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Autor Thema: ´automatische´ Entsalzung  (Gelesen 1199 mal)
RockandRole
Erzherzog
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« am: 30. April 2017, 12:59:28 pm »

Servus Leute,

da mir des öfteren schon meine Eisenfunde trocken gefallen sind und ich mich nicht genug darum gekümmert habe, dachte ich mir, das müsste doch einfacher und effektiver gehen.

So kompliziert war es dann eigenlich auch gar nicht. Hab mir für die Installation den Heizungskeller ausgesucht, da ich hier Wasser und auch eine Möglichkeit habe über die Entwässerung des Überdruckventils zu entwässern.

Habe ein Wasserfass als Behältnis genommen in welches ca 100 Liter hineinpassen. Den Zulauf zur Osmoseanlage habe ich mit einem Magnetvetil gesteuert. Mittlerweile ist sie ca 14 Stunden gelaufen und das Fass ist fast voll.
Für die Entwässerung habe ich ein Gewinde angeflanscht. Diese ist dann auch mit einem Magnetventil gesteuert. Da der Steuerdruck ca 0,2 Bar betragen muss, hatte ich erst bedenken. Aber es funktioniert  grins Es fließen ca 1,5 mal so viel Wasser aus, wie neu eingespeist wird. Muss man halt regeln. Hier kann ich eine alte Lüftungsklappe vom Heizungskeller nutzen. Ich probiere aber noch einen Microschlauch, weil ja eh nicht so viel Wasser fließ.

Die Funde können dann auf Erdsieben gestapelt werden, welche einen Durchmesser von 38 cm haben. Hab mir aber est eins bestellt, weil ich da bis gestern noch kein Rezept hatte. Die frischesten Funde kommen immer nach unten, weil die Salze nach unten ´fallen´. Dann sollte oben das ´sauberste´ Wasser sein. In der Theorie jedenfalls. So ist das auch mit der langsamen Entwässerung kein Problem, weil das verbrauchteste Wasser unten sein sollte. Evtl mache ich noch eine Umwälzung mit einer alten Aquariumpumpe. Aber ob das wirklich eine Verbesserung bringt wird sich zeigen.

Mal schauen wie die Sache so in der Praxis taugt.


liebe Grüße Daniel

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RockandRole
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« Antworten #1 am: 04. Mai 2017, 19:42:42 pm »

Servusle,

mittlerweile habe ich ein wenig experimentiert. Habe mir ein Leitwertmessgerät besorgt und Leitungswasser und Osmosewasser verglichen. Es steht hier 558 zu 33. Das Wasser ist also ca 95 weniger mit Salzen 'belastet' wie Leitungswasser, oder?
Dann habe ich 3 Bolzenspitzen in ein kleineres Gefäß gelegt und das Osmosewasser hatte nach 2 Tagen einen Leitwerk von 150. Es werden also kräftig Ionen ausgewaschen.
Das Sieb ist leider noch nicht da. Der nächste Test ist dann in der großen Tonne. Vergleiche dann mit ein wenig mehr Inhalt und wie sich das Ober- und Unterwasser nach dem Ablassen und Füllen verhält.

Halte euch auf dem Laufenden.

Liebe Grüße Daniel
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Fieldwalker
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« Antworten #2 am: 04. Mai 2017, 19:54:51 pm »

Hey Daniel,

das scheint wohl zu funktionieren !
Bin schon gespannt, wie es weiter geht ...

Gruß Fieldwalker
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Nanoflitter
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« Antworten #3 am: 04. Mai 2017, 20:17:29 pm »

Ich bring dir dann meinen ganzen Schrott vorbei, wenns funzt! Ich hasse diese Eisenschweinerei. It's cool man Gruss...
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RockandRole
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« Antworten #4 am: 05. Mai 2017, 05:57:44 am »

Hallo ihr beiden  winke winke

Von der Theorie her, kann man da ganz schön viel stapeln. Auch ein zweites Fass wäre (fast) kein Problem. Einfach den Zulauf mit einem zweiten Schlauch versehen und noch ein Ventil und Fass besorgt. Glaube die Ventile waren ca bei 20 Euro.
Ich nehme natürlich allen Schrott wie zum Beispiel Schwerter und Dolche gerne auf  Big grinsing

Liebe Grüße Daniel
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RockandRole
Erzherzog
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« Antworten #5 am: 18. Mai 2017, 10:08:13 am »

Servusle,

so..mittlerweile ist die Tonne mit reichlich schon teilentsalzten Eisenfunden bestückt (4 Lagen Siebe) und nach drei Tagen hat sich bestätigt was ich erhofft hatte. Der Leitwert im Oberwasser ist von 32 auf 54 gestiegen. Im Unterwasser von 32 auf 117. Es sammeln sich also hauptsächlich Salze unten.

Mein Konzept sollte also funktionieren  grins Ich denke wenn das Oberwasser 100, oder wenn das Unterwasser 500 (Wert des Leitungswassers) erreicht hat, werde ich mal probieren wie das mit dem automatischen Wechsel klappt.

Oben auf habe ich ein paar Feinteile wie Schnallen  und eine Scheibenfibel mit erhaltenen Eisendorn gelegt. Bei dem Gewicht schwimmt das Erdsieb, welches genau in die Öffnung des Wasserfasses passt. Macht dem Buntmetall doch hoffentlich nichts aus oder?

Liebe Grüße Daniel
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gefährliches Drittelwissen
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