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Autor Thema: Scherbe - wie bestimmen  (Gelesen 2848 mal)
Onkel_Horscht
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« am: 14. Juni 2017, 12:39:02 pm »

Hallo zusammen,

ich bin zwar eigentlich dabei mit dem Sondeln anzufangen, aber nachdem ich so viel über über verschiedenste Funde (auch die aus Nichtmetall) gelesen habe, gehe ich jetzt etwas aufmerksamer beim Gassigehen durch die Weltgeschichte.  Ein Auge drauf werfen

Da ich mich mit Lesefunden überhaupt nicht auskenne, wollte ich mal fragen, wie kann man denn eine antike von einer neuzeitlichen Scherbe unterscheiden, oder ist das höchst komplizert?  mhh grübel

Ich habe mal zwei Scherben, die ich gestern gefunden habe fotografiert (ja, das muss dann auch viiiiiel besser werden). Ich gehe davon aus, dass diese nicht all zu alt sind.

(Beim ersten habe ich gar keine Idee, das zweite könnte mal ein Krug gewesen sein)
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Levante
König
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Wer suchtet der findet....


« Antworten #1 am: 28. Juni 2017, 05:59:28 am »

Moin,

bei dem unteren Fragment handelt es sich um eine Variante des Ritzdekors aus dem Westerwald, Dein Fragment mit schmalem abgesetzten Standring stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Zu dem Randfragment mit der braunen Bleiglasur fällt mir ohne Profilansicht leider nicht viel ein.
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Nicht nur ein Scherben (Keramische Fragmente) Sucher sondern auch ein Scherben (Keramische Fragmente) Finder. grins
Onkel_Horscht
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Beiträge: 25



« Antworten #2 am: 28. Juni 2017, 07:53:29 am »

Danke für die Einschätzung,

kannst Du mir zufällig auch erklären, wie man "alte" von "neuen" Scherben unterscheiden kann?
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Schalk23
Graf
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« Antworten #3 am: 28. Juni 2017, 17:22:21 pm »

Grüß Dich,

das ist nicht immer so einfach. Mir hat es geholfen, viel in Museen zu gehen, die ganz unterschiedliche Keramikfunde ausgestellt haben. Auch Führungen auf einer Ausgrabung, bei der man dann meist auch die Funde betrachten kann, sind zu empfehlen.

Glasierte Keramik, Steingut, usw. ist meist neu. Wobei es hier einzuschränken gilt, dass es bei den Römern auch schon glasierte Keramik gab.

Unglasierte Keramik, Rand-, Boden- oder große Wandbruchstücke ohne Verzierungen nehme ich mit. Verzierte Wandbruchstücke dürfen auch kleiner sein. Gestempelte Stücke sind interessant und lassen sich häufig zuordnen. Sobald eine Form erkennbar ist, kann auch die ungefähre Bezeichnung ermittelt werden (Krug, Teller, "Honigtopf", Becher, usw.).

Keramik, bei der feine Steinchen sichtbar sind, Farbreste, mit Glimmer versetzt wurden, usw. sind auch interessant und meist nicht ganz so jung ...

Pfeiffenköpfe sind ebenfalls sammelwert, Tonkugeln mit Loch, Lampen, usw. natürlich auch.

Mit der Zeit wirst Du ein Gefühl bekommen. Lies auf, stell es ein, geh in Museen, schlage in Büchern nach, usw., dann wird das schon.
Bei dem "roten Zeugel" gilt es zwischen Blumentopf und römischer Sigillata zu unterscheiden. Hier hilft nur das geübte Auge, das schon mal Sigillata-Bruchstücke gesehen hat.
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Viele Grüße

Schalk23
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« Antworten #4 am: 28. Juni 2017, 19:21:15 pm »

 Super  genau so.  Ich bestimme natürlich auch mit wenn ich kann.

Liebe Grüße Daniel
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gefährliches Drittelwissen
Onkel_Horscht
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« Antworten #5 am: 29. Juni 2017, 06:18:50 am »

Vielen Dank schon mal für die Tipps
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