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Autor Thema: Rechtecksbeil VS Spitznackiges-Beil  (Gelesen 504 mal)
RockandRole
Erzherzog
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« am: 07. August 2017, 17:44:10 pm »

Hallo Leute,

gestern waren mein Dad und ich mal wieder zusammen unterwegs, evtl. wird es für eine längere Zeit mit dem zusammen Suchen nichts werden.
Dady hat auf einer sandigen Stelle, wo man vereinzelt mal was nicht mesolithisches finden kann, diese Beil gefunden.
Wir rätseln, ob es ein Fragment von einem Spitznackigem-Beil oder ein Rechtecksbeilchen ist  mhh grübel
Der Radius am Bobbes sagt uns eigentlich, das da wenn überhaupt, gar nicht viel fehlt.

Ab Michelsberger wohl viel möglich?!?

Nano, das war in der Nähe der schönen Pfeilspitze aus Muschelkalkhornstein

Liebe Grüße Daniel
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Nanoflitter
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« Antworten #1 am: 07. August 2017, 18:50:22 pm »

Klein genug für Bronzezeit, aber nutzten die noch Amphibolit? Vielleicht spätes Neo?  mhh grübel Gruss...
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thovalo
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« Antworten #2 am: 07. August 2017, 19:32:57 pm »



Nicht ab Michelsberg/Jungneolithium, sondern deutlich eher ab späten Neolithikum!

lG Thomas  winke winke
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Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.
RockandRole
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« Antworten #3 am: 07. August 2017, 20:23:54 pm »

Hallo Ihr beiden,

also kein spitzer Nacken. Tendiere ich wohl auch eher zu. Passt dann wunderbar zur Pfeilspitze und Hügelgräbermillieu. Angeblich waren da mal welche und dieses Stück plus Pfeilspitze sind Beigaben. Oder auch ganz anders  winke winke

Liebe Grüße Daniel
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thovalo
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« Antworten #4 am: 08. August 2017, 07:40:01 am »

Hallo Ihr beiden,

also kein spitzer Nacken. Tendiere ich wohl auch eher zu. Passt dann wunderbar zur Pfeilspitze und Hügelgräbermillieu. Angeblich waren da mal welche und dieses Stück plus Pfeilspitze sind Beigaben. Oder auch ganz anders  winke winke

Liebe Grüße Daniel


Ich meiner Region am rechten Niederrhein bildet die Kombination:

Rechteckbeilklinge, geflügelte Pfeilspitze(n) mit Schäftungsdorn, Silexklinge(n) und dann entweder Funkenlöser und/oder Mahlsteinfragment eine klassische Beigabenkombination.

Die gilt hier als charakteristisch für die Niederrheinische Becherkultur, die schnurkeramische (Beilklinge) und glockenbechertypische (Pfeilspitzen) Beigaben vereint. Überreste der keramischen Becher erhalten sich extrem selten.

Die Bestattungen liegen meist an Geländekanten und die Landwirtschaft zerstört die unscheinbaren Bestattungsplätze vollkommen unbemerkt.


lg Thomas  winke winke
« Letzte Änderung: 08. August 2017, 07:51:58 am von thovalo » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 08. August 2017, 17:46:23 pm »

Hi Thomas,

das war ein äußerst wertvoller Tip. Die Pfeilspitze ist zwar nicht gestielt, aber passt zu der Zeitstellung. Einen Funkenlöser habe ich auch von der Stelle. Somit wäre ein Ensemble schon perfekt  grins Geländekante könnte man auch sagen!!!

Langsam ergibt sich ein Bild.

Danke und liebe Grüße Daniel
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« Antworten #6 am: 08. August 2017, 17:52:23 pm »

Servus Daniel,

und dürfte ursprünglich in ihrer Gänze wohl einmal so in etwa ausgesehen haben.


Grüße
Peter winke winke
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« Antworten #7 am: 08. August 2017, 19:17:55 pm »

Servus Daniel,

und dürfte ursprünglich in ihrer Gänze wohl einmal so in etwa ausgesehen haben.


Grüße
Peter winke winke

Das Stück sieht aus wie ein frühes Kupferbeil. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich die Metallurgen die Form von den Steinschlägern abgeschaut haben oder auch umgekehrt.

Ich glaube aber, dass Daniels Beil ursprünglich nicht die Länge besaß. Aber Endneolithikum passt auf jeden Fall.

LG
Holger
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thovalo
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« Antworten #8 am: 08. August 2017, 21:46:43 pm »

Servus Daniel,

und dürfte ursprünglich in ihrer Gänze wohl einmal so in etwa ausgesehen haben.


Grüße
Peter winke winke



Wow was für ein edler Batzen von Beiklinge!

Toller Beleg und so von mir noch nicht gesehen  Ein Auge drauf werfen


Danke fürs Zeigen dieses Schatzes


lG Thomas  winke winke
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« Antworten #9 am: 09. August 2017, 06:06:36 am »

Morsche,

die Zeitstellung passt, nur glaube ich nicht, dass man bei deinem schönen Stück ein Zwischenfuttern gebraucht hat Peter  zwinker

Liebe Grüße Daniel
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« Antworten #10 am: 09. August 2017, 10:05:01 am »

Hallo Daniel,
ich denke schon das bei Deinem Beilfund etwas Material fehlt. Das wäre mehr als ungewöhnlich wenn das Beil so kurz gefertigt worden wäre.
Das kann ich mir eigentlich überhaupt nicht vorstellen.
Sieht eher aus wie nachgeschliffen, abgearbeitet, letztendlich gebrochen und weil schon zu kurz irgendwann dann verworfen.
Ich habe das Foto meines Fundstückes eigentlich nur als Vergleichsobjekt für ein typisches metallzeitliches Beil mit fast ursprünglicher Herstellungsgröße eingestellt.

Grüß
Peter winke winke
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« Antworten #11 am: 10. August 2017, 15:03:02 pm »

Servus Peter,

mit deiner Vermutung kannst du recht haben. Ich habe bei meinen Recherchen zu dem Stück nicht wenige Beilchen gesehen, welche genauso klein waren wie dieses. Muss aber auch nix heißen. Die Verundungen haben mich nur ein wenig stutzig gemacht. Wir werden es wohl nie erfahren  Frieden?

Liebe Grüße Daniel
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« Antworten #12 am: 10. August 2017, 18:51:37 pm »

Servus Peter,

mit deiner Vermutung kannst du recht haben. Ich habe bei meinen Recherchen zu dem Stück nicht wenige Beilchen gesehen, welche genauso klein waren wie dieses. Muss aber auch nix heißen. Die Verundungen haben mich nur ein wenig stutzig gemacht. Wir werden es wohl nie erfahren  Frieden?

Liebe Grüße Daniel


So isses, wir haben ja nur was noch da ist und wissen nicht was fehlt!  prost
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