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Autor Thema: Dolch-Schäftung  (Gelesen 2542 mal)
Steinkopf
König
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« am: 20. September 2020, 18:32:33 pm »

Hallo,

Beim Lesen eines Artikels von Jürgen Weiner über Dolchgriffe wurde ich unruhig.
(Der Artikel trägt den Titel:  "Zwei endneolithische geschulterte Dolchklingen aus dem Rheinland")

eine geschulterte Dolchklinge, frisch aus dänischem Flint geschlagen, fand schon vor einiger Zeit den Weg zu mir.

Bei der Materialauswahl für den Griff fand ich eine sehr kleine schädelechte Geweihstange vom Rothirsch.
Es war wohl die erste Stange, die der Hirsch in seinem kurzen Leben hervorgebracht hat.
Vom Rosenkranz an war das Profil flach, fast rechteckig und somit für die Aufnahme eines Dolchblattes geeignet.

Die Arbeit ist mir nicht leicht gefallen - das Geweihteil war sauhart.
Stangen vom Damhisch haben mehr weiche Spongiosa.

Zwei Bilder zeigen die Bestandteile sowie das vorläufige Ergebnis.
Klemmschäftung / Lappengriff  nach Weiner.

Meine Replikation läßt sich stramm stecken. Vielleicht fallen mir noch Veränderungen ein.
(Auch die helle runde Fäche am Griffende könnte noch eine Deko aufnehmen.)

LG
Jan
« Letzte Änderung: 20. September 2020, 21:33:23 pm von Steinkopf » Gespeichert
thovalo
König
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Beiträge: 8635



« Antworten #1 am: 24. September 2020, 21:32:04 pm »



Eine "Federschäftung" ..... in Geweih wurde noch keine dokumentiert aber ich finde die Idee sehr gut und prima umgesetzt!  Super
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Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.
RockandRole
Erzherzog
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« Antworten #2 am: 25. September 2020, 05:01:53 am »

Hallo Jan,

das hast du sehr fein gemacht. So wie du schriebst, war es wohl nicht so einfach die beiden Stücke zu vereinen. Da bekommt man wieder einmal Respekt vor den Leistungen unserer Ahnen.  grins

Liebe Grüße Daniel
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