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Autor Thema: Großes Hügelgräberfeld?  (Gelesen 418 mal)
animus
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« am: 12. Februar 2019, 20:34:16 pm »

Hallo zusammen

Hier mal ein paar Bilder einer intressanten Stelle. Nachdem ich mir das ganze eine Weile näher angeschaut habe, würde ich Hexenringe und Bombenkrater ausschließen. Hexenringe sehen optisch ganz anders auch, haben auch diese Doppelringe nicht. Bombenkrater haben in der Regel ungefähr den selben Durchmesser und sehen optisch ebenfalls anders aus. Inbesondere ohne diese Doppelringe. Die Doppelringe sind es auch die Siedlungsgruben auschließen lassen. Auch die Größe spricht gegen Vorrats-, Abfall oder sonstige Gruben.

Bleiben für mich erstmal Hügelgräber als wahrscheinlichste Ansprache. Um einige befinde sich Kreisgräben. Die Größe reicht von 2m bis ca.11m Durchmesser.

Gibt es Meinungen dazu?

Daniel
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« Antworten #1 am: 13. Februar 2019, 09:08:26 am »

Hallo Daniel,

ich bin da ganz deiner Meinung, und...wow sind das viele. Da bin ich mal gespannt, ob du da der Entdecker bist oder ob die Stelle schon bekannt war. Ich drücke die Daumen für eine herausragende Entdeckung.

Liebe Grüße Daniel
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« Antworten #2 am: 13. Februar 2019, 14:31:54 pm »

Tippe auf Bombenkrater.
Innen dunkelgrün = Höhere Feuchtigkeit= Pos. Bewuchsmerkmal.
Außerdem kann man der Wulst des Auswurfs an den Rändern deutlich erkennen.

Gut Fund

Undertaker
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Gut Fund

Undertaker
animus
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« Antworten #3 am: 13. Februar 2019, 15:06:10 pm »

Tippe auf Bombenkrater.
Innen dunkelgrün = Höhere Feuchtigkeit= Pos. Bewuchsmerkmal.
Außerdem kann man der Wulst des Auswurfs an den Rändern deutlich erkennen.

Gut Fund

Undertaker

Ich hatte vor kurzem ja Mal Bombenkrater für Hügelgräber gehalten (siehe Bild). Daher hatte ich mich damit beschäftigt und schließe hier Bombenkrater aus.

Bewuchsmerkmale durch Bombenkrater sehen so aus wie auf dem Bild. Die Bombe macht einen Krater, aus dem die Erde ausgeworfen wird. Durch die Druckwelle verdichtet sich am Rand des Kraters die Erde. Das auch nicht immer ganz gleichmäßig, sondern je nachdem, wie die Erde da beschaffen ist. Der Krater wird dann wieder verfüllt und die lockerere Erde führt dann zu positiven Bewuchsmerkmalen. Im Rand gibt es negative Merkmale, weil die verdichtete Erde das Wasser nicht so hält, bzw. die Pflanzen nicht gut wachsen können.

Es sprechen hier praktisch alle Indizien gegen Bombenkrater:
* Die Größe von 2-11m, es werden ja in der Regel Bomben gleicher Art abgeworfen, die auf dem selben Boden aufkommen und daher auch dieselbe Kratergröße ergeben. Dies ist hier nicht der Fall. Welche Bomben machen mal 2 Meter Krater und mal 11 Meter?
* Im Umkreis des Feldes ist weit und breit keine Stadt, das hier etwas gezielt bombardiert wurde ist mehr als unwahrscheinlich.
* Die typische Struktur, innen positiv am Rand negative Bewuchsmerkmale, finden sich hier ebenfalls nicht.
* Die Bewuchsmerkmale unterscheiden sich. Mal gibt es einen kompletten Graben um das Merkmal herum, mal nur teilweise, mal garnicht. Wie bei Hügelgräbern, hier gibt es welche mit und ohne umgebenen Kreisgraben
* Einige km entfernt gibt es in einem Wald zahlreiche Hügelgräber

Ich werde mir die Stelle am Wochenende mal ansehen und ich fress einen Besen, wenn sich diese Bereich nicht auf einem leichten Hügel befindet. Was dann ein weiteres Indiz für Hügelgräber wäre.

@Daniel
Hab im Amt schon nachgefragt, dauert erfahrungsgemäß immer etwas. Aber da bin ich auch mal gespannt, ob es schon bekannt ist. Wäre allerdings überraschend, wenn das noch niemandem aufgefallen wäre.

Daniel
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animus
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Beiträge: 213



« Antworten #4 am: 16. Februar 2019, 20:14:22 pm »

Update: Das Amt hat mir mitgeteilt, dass die Stelle bereits bekannt und als Hügelgrabfeld eingetragen ist. Ist natürlich gut das es direkt die Bestätigung gibt  Big grinsing

Am interessantesten für mich ist dabei allerdings der Fakt, dass nun andere Fundstellen der näheren Umgebung für mich in einem anderen Licht erscheinen. Was ich vorher für Siedlungsgruben hielt, scheinen nun durchaus wahrscheinlich ebenfalls Hügelgrabfelder zu sein. Für Siedlungsgruben waren sie mir vorher eigentlich auch meist schon zu groß.

Auffallend ist auch das die Ausrichtung Nord-West nach Süd-Ost bei allen 3 Bereichen gleich ist, ebenfalls die Anordnung als Reihe von Gräbern.

Die Bilder zeigen 2 verschiedene Bereiche. Auf Bild 1 kann man auch bei einigen Stellen einen Kreisgraben erahnen.

Hier muss ich mal noch weiter nachforschen.

Daniel

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