man doch recht wenig. Da sind Randstücke schon öfters vertreten.

Gruß

Gabi
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