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Autor Thema: Zusammenhängende Hügelgräber  (Gelesen 2134 mal)
animus
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« am: 11. November 2018, 15:44:27 pm »

Hallo zusammen

Auf folgendem Bild sieht man meiner Meinung nach Hügelgräber, die eingeebnet sind. Haben (fast)alle einen Durchmesser von 9 Meter. Die hellen Flächen sind dann wohl Steine die um die Gräber gelegt wurden. Interessant ist hierbei für mich, dass einige Gräber direkt zusammen zu gehören scheinen. Also nicht nur nah bei einander liegen, sondern direkt zusammen angelegt sind. Lesefunde konnte ich bisher in diesem Bereich nicht machen.

Kennt jemand von euch ähnlich angelegte Gräber? Kann mich nicht erinnern, das so schonmal gesehen zu haben.

Daniel
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Herlitz
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« Antworten #1 am: 11. November 2018, 16:42:44 pm »

Hallo Daniel,
das sollten Bombentrichter sein! Aussen negative Bewuchsmerkmale durch verfestigen Boden, innen positive Besuchsmerkmale durch lockere Auffüllung. Das erklärt auch das Inneinandergehen.
 winke winke Sven
« Letzte Änderung: 18. November 2018, 12:03:12 pm von stratocaster » Gespeichert
animus
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« Antworten #2 am: 11. November 2018, 16:56:38 pm »

Ok, das macht natürlich Sinn. Auf die Idee bin ich nicht gekommen, weil direkt in der Nähe zwei Hügelgräber bekannt sind, die einen Durchmesser von 9 Metern haben und per Luftbild entdeckt wurden. Da werde ich Mal nachhaken, nicht das diese dann auch Bombenkrater sind.

Vielen Dank für die Aufklärung.

Daniel
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Carolus Rex
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« Antworten #3 am: 12. November 2018, 12:07:51 pm »

Hi

Ja, sind Bombentrichter.

Gruß CR


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Sondler 64
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« Antworten #4 am: 18. November 2018, 02:39:20 am »

Hallo Freunde,
wenn das Bombentrichter wären, dann hat die Bomben wohl ein Hubschrauber abgeworfen.
Ca. 10m Durchmesser - das würde schon passen für die Standard 250Kg Bomben der Amerikaner - aber die Bomber flogen mit ca. 300 km/h und die Bomben rasselten eine nach der anderen raus und ergaben ein Muster wie hier zu sehen (das Bild zeigt einen Wald bei Schweinfurt mit Notabwürfen der B17 Bomber in Reliefkartendarstellung).
Das Muster ist immer eine Art Perlenschnur.

Gruß Sondler64
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« Antworten #5 am: 18. November 2018, 09:02:30 am »

Hallo Freunde,
wenn das Bombentrichter wären, dann hat die Bomben wohl ein Hubschrauber abgeworfen.
Ca. 10m Durchmesser - das würde schon passen für die Standard 250Kg Bomben der Amerikaner - aber die Bomber flogen mit ca. 300 km/h und die Bomben rasselten eine nach der anderen raus und ergaben ein Muster wie hier zu sehen (das Bild zeigt einen Wald bei Schweinfurt mit Notabwürfen der B17 Bomber in Reliefkartendarstellung).
Das Muster ist immer eine Art Perlenschnur.

Gruß Sondler64

Deinen Einwand kann ich wohl nachvollziehen, die Bewuchsmerkmale sind aber doch recht eindeutig.
Eventuell kann Daniel uns noch mitteilen ob strategische Ziele wie Bahnanlagen, Brücken, Industrieanlagen oder eine große Stadt in der Nähe sind.
 winke winke Sven
« Letzte Änderung: 18. November 2018, 12:02:51 pm von stratocaster » Gespeichert
animus
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« Antworten #6 am: 18. November 2018, 11:45:47 am »

Hallo

2 km nördlich der Fundstelle gab es ein Flugzeugwerk, dass mehrfach bombadiert wurde 1944 und 45. Dabei gab es auch im Umkreis des Werkes große Zerstörungen. Passt als durchaus. Das die Krater nun gerade in einem Bereich mit mehreren Archäologischen Bodendenkmälern zu sehen sind, ist dann wohl eher dem Zufall geschuldet.

Und ich bin mir mittlerweile auch sicher, das es Bombenkrater sind. Einfach weil die Art, wie das aussieht genau darauf passt. Wenn man Bombemkrater und Luftbilder googelt, sieht man auch das so ein Muster, inbesondere die zusammenhängenden Krater, wohl nicht unbedingt die Regel sind, aber auch keineswegs unmöglich. Ich könnte mir da durchaus auch ein paar Situationen vorstellen die zu so einer Verteilung führen.

Trotzdem Danke Sondler64, ist immer gut mehrere Sichtweisen zu kennen.

Daniel
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« Antworten #7 am: 18. November 2018, 14:12:37 pm »

Was für mich gegen die Annahme von Hügelgräbern spricht ist die Tatsache das alle Kreise fast gleich groß sind. Ich war die letzten 2 Tage auf einer grenzüberschreitenden archäologischen Tagung in Strasbourg und da gan es enorm viele Bilder zu sehen von großen Hügelgräbergruppen, aber auf keinem der Bilder waren die Kreisspuren so gleichmässig groß
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animus
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« Antworten #8 am: 18. November 2018, 14:41:56 pm »

Ich habe noch ein paar Bilder angehängt.

Was für mich sehr gegen Hügelgräber spricht ist mittlerweile, dass sie verbunden sind. Sowas gibt es meines Wissens nach nicht. Außerdem sind mir die Rändern, also die hellen Bereiche nicht gleichmäßig genug, sind mal dicker mal dünner. Wenn es Steinkreise wären würde ich erwarten das sie gleich sind. Bei durch eine Druckwelle verdichteter Erde hingegen, kann ich mir vorstellen, dass es nicht immer gleich ist, je nach Beschaffenheit des Bodens.

Die gleichmäßige Größe spricht für mich nicht gegen Bombenkrater, sondern eher dafür. Wenn die Bomben alle 250kg haben und auf den selben Bereich fallen, würde man ja auch bei der Sprengwirkung bzw. der größe des Kraters einigermaßen gleiche Durchmesser erwarten.

Daniel
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thovalo
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« Antworten #9 am: 18. November 2018, 14:43:51 pm »

Ich habe noch ein paar Bilder angehängt.

Was für mich sehr gegen Hügelgräber spricht ist mittlerweile, dass sie verbunden sind. Sowas gibt es meines Wissens nach nicht. Außerdem sind mir die Rändern, also die hellen Bereiche nicht gleichmäßig genug, sind mal dicker mal dünner. Wenn es Steinkreise wären würde ich erwarten das sie gleich sind. Bei durch eine Druckwelle verdichteter Erde hingegen, kann ich mir vorstellen, dass es nicht immer gleich ist, je nach Beschaffenheit des Bodens.

Die gleichmäßige Größe spricht für mich nicht gegen Bombenkrater, sondern eher dafür. Wenn die Bomben alle 250kg haben und auf den selben Bereich fallen, würde man ja auch bei der Sprengwirkung bzw. der größe des Kraters einigermaßen gleiche Durchmesser erwarten.

Daniel


Dazu wird das zuständige Amt ja dann eine nähere Einschätzung aus seinem Erfahrungsfundus geben können.
Lass uns wissen was von dort aus gesagt werden kann!


Ich bin bgespannt


lG Thomas  winke winke
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Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.
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