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Autor Thema: Beschlag o. kleine Scheibenfibel ?  (Gelesen 1178 mal)
Wiesenläufer
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« am: 12. Februar 2020, 09:45:30 am »

Moin,

beim vorbereiten zur Endabgabe, habe ich dieses 17mm im Ø große Teil dabei.

Auf dem Fundzettel habe ich wie oben im Betreff stehen.

Könnte es sich vielleicht doch um eine kleine Scheibenfibel handeln ?

Ein kleines Stück ist weggebrochen, vielleicht dieser Teil mit der Halterung.  mhh grübel
Der Haken nur etwas verbogen.  mhh grübel

Gruß

Gabi
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« Antworten #1 am: 12. Februar 2020, 10:18:03 am »

Hallo Gabi
Wieder mal ein schöner Fund. Schwierige Fragemit der Fibel.
Normalerweise sind Nadel und Halter mittig auf einer zentralen Achse. Das sehe ich bei deinem Fund so nicht. Wenn es doch eine Scheibenfibel war, dann war die Nadel nicht mittig plaziert.
Motiv und Größe würden natürlich schon passen. Bin mal auf die Meinung der Experten gespannt.
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« Antworten #2 am: 12. Februar 2020, 12:37:01 pm »

Sieht auf den ersten Blick nach einer Zink-Legierung aus  Ein Auge drauf werfen
Ich bin mir unsicher.  Nixweiss
Das Tatzenkreuz kenne ich bei Scheibenfibeln (bisher) so nicht.

Gruß  winke winke
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Nanoflitter
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« Antworten #3 am: 12. Februar 2020, 13:07:11 pm »

Keine Fibel, Beschlag ist es. Der Nietkopf ist auf der Vorderseite zu sehen. Gegenüber wirst du ein Loch finden, wenn du etwas mehr kratzt. Gruss..
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Signalturm
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« Antworten #4 am: 12. Februar 2020, 13:12:58 pm »

Hallo Nanoflitter. Wo gegenüber? Meinst du die Rückseite? Dort ist doch der Dorn zu sehen. Gegenüber=andere Seite der Schauseite? Dort fehlt das Stück. Hat aber beim Ausbruch eine halbrunde Stelle. Evtl. war dort ein zeites Loch für einen Niet.
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Wiesenläufer
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« Antworten #5 am: 12. Februar 2020, 14:23:43 pm »

Moin,

Danke, für die Enttäuschung.   zum Heulen  grins

Nano meint wahrscheinlich diesen Bereich. (Im Bild markiert)

Er sitzt genau an der Stelle wo sich der "Dorn" auf der Rückseite befindet.

In weiche Zeit würde das passen ?

Material ist dünnes Bronzeblech.

Gruß

Gabi
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Nanoflitter
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« Antworten #6 am: 12. Februar 2020, 16:14:14 pm »

Ja, das meine ich, und diagonal gegenüber ist ja ein ausgebrochenes Loch, wenn ich richtig sehe. Gruss..
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Nanoflitter
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« Antworten #7 am: 12. Februar 2020, 17:48:12 pm »

Könnt was mit Wikingern zu tun haben, meine am Rand Runen zu erkennen. Gruss..
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Jacza
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« Antworten #8 am: 12. Februar 2020, 18:32:21 pm »

Diese Dreierkugeln im Kreuz erinnern mich irgendwie an englische Münzen  mhh grübel
https://www.medalsofengland.com/uploads/110919_11_18_091.jpg

Nur wird hier glaube ich ein KeltenkreuzWiki dargestellt.

Nachtrag:
Auch auf anderen (früh-)mittelalterlichen Münzen häufig zu finden:
https://www.sixbid.com/index.html/fritz-rudolf-kuenker-gmbh-und-co-kg/6457/deutsche-munzen-und-medaillen/5373354/aachen-reichsmunzstatte-ludwig?term&orderCol=lot_number&orderDirection=asc&priceFrom&displayMode=large&auctionSessions=

Zumindest könnte es in die Zeit passen...
« Letzte Änderung: 12. Februar 2020, 18:44:46 pm von Jacza » Gespeichert
Wiesenläufer
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« Antworten #9 am: 12. Februar 2020, 20:29:06 pm »

Moin,

Wikinger wäre natürlich ein Träumchen aber dazu bin ich wahrscheinlich zu weit im Binnenland.

Mittelalter würde gut passen.
Das Kreuz finde ich recht ungewöhnlich auf einem Beschlag.
Vielleicht bekommt man es noch etwas besser hin.

Gruß

Gabi
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« Antworten #10 am: 12. Februar 2020, 23:14:17 pm »

Kolbenkreuze, Tatzenkreuze und Prankenkreuze sind ganz typische Merkmale
mittelalterlicher und anderer "alter" Münzen.
Auch Ordenskreuze wie von Maltesern und Templern kennen wir.
Warum nicht ein spätmittelalterlicher oder frühneuzeitlicher Beschlag mit solch einem Motiv?

Das ist ein sehr apannendes Fundstück.

Gruß  winke winke
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« Antworten #11 am: 13. Februar 2020, 05:52:50 am »

Moin,

vielen Dank für euer Interesse und den Antworten zu diesem Teil.  Danke

Treffe mich nächste Woche mit einem Archäologen/innen, vielleicht hat er/sie so was schon gehabt.

Gruß

Gabi

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