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Autor Thema: Die zwei schönsten Scherben aus meiner Sammlung  (Gelesen 242 mal)
Laurin5
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« am: 21. November 2020, 14:45:48 pm »

Guten Tag,
die beiden Scherben stammen nachweislich aus rund 3,5 m Tiefe (Aushub) und markieren wohl den Ursprung der Siedlungsgeschichte des alten Dörfleins in Südtirol. Ich denke an ausgehende Jungsteinzeit. Interessant finde ich auch die Riefen, welche der oder die alte Töpfer/in in grauer Vorzeit hinterlassen hat.
Gruß Laurin
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Nanoflitter
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« Antworten #1 am: 21. November 2020, 15:58:23 pm »

Ja, die könnten vorgeschichtlich sein.  Super Gruss..
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Fabulas
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« Antworten #2 am: 21. November 2020, 20:30:45 pm »

Richtig schön!

VIele Grüße
Fabulas
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hargo
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« Antworten #3 am: 22. November 2020, 00:00:18 am »

Ja, die könnten vorgeschichtlich sein.  Super Gruss..

Würde ich auch vermuten!
Leider erkenne ich auf den Fotos nicht die von dir erwähnten Riefen.

mfg

ps :  3,5 m ist tief. Oder?
« Letzte Änderung: 22. November 2020, 00:07:25 am von hargo » Gespeichert

Herlitz
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« Antworten #4 am: 22. November 2020, 09:41:24 am »

Würde ich auch vermuten!
Leider erkenne ich auf den Fotos nicht die von dir erwähnten Riefen.

mfg

ps :  3,5 m ist tief. Oder?

Auf dem 4.Bild sind die "Riefen" doch gut zu sehen. Ich finde sie ungewöhnlich, Fingerspuren vom Verstrich?
Und 3,5 m tief, das ist für Flachlandarchäologen tief, in Südtirol, am Hang aber durchaus plausibel.

@Laurin: Wie fühlt sich der Scherben an, ehrer hart gebrannt oder eher weich-seifig?

 winke winke Sven
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Laurin5
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« Antworten #5 am: 22. November 2020, 10:01:51 am »

Guten Tag,
"Riefen" ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Es ist der Abdruck einer Fingerkuppe vom Darüberstreichen, relativ gut erkennbar auf den Bildern 7 und 8. Die Scherben in Händen zu halten, fühlt sich für mich auf alle Fälle sehr gut an; bei so einem tollen Teil gehen mir da viele Gedanken durch den Kopf ... Das Material ist nach meinem Dafürhalten eher weich, als "seifig" empfinde ich es nicht.
Die Tiefe erklärt sich wohl aus der Hanglage: Starkregen, Schneeschmelze und andere Unbilden der Natur sorgen für einen kontinuierlichen Eintrag, was zur Folge hat, dass das Bodenprofil einem ständigen Wandel unterworfen ist.
Gruß Laurin

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Herlitz
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« Antworten #6 am: 22. November 2020, 10:14:09 am »

Ich könnte mir da frühes Neolithikum vorstellen.
In Villanders gibt es übrigens ein kleines, feines Museum. (Grabungen in Hanglage)
https://www.museen-suedtirol.it/
 winke winke Sven
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Nanoflitter
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« Antworten #7 am: 22. November 2020, 10:40:39 am »

Die Scherben können auch Eisenzeit oder BZ sein, hab grad wieder eine vermutliche angepflügte Urne am laufen, die Teile sehen äusserlich identisch. Mehr als vorgeschichtlich würde ich nicht hineininterpretieren. Gruss..
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Herlitz
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« Antworten #8 am: 22. November 2020, 10:57:40 am »

Die Scherben können auch Eisenzeit oder BZ sein, hab grad wieder eine vermutliche angepflügte Urne am laufen, die Teile sehen äusserlich identisch. Mehr als vorgeschichtlich würde ich nicht hineininterpretieren. Gruss..

Ja da hast du Recht.  winke winke

@Laurin: Ist es möglich einen Archäologen zu informieren? Ich hatte da mal Kontakt mit  Matthias Weger,
für Villanders zuständiger Archäologe in Bozen.
 winke winke Sven
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