[x] Willkommen im Sucherforum.de. Bitte einloggen oder registrieren.
Als Gast können Sie keine Bilder im Forum betrachten, darum bitte registrieren
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
 
Seiten: [1]
  Drucken  
Autor Thema: dicknackiges, asymmetrisches, ? beschädigtes Flintbeil  (Gelesen 400 mal)
Wiesenläufer
Erzherzog
***
Offline Offline

Beiträge: 3516



« am: 14. September 2020, 15:00:10 pm »

Moin,

vom gleichen Fundplatz wie Gestern, wo ich den Skeskraber/Löffelschaber fand.  Big grinsing

Es weist m. M. nach ein sehr interessantes Detail auf.

Der Nacken des Beils wurde wahrscheinlich nachträglich extrem bearbeitet bzw. dünn gestaltet. (Wie soll ich es richtig ausdrücken  mhh grübel ? Schäm)
Es passt irgendwie nicht zum restlichen Beilkörper.

Der Schliff geht bis an die Bearbeitung ran, auf der einen Schmalseite aber etwas weiter zum Nacken hin.
Vielleicht passte es nicht in seine Schäftung und es wurde kurzerhand etwas dünner gemacht.  mhh grübel
(Ist aber nur eine Idee von mir.)

Die Schneide ist leider komplett weg und es fehlen vielleicht um die 2cm.

Oder sollte aus einem dicknackigen, ein dünnnackiges Beil entstehen ?

Gruß

Gabi

PS: Es kommt leider doch die Saat rein  zum Heulen Wintergerste und kein Regen in Sicht.  zum Heulen zum Heulen


Gespeichert

Wer viel geht, findet viel.
(Nicht auf meinem Mist gewachsen)
Wiesenläufer
Erzherzog
***
Offline Offline

Beiträge: 3516



« Antworten #1 am: 14. September 2020, 15:01:41 pm »

Hier die restlichen Bilder
Gespeichert

Wer viel geht, findet viel.
(Nicht auf meinem Mist gewachsen)
StoneMan
König
******
Offline Offline

Beiträge: 5817


Ich bin Augensucher. Meine Funde werden gemeldet.


« Antworten #2 am: 14. September 2020, 16:05:00 pm »

Moin,

immer wieder schön, solche Kaventsmänner zu finden  Danke

Zu diesem Trumm und Deinen Spekulationen zum Wie und Warum kann ich nix beitragen.

Zur ansonsten wieder guten Darstellung nur eine Ergänzung für Dich und die Community.

Zitat:
"Bei partiell geschliffenen Geräten ist der Schliff mit deutlicher Schraffur in Schliffrichtung zu kennzeichnen"

Quelle:
  • Zeichnen von Steingeräten
  • Hinweise zum Zeichnen von Steinartefakten
Lutz Fiedler, Stephan Veil et al.

Das würde ich dann auf Fotos ebenfalls so verdeutlichen.

Gruß

Jürgen
Gespeichert

Was könnte wichtiger sein als das Wissen? fragt der Verstand.
Das Gefühl und mit dem Herzen zu sehen, antwortet die Seele.
Antoine de Saint-Exupéry
Wiesenläufer
Erzherzog
***
Offline Offline

Beiträge: 3516



« Antworten #3 am: 14. September 2020, 16:11:06 pm »

Moin Jürgen,

OK, werde ich versuchen beim nächsten Mal zu beherzigen.

Kommt in die Sammelkiste.  zwinker

Gruß

Gabi
Gespeichert

Wer viel geht, findet viel.
(Nicht auf meinem Mist gewachsen)
Danske
Graf
*****
Offline Offline

Beiträge: 1286



« Antworten #4 am: 14. September 2020, 20:04:25 pm »

Moin Gabi,

das ist möglicherweise ein Retøkse af enkeltgravstype, PVP S. 110/ 111, Nr. 167.

Die Klemmschäftung dieses Beiltyps ist bei PVP auf Seite 104/ 105 zu sehen und erläutert.

Es ist durchaus möglich, dass die Nackendicke verringert wurde, um die Beilklinge in den Schaft zu bekommen. Ich meine, am Nacken Schäftungsglanz zu erkennen Ein Auge drauf werfen, oder täusche ich mich da?

Die Umwandlung von einem dicknackigen Beil zu einem dünnnackigen liegt nicht vor.

Ein schöner Fundbeleg Super

LG
Holger
Gespeichert
steinwanderer
Graf
*****
Offline Offline

Beiträge: 1576


Lewer duad üs Slav


« Antworten #5 am: 14. September 2020, 20:10:27 pm »

Moin Gabi,
das ist der Nacken eines dünnnackigen Flintbeiles. Da auch die Schmalseiten geschliffen sind ist es eher kein dicknackiges Beil.
Da die Beile fertig eingekauft wurden musste der Nacken manchmal an den Beilholm angepasst werden.
Gruß Klaus
Gespeichert

Lewer duad üs Slav
Wiesenläufer
Erzherzog
***
Offline Offline

Beiträge: 3516



« Antworten #6 am: 15. September 2020, 04:16:25 am »

Moin,

Die bearbeiteten Bereiche am Nacken weisen einen leichten Glanz zum Rest des Körpers auf.

also mal wieder andersrum,  Schäm

Der Beilkörper hat eine Dicke von 2cm. Wäre es dann ein dünnnackiges, dünnblattiges Flintbeil
oder kann man es nicht so ausmachen, weil die Schneiden-Partie fehlt ?

Ich tu mich echt schwer damit, diese Unterschiede mir immer zu merken.  Frieden?

Gruß

Gabi
Gespeichert

Wer viel geht, findet viel.
(Nicht auf meinem Mist gewachsen)
Danske
Graf
*****
Offline Offline

Beiträge: 1286



« Antworten #7 am: 15. September 2020, 21:17:44 pm »

Wenn die Beilklinge an der dicksten Stelle nur 2 cm misst, handelt es sich um ein dünnblattiges Beil. Das habe ich nicht erkannt, lag mit dem dicknackigen Einzelgrabbeil falsch und Klaus richtig.

Für die Beurteilung dünn- oder dicknackig ist die Nackenbreite 2 cm vom Ende gemessen maßgeblich.

LG
Holger

Gespeichert
Wiesenläufer
Erzherzog
***
Offline Offline

Beiträge: 3516



« Antworten #8 am: 16. September 2020, 02:53:11 am »

Moin Holger,

 Danke

Das mit den 2cm vom Ende gemessen, hatte ich mir gemerkt.  grins
Den Rest musste ich mir  erst zusammen  lesen (wie immer).

Gruß

Gabi
Gespeichert

Wer viel geht, findet viel.
(Nicht auf meinem Mist gewachsen)
Seiten: [1]
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Impressum | Nutzungsbedingung | Regeln
Powered by SMF 1.1.21 | SMF © 2006-2009, Simple Machines
Seite erstellt in 0.064 Sekunden mit 20 Zugriffen.