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Autor Thema: Pfeispitze, Hornstein, mit Macke, Datierung?  (Gelesen 984 mal)
Levante
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« am: 10. April 2018, 16:22:03 pm »

Guten Abend,

ja ich hatte auch mal Glück, wenn ich die Fragmente mitrechne, mein 5tes Projektil.  prost

Leider scheint es eine Beschädigung zu geben?

Ebenfalls von einer neuen Fundstelle, wo ich sonst nur die üblichen Hornstein Fragmente fand.

Dazu noch etwas Keramik, die sich leider nicht näher datieren lässt, Die Ansprache lautet "Wohl Metallzeit"

Was sagt ihr zu dieser Hornstein (Kein Kieselschiefer!?!) Pfeilspitze, Datierung möglich?

LG

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Nanoflitter
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« Antworten #1 am: 10. April 2018, 16:43:16 pm »

Spätestneolithisch bis BZ. Schönes Stück! Beschädigt muss nicht sein, die haben tatsächlich so krumme Dinger gebaut. Gruss..
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queque
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« Antworten #2 am: 10. April 2018, 17:36:48 pm »

Von der Form her würde ich die auch so einordnen. Für mich und meine Suchgegend ein seltsames und fremdes Material.

Sehr spannend anzuschauen Super

Gruß

Bastl
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steinwanderer
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Lewer duad üs Slav


« Antworten #3 am: 10. April 2018, 19:54:42 pm »

Moin moin,
nach Hornstein sieht mir das Teil nun wirklich nicht aus.
Gruß Klaus
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Lewer duad üs Slav
RockandRole
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« Antworten #4 am: 10. April 2018, 19:59:15 pm »

Vom Weiten sieht die Schöne aber schon so aus, als wäre sie aus Lydit. Oder ein magnetisch überprägtes Gestein. Sieht man unter der Lupe kleine Kügelchen?

Liebe Grüße Daniel
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gefährliches Drittelwissen
Levante
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« Antworten #5 am: 10. April 2018, 21:07:44 pm »

Hm...,

ich muss gestehen, meine Material Ansprache muss ich wohl noch einmal überdenken.  mhh grübel

Der Übergang vom Hornstein zum Lydit scheint leider fast fließend zu sein, bzw. kann ich diese nicht klar angrenzend unterscheiden.  zum Heulen

Wenn ich die Zeit finde werde ich noch einmal beide Material Gruppen vorstellen. Mit Rohmaterial , Abschlag und Werkzeug.

Mein bisheriges Gefühl war, dass der Lydit eher homogen und schwarz ist. Sobald grüne gebändertere Bestandteile Vorhanden sind dachte ich eher an einen Hornstein. Da ich diesen entsprechend als Rohmaterial vorliegen haben

LG
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StoneMan
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Ich bin Augensucher. Meine Funde werden gemeldet.


« Antworten #6 am: 11. April 2018, 00:13:02 am »

Moin,

die ist doch wirklich schön  Danke

Daniels Einschätzung, Lydit, ist auch mein erster Eindruck.


Gruß

Jürgen
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« Antworten #7 am: 16. April 2018, 14:52:54 pm »

Hallo zusammen,

ich möchte mich den Vorrednern anschließen und dem Augenschein nach Lydit annehmen. Auch aufgrund des schwieriger als Flint zu bearbeitenden Materials eine schöne Spitze.

LG Holger
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Levante
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« Antworten #8 am: 24. April 2018, 09:34:58 am »

Hi,

Kieselschiefer ist also tazächlich die richtige Ansprache.  It's cool man

LG
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RockandRole
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« Antworten #9 am: 24. April 2018, 15:49:53 pm »

Servus Patrick,

danke für die Rückmeldung  winke winke
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teabone
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« Antworten #10 am: 24. April 2018, 16:07:29 pm »

Hallo Patrick,

das Gestein würde ich auch mit Lydit ansprechen, Kieselschiefer ist eigentlich nicht korrekt weil es nicht wie Schiefer spaltet.

Der Name Lydit kommt von den Lydern, die geschliffene Steine aus Lydit als Prüf- und Probierstein für Edelmetalle verwendeten.

LG Augustin
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Levante
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« Antworten #11 am: 04. Mai 2018, 21:25:44 pm »

Die Pfeilspitze ist wohl zeitlich der Wartbergkultur zuzuschreiben.
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RockandRole
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« Antworten #12 am: 05. Mai 2018, 07:53:16 am »

Servusle,

danke Augustin für die Begriffserklärung. Das wusste ich auch noch nicht  winke winke

Wo du es jetzt sagst Patrick, eine ähnliche, leider fragmentierte durfte ich vor ca 2 Jahren am Mainufer bergen. Da besteht auch noch viel Forschungsbedarf.

Liebe Grüße Daniel
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thovalo
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« Antworten #13 am: 06. Mai 2018, 15:26:39 pm »

Die Pfeilspitze ist wohl zeitlich der Wartbergkultur zuzuschreiben.

Hallo Patrik!

Lydit ..... der oft "umgangssprachlich" auch als Kieselschiefer bezeichnet wird. Eine  Datierung in die Wartbergkultur ist für eine solche einzeln angetroffene Pfeilspitze auch für den spezialisiertesten Facharchäologen unmöglich (da fehlt der Fundzusammenhang mit anderen Gerätschaften und insbesondere mit der datierenden Keramik innerhalb eines klaren Befundes). Das ist eine rein spekulative Angabe. Man könnte eher noch sagen dass eine bestimmte Form " ab der Wartbergkultur" auftreten kann. Solche Formen setzten schon vor Wartber ein und laufen bis in die Bronzezeit hinein fort.


lG Thomas  winke winke
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Levante
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« Antworten #14 am: 07. Mai 2018, 06:51:35 am »

Hallo Patrik!

Lydit ..... der oft "umgangssprachlich" auch als Kieselschiefer bezeichnet wird. Eine  Datierung in die Wartbergkultur ist für eine solche einzeln angetroffene Pfeilspitze auch für den spezialisiertesten Facharchäologen unmöglich (da fehlt der Fundzusammenhang mit anderen Gerätschaften und insbesondere mit der datierenden Keramik innerhalb eines klaren Befundes). Das ist eine rein spekulative Angabe. Man könnte eher noch sagen dass eine bestimmte Form " ab der Wartbergkultur" auftreten kann. Solche Formen setzten schon vor Wartber ein und laufen bis in die Bronzezeit hinein fort.


lG Thomas  winke winke

Guten Morgen,

wann startet diese Form? Seine Einschätzung lässt sich vermutlich damit erklären, dass sich im Umfeld mehrere Siedlungsplätze der Wartbergkultur mit entsprechenden Pfeilspitzen finden. Vermutlich ist auch dieser Breits bekannt, jedoch ist er nicht mehr in meinem NFG Bereich, daher habe ich hier aktuell keine Infos vom Amt. Im Herbst bin ich schlauer. Sollte ich endneolithisch bis BZ schreiben?
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