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Autor Thema: Fossile Muschel mit Loch  (Gelesen 935 mal)
Danske
Graf
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Beiträge: 1365



« am: 21. Oktober 2020, 19:31:35 pm »

Hallo zusammen,

die Muschel konnte ich vom Acker auflesen, der bisher bandkeramische Funde erbracht hat.

An sich nichts besonderes, diese tertiären Muscheln tauchen in Rheinhessen an gewissen Orten relativ häufig auf. Interessant ist das Loch im Wirbel, was m.E. nicht natürlichen Ursprungs ist sondern gebohrt wurde.

Wäre meine erste zu einem Anhänger oder Schmuck umfunktionierte Muschel grins Hab das Stück daher mal bei Lesefunde und nicht bei Fossilien eingestellt.

LG
Holger
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hargo
Graf
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« Antworten #1 am: 21. Oktober 2020, 23:54:48 pm »

Hallo,

wenn sie an gewissen Orten in Rheinhessen relativ häufig auftreten, stellt sich die Frage "warum"?
Mit Zunahme der Häufigkeit nimmt m. E. auch die Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Lochung zu.

Allerdings ziemlich rund (die Lochung).  Ein Auge drauf werfen
Insgesamt scheint das Objekt auch nicht weit entfernt von Spondylus.
Vielleicht zu klein?


https://de.wikipedia.org/wiki/Stachelauster

https://spondylus.wordpress.com/page/4/

(sorry, wahrscheinlich völlig daneben)


mfg
« Letzte Änderung: 22. Oktober 2020, 00:25:14 am von hargo » Gespeichert

Wiesenläufer
Erzherzog
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« Antworten #2 am: 22. Oktober 2020, 04:12:05 am »

Moin Holger,

Muscheln wurden schon immer gerne als Schmuck verwendet.
Wenn´s kein Fressfeind war, warum also nicht.  zwinker

Ein hübscher Fund!

Gruß

Gabi
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Wer viel geht, findet viel.
(Nicht auf meinem Mist gewachsen)
RockandRole
Erzherzog
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« Antworten #3 am: 22. Oktober 2020, 04:43:42 am »

Hallo Holger,

von hier aus ist das schwer zu beurteilen, wäre aber natürlich sehr toll und läge ja im Bereich des möglichen. Mal gespannt was man dir bei der Vorlage sagt.

Liebe Grüße Daniel
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gefährliches Drittelwissen
thovalo
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« Antworten #4 am: 22. Oktober 2020, 18:49:59 pm »



Guten Abend!

Für mich war es verblüffend als mir vom Senkenbergmuseum Frankfurt mitgeteilt wurde, dass manche Schneckenarten ihre Opfer (Muscheln) genau an dieser Stelle anbohren um den Muskel des Verschlusssystems zu zerstören, die Muschel dann zu öffnen und zu verzehren.

Ein Loch in einer Muscheln heisst von daher noch nicht unbedingt dass ein Mensch die Finger im Spiel hatte!


lG Thomas  winke winke
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Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.
Danske
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« Antworten #5 am: 22. Oktober 2020, 18:55:54 pm »

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten und hargo für die interessanten Links.

Die Muschel gehört zur Gattung Glycymeris und lebte im oligozänen Meer des Mainzer Beckens. Die kamen da massig vor. Von denen habe ich schon einen Schuhkarton voll.

Ja, mal schauen, was die Fachleute auf dem Amt dazu sagen.

LG
Holger
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