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Autor Thema: Struktur auf Quarzgestein  (Gelesen 1037 mal)
feldspat
Graf
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« am: 09. Februar 2020, 11:32:42 am »

Servus,
eine Frage an die Mineralienspezies.
Auf einem Quarzgestein fand ich diese parallelen Strukturen.
Hab ich so bisher noch nicht gesehen oder stets übersehen. Kommt dies öfters bei Quarzgesteinen vor, und falls ja, wie entstehen diese Strukturen?
Beste Grüße
Christian
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Wiesenläufer
Erzherzog
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« Antworten #1 am: 09. Februar 2020, 13:14:56 pm »

Moin Christian,

habe ich so auch noch nicht gesehen oder ebenfalls, wie Du so schön schreibst; " stets übersehen".

Wenn ich mir die braunen Verfärbungen so anschaue und dazu diese gleichmäßigen Rillen, denke ich spontan an "Kreiselegge".

Gruß

Gabi
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Wer viel geht, findet viel.
(Nicht auf meinem Mist gewachsen)
hargo
Graf
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« Antworten #2 am: 10. Februar 2020, 00:33:25 am »

Ist wahrscheinlich nichts, aber bist du dir mit "Quarzgestein" sicher?
Würde mich wundern, wenn es so durch die Kreiselegge (Gabi) brechen würde.

mfg
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McSchuerf
Erzherzog
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Beiträge: 3773



« Antworten #3 am: 22. Februar 2020, 19:22:21 pm »

Hallo,

das halte ich schon für einen krustigen Überzug von durch Erosion z.T. abgeplatztem Milchquarz auf Quarz, inkl. der Spuren (d.h. diese Furchen), die evtl. auf tektonische Einflüsse zurückgehen könnten. Aber ich bin kein Geologe.
Die kleinen gelbbraunen Einsprenglinge sind definitiv oberflächlicher Limonit, ein Gemenge aus versch. Eisenhydroxiden, darunter Goethit.

Zum Vergleich mit evtl. tektonischer Ursache ..
Es gibt ja auch z.B. Skelett-, Fenster- und Rahmenquarze, die ihre verzerrte Flächenstruktur entweder durch Änderung der Zusammensetzung von Nährlösung oder
durch Änderung von Druck und/oder Temperatur durch z.B. tektonische Änderungen erhalten haben. Das ist z.B. bewiesen.
Viele Mineralien unterliegen während ihres Wachstumsprozesses div. Störungen, z.B. durch veränderte Stoffzufuhr oder durch tektonische Einflüsse. Kristalle können dann noch in ihrer Entstehungsphase brechen oder reißen und Risse können später aber wieder zuheilen, wenn sich z.B. die Zufuhr der Lösungsmengen wieder geändert hat (viele Bsp. finden sich dafür auch bei Quarz-Kristallen).

An eine "Kreiselegge" glaube ich hier eher weniger, denn dann wäre wohl eher nur noch eine krümelige Masse gefunden worden.  Big grinsing

Gruß
Peter


 
« Letzte Änderung: 23. Februar 2020, 10:05:28 am von McSchuerf » Gespeichert
Höhlenbär
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« Antworten #4 am: 23. Februar 2020, 16:54:04 pm »

An eine "Kreiselegge" glaube ich hier eher weniger, denn dann wäre wohl eher nur noch eine krümelige Masse gefunden worden.  Big grinsing
... nun, eine Kreiselegge ist kein Brecher Big grinsing
Wer des öfteren auf Äckern unterwegs ist, dem ist sicher in den letzten Jahren zunehmend genau dieses oben gezeigte "Schadbild" an nahezu allen Gesteinen der Chert-Familie aufgefallen - ein Übel seit nur noch selten tiefgepflügt wird.

Grüße,
Michael
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McSchuerf
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Beiträge: 3773



« Antworten #5 am: 23. Februar 2020, 17:26:27 pm »

Na dann wird's wohl doch den Mitteln der Ackerwirtschaft geschuldet bzw. die Kreiselegge sein.
Für tektonische Einflüsse sind die Strukturen dann wohl auch zu regelmäßig aussehend.  Ein Auge drauf werfen zum Heulen zwinker

Gruß Peter
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