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Autor Thema: Belohnung (Scherbe) einer Feldbegehung  (Gelesen 280 mal)
Wiesenläufer
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« am: 01. Dezember 2019, 18:26:50 pm »

Moin,

ein riesiges frisch gepflügtes Feld, ohne einen bekannten Fundplatz, muss man einfach begehen.  zwinker

Innerhalb von drei Tagen konnte ich über 30 Feuerstellen einmessen, ohne jegliche Funde.
An alten ehemaligen Mooren gelegen mit überwiegend lehmigen Boden, wie man auf den Bildern sehen kann.
Bei der drittletzten Feuerstelle war dann endlich eine gerauhte, große Wandungsscherbe bei.  Big grinsing
Mitten auf der Lehmkuppe!
Aufgrund der Lage und der beiden Scherben, denke ich, dass sie in Richtung BZ/Eisenzeit gehört. Eine kleine Randscherbe, dünnwandig und
feiner gemagert lag auch mit drin.
Was für eine Schinderei.  irre
Der Muskelkater wird noch ein, zwei Tage begleiten.

Gruß

Gabi
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« Antworten #1 am: 01. Dezember 2019, 18:28:05 pm »

Teil 2
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« Antworten #2 am: 02. Dezember 2019, 12:27:18 pm »

Liegt das bei dir am Boden, dass du so wenig Scherben findest, oder gibt es da einfach nur wenige?

Daniel
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Wiesenläufer
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« Antworten #3 am: 02. Dezember 2019, 15:25:15 pm »

Moin Daniel,

trifft wohl beides zu.

Der Pflug geht 30cm tief rein. Auf diesem Feld sind die sandigen Bereiche zwischen den Kuppen im Laufe der Zeit abgelagert worden,
sodass die Feuerstellen mit möglicher Keramik einfach zu tief liegen.  mhh grübel
Was an den Hängen  rausgekommen ist, ist nur sehr schwer zu erkennen und hat wenn ich Glück habe, gerade mal ein paar zerborstene Steine.

Die meisten Feuerstellen an unteren Hangbereichen und zahlreich auf engstem Raum, werden wohl zum Neolithikum gehören und da habe ich selten Scherben.  Nixweiss

Das Feld muss aber erst mal einige Zeit ruhen, damit ich überhaupt was sehen kann.
Vielleicht habe ich ja noch ein bisschen Glück und es kommen Funde, die man zeitlich bestimmen kann.

Gruß

Gabi

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« Antworten #4 am: 08. Dezember 2019, 14:46:55 pm »

Moin,

da mit den eingemessenen Feuerstellen von Amtswegen nichts passieren wird,
war ich nochmal da um sie genauer unter die Lupe zu nehmen.
Da sie nur angepflügt wurden, bin ich sie mit der Kratze durch und es kam noch einiges an Keramik,  Big grinsing
welche beim letzten Mal nicht zu erkennen gewesen war.
Noch immer der tiefste Lehm und rutschig bis zum geht nicht mehr.  NoGo

Einzelne Scherben zeige ich separat, da ich mir gar nicht mehr sicher bin ob es wirklich in die BZ passt.  mhh grübel

Gruß

Gabi
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« Antworten #5 am: 08. Dezember 2019, 16:08:10 pm »

Was die Zeistellung angeht, würde ich da nach dem Ausschlussprinzip vorgehen. Ich sehe nichts was stark auf Eisenzeit oder jünger hindeutet. Und ich sehe nichts was auf Bandkeramik hindeutet (gibts die bei dir überhaupt?). Alles dazwischen also Neolitikum und Bronzezeit würde ich für möglich halten.

Daniel
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Wiesenläufer
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« Antworten #6 am: 08. Dezember 2019, 16:12:29 pm »

Moin Daniel,

Bandkeramik gibt es soweit ich weiß, nicht.

Wenn, dann habe ich bisher immer nur Trichterbecher gehabt.
Die hat aber m. M. nach keine gerauhte Keramik.

Gruß

Gabi
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« Antworten #7 am: 12. Dezember 2019, 10:19:42 am »

Hallo, wenn ich mir die Scherben so in ihrer Gesamtheit ansehe, würde ich die Keramik in die späte Bronzezeit / frühe Eisenzeit einordnen wollen.

Viele Grüße, Sprotte
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Wiesenläufer
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« Antworten #8 am: 12. Dezember 2019, 14:05:46 pm »

Moin Sprotte,

 Danke ,

dass ich mit meiner ursprünglichen Einschätzung nicht ganz verkehrt lag.

Gruß

Gabi

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