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Autor Thema: Eibenholz  (Gelesen 6257 mal)
Leseratte
Aristokrat
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« am: 23. Januar 2017, 18:52:45 pm »

Hallo zusammen,

mal was anderes, wir mußten vor knapp 2 Jahren die Eibe, die bei meiner Schwiegermutter im Garten steht, radikal zurückschneiden. Da ich ja weiß, wie wertvoll Eibenholz ist, habe ich es nicht übers Herz gebracht, das Zeug zu verbrennen. Es sind vielleicht 20 Stämme zwischen 4 und 10 cm Durchmesser in verschiedenen Längen, die auch gut abgetrocknet sind. Gibt es jemanden, der mal mit Eibenholz experimentieren will und sich das abholen würde? Irgendwann muss es aus dem Schuppen auch wieder raus. Wohne in der Nähe von Kassel.

Liebe Grüße
Konni
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Ich kenn mich nur in Almerode aus.
Daniel
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« Antworten #1 am: 23. Januar 2017, 19:27:14 pm »

Zur Not würde ich mich an Deiner Stelle an Drechsler in Deiner Gegend wenden.
Die nehmen sowas auch gerne.

Gruß Daniel
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Levante
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Sucher und Finder


« Antworten #2 am: 23. Januar 2017, 19:42:22 pm »

Hallo zusammen,

mal was anderes, wir mußten vor knapp 2 Jahren die Eibe, die bei meiner Schwiegermutter im Garten steht, radikal zurückschneiden. Da ich ja weiß, wie wertvoll Eibenholz ist, habe ich es nicht übers Herz gebracht, das Zeug zu verbrennen. Es sind vielleicht 20 Stämme zwischen 4 und 10 cm Durchmesser in verschiedenen Längen, die auch gut abgetrocknet sind. Gibt es jemanden, der mal mit Eibenholz experimentieren will und sich das abholen würde? Irgendwann muss es aus dem Schuppen auch wieder raus. Wohne in der Nähe von Kassel.

Liebe Grüße
Konni

Ach wo, ihr habt doch Platz ohne Ende.  zwinker

LG

Patrick

P.S. wir müssen mal einen Termin nach dem großen Tauwetter machen. Würde schon mal gerne wieder mit dir "keramische Fragmente" sammeln gehen.  It's cool man
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"Errare humanum est, in errore perseverare stultum"
Nanoflitter
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« Antworten #3 am: 23. Januar 2017, 19:45:16 pm »

Als Ex-Tischler sag ich mal als Stamm getrocknetes Holz sollte bis zur Unbrauchbarkeit gerissen sein. Normal gehört das vor der Trocknung gespalten/gesägt. Also Brennholz. Schade, das es so weit weg ist besorgt  Big grinsing Gruss...
Ps: Levante, der Begriff "keramische Fragmente" wurde bei der Fundbeschau letzte Woche in der HA mit großer Verwunderung und Kopfschütteln aufgenommen. Big grinsing
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Daniel
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« Antworten #4 am: 23. Januar 2017, 20:14:37 pm »

Als Ex-Tischler sag ich mal als Stamm getrocknetes Holz sollte bis zur Unbrauchbarkeit gerissen sein. Normal gehört das vor der Trocknung gespalten/gesägt. Also Brennholz. Schade, das es so weit weg ist besorgt  Big grinsing Gruss...

Ein Drechsler, der daraus Kugelschreiber und Füllfederhalter drechselt, wird da evtl. anderer Meinung sein, da er ja nicht so große Stücke braucht.
Als Brennholz zu Schade.
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Nanoflitter
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« Antworten #5 am: 23. Januar 2017, 20:22:18 pm »

Für so Kleinkram geb ich dir Recht, da wird sich die ein oder andere brauchbare Stelle im Stamm finden lassen. Gruss..
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Daniel
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« Antworten #6 am: 23. Januar 2017, 20:27:45 pm »

Der Kleinkram ist teilweise teurer als eine Schale.  irre
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RockandRole
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« Antworten #7 am: 24. Januar 2017, 02:48:18 am »

Hallo Leute,

als Ex Tischler und GaLaBauer sage ich mal. Eibe als Kugelschreiber, Schalen für Lebensmittel und alles was man gedankenverloren kauen und mit Lebensmitteln in Berührung kommt  Alarm !!! ansonsten sehr dekorativ.

Ist in allen Teilen giftig (ist ja bestimmt bekannt) bis auf das Fruchtfleisch. Kern aber unbedingt ausspucken, da schmeckt man beim Lutschen schon, wieviel Gift da drinnen steckt. Angeblich stirbt ein Pferd nach dem Genuss von drei Kernen. Ein Mensch verträgt angeblich mehr, aber wer will das schon testen.

Deswegen gibt es bei uns auch so wenig Eiben mehr. Erstens, weil z.B. die Bauenr früher, als es noch natürlichen Wald gab, das Vieh durch den Wald getrieben haben (sieht man heute in Vietnam noch schön) Dabei haben sie immer die Weidensprösslinge gezogen. Der Rest ist dann nach England zur Langbogenherstellung exportiert worden, wozu es sich bestens eignet.

Liebe Grüße Daniel
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gefährliches Drittelwissen
Daniel
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« Antworten #8 am: 24. Januar 2017, 17:52:54 pm »

Es ist ja allgemein bekannt, dass "Eibe" giftig ist.  belehr
Nadeln, Rinde, Samen ...?
Auf jeden Fall!  belehr
Aber ist das Holz an sich wirklich sooooo extrem giftig,?
http://www.drechsler-forum.de/phpbb/viewtopic.php?p=168850#168850
Es werden übrigens auch auch heute noch Blockflöten aus Eibenholz hergestellt,
die ja bekanntlich direktem Mundkontakt hat!  Boooa
Mal davon abgesehen, würde ich behaupten, dass manche "Nahrungsmittel"
giftiger sind als die Eibenschale, in dem sie evtl. liegen.  zwinker
Von den sonstigen "Umweltgiften" Alkohol und Nikotin etc. ganz zu schweigen.  Unschuldig
Aber es muss jeder selbst wissen, was er aus solchem Material macht.
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stratocaster
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« Antworten #9 am: 24. Januar 2017, 18:31:47 pm »

Anbei mal was für die Heimwerker
http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/TRGS-553.html
Hartholzstäube sind ja bei mehreren Holzarten als Krebserregend nachgewiesen.
Besonders sind Eichenholz- und Buchenholzstaub zu nennen.
Hier
http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/berufl_krebs-07-14-06.pdf
auf Seite 21 gehen.

Gruß  besorgt
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« Antworten #10 am: 24. Januar 2017, 18:57:01 pm »

Manchmal frage ich mich, wie es Leute früher überhaupt geschafft haben, alt zu werden.
So ganz ohne Verordnungen, Regelwerken, Gefahrstoffkatastern  und so ...  mhh grübel
Bin zwar auch Sicherheitsbeauftragter aber manche Sachen finde ich selbst etwas übertrieben. irre
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Nanoflitter
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« Antworten #11 am: 24. Januar 2017, 19:11:37 pm »

Na ja, so viel Linkshänder und Praxisuntaugliche wie heute hat es noch nie gegeben, dank der IT, die heute von den gewöhnlichen Alltagstätigkeiten abhält. So kommts zu immer dämlicheren Unfällen und entsprechend merkwürdigen Vorschriften. Gruss...
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stratocaster
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« Antworten #12 am: 24. Januar 2017, 19:52:04 pm »

Ich finde es keine merkwürdige Vorschrift, wenn die Berufsgenossenschaft darauf hinweist,
dass es wegen Hartholzstaub Krebserkrankungen gegeben hat.
Wer mal selber Krebs hatte, hat keine Lust, sich erneuten Krebswahrscheinlichkeiten auszusetzen.
So ist das.
Ihr könnt ja alle mal Asbest schleifen und tief durchatmen
oder in Tschernobyl 4 Wochen Urlaub machen und heimische Pilze essen. irre

Gruß  winke winke
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Nanoflitter
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« Antworten #13 am: 24. Januar 2017, 20:02:11 pm »

Die Gefahrstoffverordnungen hab ich doch gar nicht gemeint.  Da gehts ja um Dinge, die man früher gar nicht wissen konnte. Eher allgemein. ... prost
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undertaker
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« Antworten #14 am: 24. Januar 2017, 20:07:00 pm »

Die Publikation gibt ja nur die Spitze des Eisbergs wieder da sie ja nur die "anerkannten Fälle" beinhaltet.
Die unzähligen Verdachtsfälle sind hier vollkommen unberücksichtigt.
Ein Kollege war an Blasenkrebs erkrankt. Der Arzt hat ihm eine Liste typischer Arbeitsstoffe genannt von denen er die meisten bestätigen konnte. Die Zeitspanne über die er mit diesen Stoffen gearbeitet war fast sein gesamtes Berufsleben.
Trotzdem wurde es nicht als Berufskrankheit anerkannt da er nicht ständig mit den Stoffen in Kontakt war.
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Undertaker
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« Antworten #15 am: 24. Januar 2017, 20:15:04 pm »

Ich finde es keine merkwürdige Vorschrift, wenn die Berufsgenossenschaft darauf hinweist,
dass es wegen Hartholzstaub Krebserkrankungen gegeben hat.

Ich denke, Du weist schon wie ich es gemeint habe.  zwinker
Es geht da nicht um wirklich wichtige Dinge, wie z.B. Hinweise auf Stäube und Aerosole,
sondern um Sachen, die den gesunden Menschenverstand betreffen.
Und der verkümmert, meiner Meinung nach, aufgrund der ganzen Hinweise und Vorschriften irgendwie.  mhh grübel
Nebenbei sind die Wildschweine und teilweise auch unsere einheimischen Pilze auch noch nach 30 Jahren radioaktiv belastet. belehr
Aber wir kommen immer mehr von der Eibe weg.  Ich Engel
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« Antworten #16 am: 24. Januar 2017, 20:51:12 pm »

o.k.: wir kommen immer mehr von der Eibe weg; aber es kam ja die Frage auf, ob es da eine Gesundheitsgefährdung gibt.

Fassen wir uns doch mal an die eigene Nase.
Hier im Sucherforum wird trefflich diskutiert, ob  Achtung Ironie
- ein Fundstück spät-staufisch oder früh-salisch ist
- eine Fibel nun Riha 47.11 oder 47.12 ist
- eine römische Münze RIC 007 oder RIC 08/15
- usw.

Mit der selben deutschen Gründlichkeit und Detailverliebtheit werden die für Arbeitssicherheit zuständigen
Menschen ins Detail gehen, keine Eventualität auslassen, alle Möglichkeiten ausschöpfen, usw.
Und so entsteht der Wust an viel zu vielen und unlesbaren Vorschriften, siehe Beispiel  narr
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RockandRole
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« Antworten #17 am: 25. Januar 2017, 06:12:40 am »

Servusle,

mir ging es auch darum, dass ich mir persönlich keinen Kugelschreiber aus Eibenholz daheim haben wollen würde, vor allem wenn Kinder im Haus sind. Das es Eibenholzblockflöten gibt, wusste ich aber nicht. Im Gegenzug würde ich aber auch eine Eibe daheim im Garten haben wollen. Vielleicht ist das ja alles nur Erziehungssache wie man mit so etwas umgeht ;) Wenn ich eine Eibenholzhecke schneide, trage ich auf alle Fälle Handschuhe und wasche mir dann die Hände.

Eibe wird auch sehr erfolgreich in der Medizin eingesetzt, gerade in der Krebstherapie. Das hat meinen Dady zum Glück geheilt. Deswegen liebe ich diese Pflanze und sie ist für mich für ein Geschenk der Natur.

Eiben können auch unglaublich alt werden. Die Eibe von Balderschwang ist womöglich der älteste Baum Deutschlands. Schätzungen schwanken von 600-4000 Jahre, siehe Wiki

Liebe Grüße Daniel
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« Antworten #18 am: 25. Januar 2017, 18:05:22 pm »

Freut mich ja außerordentlich, dass ich so eine angeregte Diskussion entfesselt habe. Mein Gedanke ging bei dem Angebot tatsächlich Richtung Bogen und Pfeile, da dort dieses Material sehr beliebt war und die Stücke sich dafür anbieten. Für ein Schiff reicht es wohl nicht ganz  irre Aber wahrscheinlich sollte ich die Dinger wohl eher auf einem Mittelaltermarkt anbieten. Ich hatte noch an Schäfte für Steinwerkzeuge o. ä. gedacht, dafür bräuchte man die Stämme ja nur noch in Form bringen. Vielleicht findet sich ja doch noch jemand.

@RockandRole ich gebe Dir völlig recht, Eiben sind faszinierend. Auf meinem Grundstück haben sich auch einige Exemplare niedergelassen (bei uns gibt es die tatsächlich noch wild, genau wie Echten Wacholder) und die dürfen da auch bleiben. Zur Info: ich züchte seit 25 Jahren hobbymäßig die verschiedensten hoch giftigen Pflanzen und meine Kinder sind beide ohne jegliche Vergiftungen (außer Alkoholvergiftung, aber die haben sie sich nicht in meinem Garten geholt) groß geworden.

@Patrick wir müssen unbedingt mal wieder los, aber erst mal muss der ganze blöde Schnee weg  zum Heulen Aber Axel nehmen wir nicht mit. Big grinsing

Liebe Grüße
Konni
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« Antworten #19 am: 28. Januar 2017, 17:07:57 pm »

Hallo Zusammen,
klar ist das Taxin der Eibe giftig, doch die Konzentration ist in den Nadeln und, wie schon erwähnt, in den Kernen am höchsten. In der Rinde findet sich auch noch was, im Holz nur minimal, wenn überhaupt bzw. in anderer Zusammensetzung.
Wobei Pferde tatsächlich sehr empfindlich auf Taxin reagieren, während z.B. Rehe es vertragen.
Um als Mensch nur leichte Vergiftungserscheinungen vom reinen Holz zu bekommen, müsste man es wohl kiloweise essen.
Durch bloßen Hautkontakt besteht auch keine Gefahr. Insofern sind die allgemein beliebten Thujen (auch nur die nadelähnlichen Blätter) wesentlich aggressiver. Davon bekommt man leicht Ausschläge.

Also könnt ihr das Holz bedenkenlos nutzen. Selbst für Holzbesteck.
Schade, dass Du am anderen Ende Deutschlands wohnst. Ich würde es sofort nehmen.

Gruß
Ronald


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« Antworten #20 am: 28. Januar 2017, 18:56:43 pm »

Hallo Ronald,

herzlich willkommen auch. Vielen Dank für Deine interessanten Ausführungen, das wußte ich auch noch nicht. Ich meine, ich wohne eigentlich ziemlich in der Mitte von Deutschland. Wo haust Du denn? Vielleicht läßt sich ja was machen, ich kenne viele Leute überall.

Liebe Grüße
Konni
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« Antworten #21 am: 28. Januar 2017, 23:01:50 pm »

Auch das Holz der Eibe ist, was die Giftigkeit anbelangt, nicht zu vernachlässigen. Die Giftigkeit scheint über das Jahr nicht gleich zu sein. Ein Freund von mir ist Bogenschütze, und er wollte sich selber einen Bogen aus Eibeholz bauen was er ja dann auch gemacht hat. Beim Abschmirgeln des Holzes selber hat er diesen Staub eingeathmet mit schweren Folgen. Wurde dann ganz schnell ins Krankenhaus gebracht und hatte dann tatsächlich noch Glück gehabt. Die Alkaloide die in der Eibe vorhanden sind, sind ab einer gewissen Dosis immer tötlich. Es gibt hier kein Antidot dagegen, nur eine symptomatische Behandlung. Wie oft hatten wir in der Praxis erlebt, daß Leute anriefen, ihrem Tierchen gehe es nicht gut. Sie hatten Zweige von der Eibe ihnen reingegeben zum nagen. Kurz darauf kam immer die Nachricht, daß das Tier verstorben ist. Früher gab es an den Straßen große Eibebäume, die man heutzutgage kaum mehr sieht. Das war für die Fuhrleute mit den Pferden ein Albtraum wenn die Pferde dann hinauflangten und von den Nadel aßen. Die sind alle kurz darauf verstorben. Ein Viehhändler in unserer Stadt hatte einen Hirsch bekommen und den hat er in das Gehege getan wo auch eine Eibe wuchs. Nach 3 Tagen war der Hirsch verendet. Eine Eibehecke kommt bei mir nicht rein. Denn wo kleine Kinder sind (Enkelkinder), weiß man nie was denen einfällt.
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« Antworten #22 am: 30. Januar 2017, 16:09:37 pm »

Hallo Ronald,

herzlich willkommen auch. Vielen Dank für Deine interessanten Ausführungen, das wußte ich auch noch nicht. Ich meine, ich wohne eigentlich ziemlich in der Mitte von Deutschland. Wo haust Du denn? Vielleicht läßt sich ja was machen, ich kenne viele Leute überall.

Liebe Grüße
Konni

Servus Konni,
danke für die nette Begrüßung.
Ich hause in Niederbayern, LK Rottal Inn.
Habe mal bei GLS geschaut. Der Transport für XL - 3m Gurtmaß = max. 2m Länge, 60x80cm käme nicht mal so teuer. Rund 17.-
Wenn Du aber noch andere Möglichkeiten hättest.
Da ich das Holz ja nicht sehe, möchte ich natürlich auch nicht zuviel investieren. Dachte aber daran, dass ich daraus, gerne auch für die Sondlerkollegen hier, bei Bedarf Messergriffe, Axtstiele usw. machen könnte. Es wäre DAS klassische und authentische Holz dafür. Eventuell auch einen Bogen - nehme an das Splintholz ist noch dran (wichtig beim Bogen).
Würde mich freuen, wenn wir einen Weg finden.
Achja, und wenn es brauchbar ist, sollst Du auch davon profitieren.

Gruß
Ronald


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