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Autor Thema: fliederfarbener Quarzit  (Gelesen 252 mal)
RockandRole
Erzherzog
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« am: 13. Februar 2020, 18:43:33 pm »

Servusle,

gestern war ich kurz nach Feierabend auf einem Acker gegenüber meines Heimatortes. Ringsherum habe ich ab und an mal was aus Stein, bisher aber keine echte Konzentration.
Ab und an erlebt man dann doch eine Überraschung. Es war schon wieder am Dunkel werden, als mich dieser Stein angelacht hat.
Ein paar Negative sind drauf, es ist also ein Restkern aus einem mir unbekannten Quarzit. Er hat verschiedenfarbige Zonen und ein Band schlängelt sich hindurch. John Dere hat auch schon seine Unterschrift darauf gelassen.

Kennt jemand das Material? Mir ist es bisher jedenfalls noch nicht unter gekommen.

liebe Grüße Daniel
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Merle2
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« Antworten #1 am: 13. Februar 2020, 19:56:13 pm »

Hey Daniel,
Ich kann nichts zur Klärung der Frage beitragen,  aber es ist ein sehr ansehnliches Material und Fundstück. Sehr schön  Super
Viele Grüße
Marc
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Steinkopf
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« Antworten #2 am: 13. Februar 2020, 20:07:16 pm »

Ein apartes Stück, Daniel.
Wenn es um Vielfalt bei den Materialien geht,
liegst Du weit vorn!

LG

Jan
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Heino
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« Antworten #3 am: 14. Februar 2020, 11:32:20 am »

Hallo Daniel,
ich könnte mir vorstellen das die Farbe erst durch die Einlagerung von Eisen entstanden ist.
Gruß Heino
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Danske
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« Antworten #4 am: 14. Februar 2020, 15:42:26 pm »

Hallo Daniel,
ich könnte mir vorstellen das die Farbe erst durch die Einlagerung von Eisen entstanden ist.
Gruß Heino

Das nehme ich auch an.

Daniel, ist es sicher Quarzit? Die rosa Färbung entsteht auch durch das Tempern von eisenhaltigem Hornstein. Je höher der Eisengehalt, umso rötlicher die Färbung.

Auf jeden mal wieder ein interessantes Stück. Super

LG
Holger
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Furchenhäschen
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« Antworten #5 am: 14. Februar 2020, 18:03:42 pm »

Servus Daniel,
der Quarzit oder ähnlich passt farblich in deine Fundgegend am Main.
http://www.spessartit.de/32.htm

Gruß
Peter
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falls erforderlich mit einem auf die Ewigkeit bedachten Schweigen. “
RockandRole
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« Antworten #6 am: 14. Februar 2020, 18:37:01 pm »

Hallo Leute,

das ist der Vorteil von einem Gebiet, wo es nur wenige Rohmaterialien gibt, welche man zum Artefakte klopfen hernehmen kann  grins
Das mit dem Eisen wird wohl schon in der primären Lagerstätte passiert sein. Nano hatte da einen guten Einfall. Es gibt sogenannten Taunusquarzit. Der wäre bei mir gerade so noch als regional zu bezeichnen.

https://taunus.info/img/pois/lg/1563777172501.jpg

Ist sicher auch Quarzit. Bei Tageslicht sieht man den Sternenhimmel  winke winke

Liebe Grüße Daniel
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« Antworten #7 am: 14. Februar 2020, 18:44:17 pm »

Hallo Peter,

das Material von der Hartkoppe kenne ich sehr gut. Das haben wir jahrelang verbaut und viele hier im Umkreis haben es im Garten. Ist ja ein Rhyolit, der ist nicht so gut geeignet um etwas daraus herzustellen.

Liebe Grüße Daniel
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« Antworten #8 am: 14. Februar 2020, 22:21:39 pm »

Hallo Peter,

das Material von der Hartkoppe kenne ich sehr gut. Das haben wir jahrelang verbaut und viele hier im Umkreis haben es im Garten. Ist ja ein Rhyolit, der ist nicht so gut geeignet um etwas daraus herzustellen.

Liebe Grüße Daniel

ich dachte ja auch nicht an den Rhylit, eher daran das in dessen näheren Umfeld auch die Färbung des Quarzits herrührt. Der Frankensandstein ist ja auch rötlich.
Grüße
Peter
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hargo
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« Antworten #9 am: 14. Februar 2020, 23:26:18 pm »

Das hat mit Buntsandstein m. E. nichts zu tun.

mfg
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RockandRole
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« Antworten #10 am: 15. Februar 2020, 06:40:35 am »

Moin Moin,

es gibt etwas aus dem Buntsandstein was man verwenden kann. Da hab ich auch so ein Einzelstück, bei dem aber eine chemische Analyse vorliegt. Wurde aber nicht bei meinem Artefakt gemacht, sondern bei einem anderen, aber weil es bisher noch un- bzw wenig bekannt war. Ich muss mal im Archiv kramen  winke winke

Liebe Grüße Daniel
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« Antworten #11 am: 15. Februar 2020, 15:55:56 pm »

Hallo Leute,

hier mal zum Vergleich etwas waffenfähiges aus dem Buntsandstein und das Analyseblatt dazu.


Makroskopische Merkmale
Färbung         7.5YR8/1 (light gray); 2,5Y6/3 (dull yellow) bis 2,5Y5/2 (dark grayish); 10YR6/3 (dull yellow orange)
 
Aussehen       homogen, opak, glänzend/schimmernd
Anfassen        trocken
Bruch             halbmuschelig
Rinde              natürliche Fläche, > 1 cm Dicke, Grenze nach Innen scharf und geradlinig
Form              Bänke
Größe             ? > 4cm
Mikroskopische Kennzeichen
Textur (Sedimentär)            Packstone bis Grainstone
Bindemittel                 durchsichtiger Grund, mit winzigen Körnern gesät (Schluff)
Komponente             Häufigkeit      30 bis 80%
Rundung        Klassen 3- 4
Größe            50- 80µ
Erhaltung      Gespenster oder kalkig
Kategorien    Sandkörner
                                   Spärliche dicke Muschelschalen
                                   Seeigelstachel-Gespenster
                                   Foraminiferen-Gespenser
                                   Gespenster von dünnen Muschelschalen
Strukturen (Sedimentär)                keine
 
Ablagerungsumwelt             marin, unweit eines Flussdeltas
 
Geologische-geographische Zuteilung: Fränkische Alb?


Die Beschreibung wurde an Hand des Materials vom Tiefenthaler Berg bei Giebelstadt vorgenommen. Als Herkunft gibt Frau Affolter die Fränkische Alb an. M.M.n ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass ähnliche Bildungen auch im Spessart vorkommen.

liebe Grüße Daniel
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