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Autor Thema: TBK oder Schnurkeramik ?  (Gelesen 819 mal)
RockandRole
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« am: 11. November 2020, 17:05:31 pm »

Hallo Leute,

habe gerade auch viel um die Ohren deshalb nur ganz kurz. Hier die erste Scherbe mit Verzierung von einer kleiner sandigen Düne mittem im Löss mit nur 2 Steinartefakten, aber schon nennenswert Keramik.

Kann das Trichterbecherkultur oder Schnurkeramik sein? Sieht ja aus wie mit der Schnur verziert. Aber so filigran?

Liebe Grüße Daniel
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gefährliches Drittelwissen
RockandRole
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« Antworten #1 am: 11. November 2020, 17:35:56 pm »

Glockenbecher wäre auch ne Möglichkeit  winke winke
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« Antworten #2 am: 11. November 2020, 17:48:29 pm »

Also streicht mal TBK bitte  Unschuldig
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Herlitz
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« Antworten #3 am: 11. November 2020, 22:22:45 pm »

Für mich sieht das das nach einem Glockenbecherfragment aus. Diese Verzierung ist eigentlich sehr typisch. Man findet so was nur recht selten, diese waren oft recht schlecht gebrannt. Die Farbe passt auch, will ich meinen.
 winke winke.Sven
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Danske
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« Antworten #4 am: 11. November 2020, 23:00:58 pm »

Servus Daniel,

sehe das wie Sven, Glockenbecher kommt gut hin, hier ein ganzes Gefäß mit den typischen Verzierungen. https://www.wikiwand.com/de/Glockenbecherkultur

LG
Holger
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« Antworten #5 am: 12. November 2020, 06:43:46 am »

Hallo ihr beiden,

KLASSE  grins vielen Dank für die Bestätigung. Da die Fläche noch nicht gemacht ist, wird dieses Jahr evtl noch was vom Glockenbecher kommen.
Die Keramik von dort ist jedenfalls hauptsächlich so braun. Das ist schon ein Alleinstellungsmerkmal bei der Keramik, welche ich bisher gefunden habe.

Wie erklären sich die wenigen Steinartefakte? Das haben die doch wohl nicht alles mit Kupfer kompensiert?

Liebe Grüße Daniel
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« Antworten #6 am: 14. Januar 2021, 16:53:42 pm »

Hallo Leute,

hier ein verziertes Fitzelchen von gleicher Stelle. Riecht wieder nach Glockenbecher, oder? Die Verzierung ist nicht 45 Grad zur Oberfläche angebracht sondern sondern ist eher vom Verhältnis so ca. 30 zu 60 Grad. Der Ton ist extrem fein geschlämmt und die Scherbe sehr weich, wie man an der rezenten Beschädigung sieht. Die Scherbe ist leicht geknickt, war also evtl. fast eine Randscherbe oder an einem Umbruch.

Ich hoffe ich bekomme hier Zustimmung, dann könnte man das dort einloggen und den Platz datieren.

liebe Grüße Daniel
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Herlitz
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« Antworten #7 am: 14. Januar 2021, 17:05:21 pm »

Hallo Daniel,

Glockenbecher ist das nicht. Diese Scherbe würde ich in der Bronzezeit ansiedeln. Aber ohne Gewähr  Unschuldig .
 winke winke Sven
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« Antworten #8 am: 14. Januar 2021, 17:16:13 pm »

Hallo Sven,

gut, dass du jetzt nicht was vom Blummedippe erzählt hast  grins wollte gerade schreiben, dass mir das mit dem fein geschlemmten komisch vorkommt. Hab heute erst wieder gesagt, wenn man mir frühe und mittlere BZ vorsetzt, würde ich das noch nicht mal erkennen. Deshalb würde ich dich um ein Beispiel bitten, hast du eins?

Aber Endneolithikum und BZ liegt ja nicht weit auseinander. Könnte für eine längere Besiedlung sprechen.

Liebe Grüße Daniel
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« Antworten #9 am: 14. Januar 2021, 17:25:54 pm »

Moin Daniel,

ich kenne bronzezeitliche Keramik anders.  mhh grübel

Grob gemagert, (halt Kümmerkeramik) weil sie auch so schnell zerfällt und schlecht gebrannt ist.

In meinem Beitrag (private Grabung) habe ich ein paar Bilder mit bronzezeitlicher Keramik.

Ist die  bei euch so viel anders ?

Gruß

Gabi
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thovalo
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« Antworten #10 am: 14. Januar 2021, 18:53:44 pm »


Lieber Daniel!

Ich erkenne bei dem ersten Fragment keine eindeutigen Bezug zu einer Glockenbecherscherbe  Ein Auge drauf werfen
Die Oberfläche ist nicht poliert, der Scherben sehr stumpf, das Dekor passt auch nicht grade unbedingt in diese Richtung.


lG Thomas  winke winke
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Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.
Herlitz
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« Antworten #11 am: 14. Januar 2021, 20:11:43 pm »

Hallo Sven,

gut, dass du jetzt nicht was vom Blummedippe erzählt hast  grins wollte gerade schreiben, dass mir das mit dem fein geschlemmten komisch vorkommt. Hab heute erst wieder gesagt, wenn man mir frühe und mittlere BZ vorsetzt, würde ich das noch nicht mal erkennen. Deshalb würde ich dich um ein Beispiel bitten, hast du eins?

Aber Endneolithikum und BZ liegt ja nicht weit auseinander. Könnte für eine längere Besiedlung sprechen.

Liebe Grüße Daniel

Die schrägen Riefen kenne ich nur aus der Spätbronze- Früheisenzeit. Zum Scherben kann ich nicht viel sagen, das ist regional ja auch sehr verschieden. Hier mal Keramik der Lausitzer Kultur: http://www.sucherforum.de/smf/index.php/topic,40688.0.html
Ein wirklich passendes Vergleichsstück ist da aber nicht dabei.   Unschuldig
 winke winke Sven
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RockandRole
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« Antworten #12 am: 15. Januar 2021, 15:28:58 pm »

Hallo Leute,

danke für euere Hilfe.

Gabi, wie gesagt, ich habe wirklich keine Ahnung. Bei später UFK bin ich relativ fit, aber da war ich auch bei einer Grabung dabei mit ca. 200 verschiedenen Gefäßen, meist fastvollständig erhalten.

Thomas, ich glaube das ist der Grad der Erhaltung. Der Platz ist sehr sandig, auch ein paar Steine sind drauf. Auf diesem Platz gibt es wirklich Keramik, die habe ich so noch nirgenwo anders in unserer Region gesehen. Fein geschlämmt ist da einiges.
Was meinst du mit dem poliert? Muss das so sein?

Sven, das reicht mir schon mal und ich kann mir vorstellen, was du meinst. Die Gefäße sehen alle sehr fein aus. Danke für die Beispiele  winke winke

Übrigens gibt es schon eine offizielle Ansprache Richtung Schnurkeramik oder Glockenbecherkultur.


liebe Grüße Daniel
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