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Autor Thema: Alte Knöpfe und Münzen  (Gelesen 4207 mal)
feldspat
Graf
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Beiträge: 836



« am: 02. September 2019, 17:01:13 pm »

Servus,
in einer längst vergessenen Krüsselkiste fand ich ein Menge Kram der im Boden schlummerte. Nun sind auch viele Knöpfe und Münzen dabei. Meine Frage ist, ob ich mit dem Dremel die Reinigung vornehmen kann oder belastet dies die Fundstücke zu sehr?
Anbei zwei Beispielbilder vom Zustand der Funde.
Beste Grüße
Christian
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stratocaster
Moderatoren
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Beiträge: 14140



« Antworten #1 am: 02. September 2019, 20:05:06 pm »

Die Münzen sind alle ganz unterschiedlich patiniert und/oder verdreckt.
Da lässt sich nichts Allgemeingültiges sagen.

Ich würde so vorgehen:
alle Münzen erst mal wässern und dann den groben Dreck entfernen
- zwischen den Findern reiben
- mit dem Skallpell kratzen
- vorsichtig bürsten
Jede Münze wird sich da anders verhalten.
Silbermünzen: Vitamin C-Bad und Kaisernatron / oder auch nicht  Unschuldig
Buntmetallmünzen: Vorsichtig mit rotierender Stahlbürste dremeln

Und mit den Knöpfen genauso vorgehen.

Wie gesagt:
Jeder hat da so seine Methode und auch seine ganz eigenen Erfahrungswerte.
Der eine mag die Münzen blank und der andere nicht. Usw. usw. usw.

In der Rubrik Fundreinigung - in der wir hier sind - gibt es viel zu lesen.
Bei Youtube gibt es auch einiges zum ansehen.

Gruß  winke winke
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Das Sucherforum dankt all denen,
die zum Thema nichts beitragen konnten
und dennoch geschwiegen haben !
feldspat
Graf
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Beiträge: 836



« Antworten #2 am: 02. September 2019, 20:15:23 pm »

Danke dir :)
Ich denke ich werde es direkt mit vorsichtigem Dremeln probieren.
Beste Grüße
Christian
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locastan
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« Antworten #3 am: 21. November 2019, 16:56:29 pm »

Für den Dremel gibt es zwei Polier und Schleifbürsten aus Kunststoff mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe.

Einmal die Speed Click 473S Feinschleifbürste mit 220er Körnung und zum anderen die Hochleistungs-Schleifbürste 26 mm (538). :)

Die 538 ist gut für den groben Dreck erstmal abzuputzen, dann die 473S für die feineren Details.

Damit konnte ich auch bei stärker verwitterten Münzen noch was Les- und Erkennbares zur Bbestimmung rausarbeiten.

Mit Stahl- oder Messingbürsten würde ich eher nicht rangehen.

Gruß Mario.
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JuergenBA
Knecht
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« Antworten #4 am: 16. Februar 2021, 09:51:29 am »

hallo, ich habe gerade bei dünnen Kupferknöpfen die Erfahrung gemacht, das sie am besten nur mit fließendem Wasser gereinigt werden. Oftmals besteht die Schrift, die Konturen nur noch aus der Oxidschicht. Wenn diese mit einer Bürste gelöst werden, bleibt sie immer im schlechteren Zustand. Man erkennt immer weniger.

Robustere Münzen, können auch mit Restaurationsstiften bearbeitet werden. Man sollte sich immer vorsichtig herantasten.

Für Silbermünzen empfielt sich starkverdünntes (vl. 4-5%) Amonniak zum Anlösen, zum Neutralisieren Kaisernatron.

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clemens
Aristokrat
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« Antworten #5 am: 16. Februar 2021, 10:50:06 am »

@juergenBA  Du neutralisierst alkalisch mit alkalisch? Sorry fürs Fragen, bin neugierig weil ich mit Ammoniak noch nie auf Silber gearbeitet habe
Danke Clemens
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Nanoflitter
König
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« Antworten #6 am: 16. Februar 2021, 10:55:06 am »

Eine gute Grundlage zum Testen hast du da. Ich würd mit den neueren beginnen und die älteren zum Schluss machen, wenn die Erfahrung gewachsen ist. Da kannst auch mal paar Schrotten, von den Reichspfennigen. Gruss..
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