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Autor Thema: Rundliche durchbrochene Bronzearbeit  (Gelesen 678 mal)
St. Subrie
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« am: 02. November 2020, 17:09:59 pm »

Dieses Stück kommt aus Hessen, aus einem rabenschwarzen Boden, früher Feuchtgebiet, wohl deshalb keine Patina.  Ich glaube insbesondere auf dem zweiten Foto oben zwei aufgerichtete Tiere zu erkennen. Vom selben Fundacker gab es wenige römische Scherben. Aber ich meine, ähnliche Darstellungen  aus frühmittelalterlicher Zeit gesehen zu haben.
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stratocaster
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« Antworten #1 am: 02. November 2020, 19:36:27 pm »

Oha  Ein Auge drauf werfen
Fränkische Zierscheibe ?
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Das Sucherforum dankt all denen,
die zum Thema nichts beitragen konnten
und dennoch geschwiegen haben !
St. Subrie
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« Antworten #2 am: 02. November 2020, 20:37:58 pm »

Das würde sich mit meiner Vermutung decken, lieber Strato. Habe aber bis jetzt noch kein vergleichbares anderes Stück im Netz auftun können, vielleicht kennt jemand hier im Forum hilfreiche Link.
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Levante
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Wer suchtet der findet....


« Antworten #3 am: 02. November 2020, 20:49:27 pm »

http://www.sucherforum.de/smf/index.php/topic,77412.0.html   zwinker
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Nicht nur ein Scherben (Keramische Fragmente) Sucher sondern auch ein Scherben (Keramische Fragmente) Finder. grins
cyper
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Plombe


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« Antworten #4 am: 02. November 2020, 20:55:02 pm »

Zierscheibe kam mir auch gleich in den Sinn, aber ich kenne keine mit diesen umlaufenden Knubbeln am Rand.

Gruß cyper
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St. Subrie
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« Antworten #5 am: 02. November 2020, 21:55:52 pm »

Also ich versuch mal das zu interpretieren, was ich zu sehen glaube, ausgehend vom mittleren Foto  :

Oben, die zentrale Rundung ein wenig verlassend, die Köpfe zweier Menschen oder Tiere, einander zugewandt, ihre rundlichen Hände/Tatzen berühren sich oben in der Mitte, ihre Hinterteile sind darunter als eingetiefte Kreise dargestellt. In der untren Hälfte der Scheibe käme dann spiegelbildlich dieselbe Darstellung nach unten, allerdings zu etwa einem Viertel ausgebrochen und verloren.

Fst noch ausdrucksstärker wäre aber eine Betrachtung wie auf dem ersten Foto. Die Köpfe der Gestalten wären dann auf den Seiten nach unten und spiegelbildlich nach oben gerichtet. In der Mitte die Erdscheibe ?

Was meint Ihr ?
« Letzte Änderung: 02. November 2020, 22:07:12 pm von St. Subrie » Gespeichert
thovalo
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« Antworten #6 am: 02. November 2020, 23:03:55 pm »



Guten Abend!

Das ist sicher keine fränkische Zierscheibe. Es gibt dazu keine Anhaltspunkte weder in der Form noc in der Ausführung.

Vielömehr scheint mir das ein recht neuzeitlicher Pferdegeschirranhänger zu sein.
Schaut man sich heute noch süddeutsche Brauereipferde in ihrern Prunkgeschirren an dann hat man eine Eindruck davon wieiviel optionen da mit enthalkten sind.


lG Thomas  winke winke
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Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.
Rheingauner
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« Antworten #7 am: 03. November 2020, 08:50:41 am »

Oben, die zentrale Rundung ein wenig verlassend, die Köpfe zweier Menschen oder Tiere, einander zugewandt
Sieht für mich eher wie eine Bruchstelle aus.
LG
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St. Subrie
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« Antworten #8 am: 03. November 2020, 08:59:18 am »

Es mag ja sein. daß Du recht hast. Nur ist mir Deine Argumentationskette zu "windig". Welche konkreten fehlenden Anhaltspunkte hättest Du denn bei einer frühmittelalterlichen Zierscheibe erwartet ? Und welche konkreten"Optionen" lassen Dich auf einen neuzeitlichen Pferdegeschirranhänger schließen ?
Ist es vielleicht so, daß Deine Beurteilung auf einem nicht näher spezifizierbarem Gesamteindruck beruht, der ja bei entsprechender Erfahrung durchaus zutreffend sein kann ?
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St. Subrie
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« Antworten #9 am: 03. November 2020, 09:02:34 am »

@Rheingauner :
Auf der linken Seite perfekt gerundet, auf der rechten Seite Rundung beschädigt ?
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St. Subrie
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« Antworten #10 am: 03. November 2020, 09:27:05 am »

Und noch eine Beobachtung : Wenn man die beschädigte "Unterseite" nach oben dreht, sind Kopf und Schnauze deutlich zu erkennen, also sicherlich tierförmig dargestellt.
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Herlitz
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« Antworten #11 am: 03. November 2020, 17:21:45 pm »

Entschuldigt, Tiere sehe ich keine  Ein Auge drauf werfen  mhh grübel .
Die mittige, verschnörkelte Verzierung mutet eher Barock an, würde ich meinen.
Oder schon klassizistisch  mhh grübel ?
 winke winke Sven
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Nanoflitter
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« Antworten #12 am: 03. November 2020, 17:31:41 pm »

Bin auch der Meinung, das es hier was neuzeitliches ist. Gibt es Ausformschrägen o.ä. die auf Guss hindeuten? Mutet eher gestanzt, gepresst an. Gruss..
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