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Autor Thema: Unterlieger?  (Gelesen 316 mal)
feldspat
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« am: 21. November 2020, 12:56:59 pm »

Servus,
die Tage kam mir dieses Mahlsteinfragment in Oberfranken vor die Stiefel.
Fragmente kommen auf diesem Acker recht häufig vor, wobei ich erst zwei größere bergen konnte.
Keines von den bisher gefundenen war annährend so dick wie dieses, von daher hoffe ich auf einen Unterlieger. Könnt ihr das bestätigen?
Als Vergleich hab ich mein zweitgrößtes Fragment mal daneben gehalten, welches von einem Oberlieger stammen sollte.
Beste Grüße
Christian

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Nanoflitter
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« Antworten #1 am: 21. November 2020, 13:59:24 pm »

Da könnt ein Unterteil vorliegen,  Super Gruss..
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Herlitz
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« Antworten #2 am: 21. November 2020, 15:24:34 pm »

Dass du den mit der Linken halten kannst  Boooa !
Wie schwer ist denn das Stück?
 winke winke Sven
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feldspat
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« Antworten #3 am: 21. November 2020, 19:25:25 pm »

Danke euch.
@Sven: ich pack ihn die Tage mal auf die Waage. Sie benötigt erst neue Batterien  Unschuldig
Beste Grüße
Christian
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hargo
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« Antworten #4 am: 21. November 2020, 23:57:20 pm »

Großes Kino!

mfg
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« Antworten #5 am: 22. November 2020, 13:39:57 pm »

Wie schwer ist denn das Stück?
 winke winke Sven

Ein ordentliches Unterlieger-Fragment, sehr schön Super

Ich tippe mal auf ca. 6 kg.

Mein größtes Bruckstück hat 4,5 Kg und ist ne ganze Ecke kleiner.

LG
Holger
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thovalo
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« Antworten #6 am: 22. November 2020, 14:39:31 pm »



Das sind alles Läufer und Läuferfragmente.


Ich war selber sehr verblüfft wie riesig die wirklichen Unterlieger sein können!


lG Thomas
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Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.
Danske
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« Antworten #7 am: 22. November 2020, 21:02:08 pm »


Das sind alles Läufer und Läuferfragmente.


Ich war selber sehr verblüfft wie riesig die wirklichen Unterlieger sein können!


lG Thomas

Das glaube ich nicht, Thomas. Klar können Läufer auch richtig groß sein. Zumindest bei meinem Teil ist die vorhandene Arbeitsfläche aber sowohl längs als auch quer konkav gewölbt, hat also eine leichte Mulde. Ein Läufer hat das m.E. nicht, wie soll das Mahlen dann auch funktionieren?

LG Holger


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Nanoflitter
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« Antworten #8 am: 22. November 2020, 22:23:46 pm »

So ein Läufer musste sehr häufig, ich vermute mal von Frauen, bewegt werden. Das wird nur ein begrenztes Gewicht zulassen.
Die Grenze ist mir aber auch nicht bekannt. Was dann unten liegt, ist relativ egal, nur die Grösse sollte zum Oberlieger passen und das Unterteil sollte nicht kippeln oder verrutschen. Das kann auch durch einbetten im Lehm realisiert werden. Sicher ist da ein sehr grosses Teil vorteilhaft, aber nicht zwingend. Sind aber nur meine Gedanken, kein Wissen. Idealerweise kann man bei Unterliegern Schleifriefen in Längsrichtung und bei Oberliegern in Querrichtung feststellen.  Gruss..
« Letzte Änderung: 22. November 2020, 22:30:40 pm von Nanoflitter » Gespeichert
Danske
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« Antworten #9 am: 23. November 2020, 14:17:39 pm »

Das Stück von Christian könnte sowohl ein Unterlieger als auch ein Läufer der Schiebemühle Typ B nach der Dissertation von Kegler-Graiewski sein, wobei ich weiterhin wegen der Masse auf einen Unterlieger tippe, wobei Christian noch mit Angaben zu möglichen Schleifriefen und Ausformung der Arbeitsfläche helfen könnte.

https://kups.ub.uni-koeln.de/2160/1/Dissertation_Kegler-Graiewski.pdf

Mein Teil wäre dann ein Unterliegerfragment Typ C.

LG
Holger
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« Antworten #10 am: 23. November 2020, 15:31:42 pm »

Mein Stück ist absolut plan. Zur Ausrichtung der Riefen kann ich leider nichts sagen. Mein Archäologe vom BLfD kann dies dann aber vermutlich. Die Info würde ich dann hier nachtragen.
Das Gewicht beträgt übrigens 4,9kg.
Beste Grüße
Christian
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Herlitz
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« Antworten #11 am: 23. November 2020, 17:59:20 pm »

Bei 4,9 kg dürfte es sich um einen Läufer handeln, meine ich. Auch ich habe schon einen 5 kg Läufer gefunden und bei der Abgabe als solchen bestätigt bekommen.
 winke winke
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