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Autor Thema: Spinnwirtel  (Gelesen 222 mal)
Wiesenläufer
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« am: 10. Januar 2020, 16:58:04 pm »

Moin,

dieser (leicht doppelkonische ?) Spinnwirtel  lag heute auf der Fläche.  Big grinsing

Hatte ihn mir schon die ganzen Wochen gewünscht.

Im Netz > Spinnwirtel < wird er unter Frühmittelalter eingeordnet.

Jetzt bin ich mir leider mal wieder unsicher, ob es hartgebrannte Grauware ist oder vielleicht doch aus Sandstein.  mhh grübel
Gibt es überhaupt so dunkelgrauen Sandstein bzw. kann er durch Bodenmilieu dunkel werden ?  Schäm

Er wiegt 48g

Die Unterseite hat einen Ø von 45mm
Die Oberseite 28mm
und eine Höhe von 21 - 22mm

Er fühlt sich Rauh an. Je mehr ich ihn befühle, denke ich er ist aus Sandstein. Würde zu den übrigen Funden auch besser passen.

Gruß

Gabi

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Wer suchtet der findet....


« Antworten #1 am: 10. Januar 2020, 17:15:45 pm »

Glückwunsch zum Spinnwirte, Ein Wirtel erhellt den Tag.

Hier in Mittelhessen wäre der etwa 8. bis 10. Jh.

LG

Patrick
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Wiesenläufer
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« Antworten #2 am: 10. Januar 2020, 18:46:43 pm »

Moin,

kann man auf den Bildern das Material erkennen ?

Wenn er aus Grauware besteht, dann passt eher die Zeit ums 13./14.Jh. hier in MV

Gruß

Gabi
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Wer suchtet der findet....


« Antworten #3 am: 10. Januar 2020, 19:20:06 pm »

Moin,

kann man auf den Bildern das Material erkennen ?

Wenn er aus Grauware besteht, dann passt eher die Zeit ums 13./14.Jh. hier in MV

Gruß

Gabi

Die Form gibt es eigentlich nur im angesprochenen Zeitfenster...  winke winke
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thovalo
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« Antworten #4 am: 10. Januar 2020, 20:10:55 pm »

Moin,

kann man auf den Bildern das Material erkennen ?

Wenn er aus Grauware besteht, dann passt eher die Zeit ums 13./14.Jh. hier in MV

Gruß

Gabi


Das ist Grauware (reduziert gebrannte Keramik) und die Datierung passt.

lG Thomas  winke winke
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Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.
Wiesenläufer
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« Antworten #5 am: 11. Januar 2020, 05:30:54 am »

Moin,

 Danke

ist zwar dann nicht ganz so alt aber immerhin ein schönes, heiles Stück.  Big grinsing

Gruß

Gabi
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Heino
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« Antworten #6 am: 11. Januar 2020, 11:32:50 am »

Hallo,
wie immer bei Wirteln schwierig einzuschätzen. Für mich gehört er aber eher in die Zeit vor dem Hochmittelalter.
Gruß Heino
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Wiesenläufer
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« Antworten #7 am: 11. Januar 2020, 15:59:49 pm »

Moin,

ab Mitte des 12.Jh. begann hier in MV erst die verstärkte Ostbesiedlung mit deutschen Siedlern und da tritt auch erstmals
die hartgebrannte Grauware auf. > Ostbesiedlung Wikipedia <


Die Spinnwirtel der ortsansässigen Slawen waren oft verziert aus Sandstein. Die Wirtel aus Ton sehen anders aus.  > Landesarchäologie <

Gruß

Gabi
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« Antworten #8 am: 11. Januar 2020, 16:39:20 pm »

Servus Gabi,
Glückwunsch zu dem tollen Stück!! Danke
Sieht echt tolle aus!
Beste Grüße
Christian
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Wiesenläufer
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« Antworten #9 am: 11. Januar 2020, 17:27:05 pm »

Moin,

 Danke Christian.

habe mich auch sehr gefreut, zumal er heile und eine ordentliche Größe hat.

Gruß

Gabi
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Ich bin Augensucher. Meine Funde werden gemeldet.


« Antworten #10 am: 11. Januar 2020, 20:09:11 pm »

...
Die Spinnwirtel der ortsansässigen Slawen waren oft verziert aus Sandstein. Die Wirtel aus Ton sehen anders aus.  > Landesarchäologie <
...

Moin Gabi,

auch in neolithischen Funden sind Spinnwirtel aus (meist) weicherem Stein bekannt.
Diese doppelkonische Form, bei dem der oberer Konus länger ist, passt dazu.

Gruß

Jürgen
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