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Autor Thema: gute Heimat- oder Stadtmuseen gesucht  (Gelesen 4033 mal)
AndiObb
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« am: 07. Januar 2017, 21:31:20 pm »

​Hallo zusammen,

im Rahmen einer Recherche bin ich auf der Suche nach Heimat- oder Stadtmuseen, die nicht durch spektakuläre Ausstellungsstücke glänzen sondern in Art, Wissensvermittlung, Anschaulichkeit, Wohlfühlfaktor, lokale Geschichte etc empfehlenswert sind. In welche man halt wirklich gerne geht.

Im Netz kann ich natürlich tausende durchklicken, aber ich hoffe eher dass Ihr mir Tipps geben könnt - als Besucher sozusagen.

Einen aussagekräftigen Internetauftritt sollten sie haben - kann ja leider nicht zu jedem Museum persönlich hinfahren  zwinker

Herzlichen Dank schonmal für Eure Hilfe

Andi
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Daniel
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« Antworten #1 am: 07. Januar 2017, 21:50:27 pm »

Ist zwar alles Geschmackssache aber ich finde z.B. die zwei gut.
http://www.heimatmuseum-neuried.de
http://www.museum-offenburg.de
und natürlich diese.
http://www.konstanz.alm-bw.de/de/
http://www.freiburg.de/pb/,Lde/237910.html
Und wenn man auf alte Bauernhäuser samt Inhalt steht, dann diese.
(Allerdings haben die gerade Winterpause.)
http://www.vogtsbauernhof.de oder dieses https://freilichtmuseum-neuhausen.de
Es gibt zwar extrem viele Museen aber jedes hat seinen eigenen Reiz.
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steinfos
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« Antworten #2 am: 07. Januar 2017, 23:36:49 pm »

Ganz sicher das Rungolt-Museum von Hellmut Bahnsen auf der Nordseeinsel Pellworm.
Der Rentner sammelt seit Jahrzehnten, mit Erlaubnis des ALSH, Archäologische Fundstücke aus untergegangenen Siedlungsstellen im Wattenmeer.
Aus privaten Mitteln hat er einenn Anabu neben seinem Wohnaus zum Museum ausgebaut, hier stellt er seine zahlreichen Fundstücke aus: von der Steinzeit bis in die Neuzeit, wobei die meisten Fundstücke aus dem Mittelalter bzw. frühe Neuzeit stammen.

Einen eigenen Internetauftritthat er leider nicht, aber das könnte einen Besuch vor Ort nie ersetzen, man muss ihn erlebt haben und seine Geschichten gehört habe. Interesierte und Gäste führt er auch bei Wattwanderungen zu den Fundorten im Watt.

https://www.yelp.de/biz/rungholtmuseum-pellworm
http://www.insel-museum.de/museen/rungholtmuseum-bahnsen-pellworm/
https://www.welt.de/print-welt/article531161/Das-Museum-mitten-im-Meer.html
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AndiObb
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« Antworten #3 am: 08. Januar 2017, 10:40:43 am »

​Vielen Dank für Eure Zuschriften. Da ich immer wieder hier und da unterwegs bin, schaffe ich vielleicht tatsächlich mal den persönlichen Besuch von dem ein oder anderen Museum.

Noch etwas Hintergrund von meiner Seite. Mein Projekt der Festschrift ist ja so gut wie abgeschlossen. Nicht dass mir sonst langweilig wäre, aber ich brauche wieder was Neues. Nun redet unser Bürgermeister seit über einem Jahr davon dass doch ein Heimatmuseum toll wäre und würde Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Mir ist natürlich klar, dass das eine Mammutaufgabe ist und bei weitem nicht so einfach wie sich das der Herr vorstellt.

Seit ich mit dieser lokalen Geschichtssache angefangen habe, war es aber zugegebenermaßen schon mein mittelfristiger Traum, sowas in die Realität umzusetzen. Nachdem ich beruflich viel mit Analysen, Konzepten, Finanzplänen etc zu tun habe (und mir das tatsächlich auch irgendwie Spaß macht), habe ich also zumindest methodisch schonmal das know how. Nun habe ich mal in einer Mind Map die Kernpunkte/Überschriften aufgeschrieben, die notwendig bzw. zu definieren und klären sind. Das waren nach zwei Stunden schon über 100 Punkte.

So ein Vorhaben steht und fällt natürlich mit einer guten Konzeption. Daher meine Anfrage hier... auch wenn ich schon einiges im Kopf habe, Anregungen von aussen (von guten, funktionierenden Einrichtungen dieser Art) können nur zum Vorteil sein.

Im ersten Schritt möchte ich erstmal analysieren was das alles an Aufwand (Zeit und Geld) kostet und dann den ersten Draft dem Bürgermeister vorstellen. Aus der Hüfte heraus rechne ich mit einer Projektlaufzeit von 2,5 bis 3 Jahren.

Aber das alles mache ich erstmal für mich, ohne Abstimmung mit irgendwem. Wenn´s mir also zu viel oder zu blöd wird, hör ich wieder damit auf und bin niemand Rechenschaft schuldig...
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stratocaster
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« Antworten #4 am: 08. Januar 2017, 12:15:38 pm »

Hallo AndyObb,

nach Deinem letzten Post verstehe ich besser, was Du vorhast, und ich finde es toll, dass Du so konzeptionell herangehst.
Viele Leute haben sich sicher schon die Frage gestellt, was ein "gutes" oder interessantes Museum ausmacht.
Aus dem Bauch heraus:
- lokale Heimatkunde oder Übergreifendes?
- mehr für Kinder oder mehr für interessierte Erwachsene?
- für die Einheimischen oder für eventuelle Touristen?
- Fokus auf den Exponaten oder auf erläuternden Tafeln?
- Einsatz anderer Mittel, wie Audio-Guides?
- Interaktive Möglichkeiten, vor allem für Kinder?
- immer das Gleiche oder wechselnde Ausstellungen/Themenschwerpunkte?
- Ruhezonen?
- usw. usw.

2 Beispiele:

Als meine Kinder noch klein waren, sind wir (meist bei schlechtem Wetter) oft in das Pfalzmuseum für Naturkunde in Bad Dürkheim gegangen.
Dort hatte es schöne naturkundliche Exponate und auch einige interaktive Möglichkeiten, wie glatte Steine und rauhe Steine
oder glatte und rauhe Tierfelle. Die Kinder (und auch ich) waren immer gerne dort.

Das Stadtmuseum in Bad Dürkheim wird gerade renoviert und neu gestaltet. Der erste Bauabschnitt ist fertig, der zweite ist in 2017 im Gange.
Für eine aktuelle Internetdarstellung fehlen im Augenblick Zeit und Mittel.
In Bad Dürkheim gibt es Kurgäste, die sich dann auch in das Museum verirren. Dort erfahren sie etwas über die Geschichte der Stadt.
Nebenbei: Dort befindet sich auch (nach Speyer) die zweitgrößte archäologische Sammlung der Pfalz
und ich werde mithelfen, diese zu sichten und zu sortieren. Das beginnt aber erst.
In einem halben Jahr werde ich Dir sicher und gerne bei Deinem Anliegen weiterhelfen können.

Gruß  winke winke
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Daniel
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« Antworten #5 am: 08. Januar 2017, 12:36:02 pm »

Viele Leute haben sich sicher schon die Frage gestellt, was ein "gutes" oder interessantes Museum ausmacht.

Hauptsache, es gefällt mir persönlich als Besucher.
Und da es unterschiedliche Geschmäcker gibt, gibt es wohl auch kein bestimmtes Grundrezept.  Unschuldig
Allen kann man es sowieso nicht recht machen.  belehr

Gruß Daniel
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AndiObb
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« Antworten #6 am: 08. Januar 2017, 13:23:18 pm »

Da habt Ihr beide Recht.

Mit Infos halte ich einige Monate auf jeden Fall noch absichtlich hinterm Berg. Das weckt Begehrlichkeiten und Leute wollen mitschnabeln. Die Sache ist für mich alleine natürlich viel zu groß, es braucht ein Team. Aber ich gebe die Struktur vor - wenn ich da an unsere Mitarbeiter in der Gemeinde denke, gäbe das sonst ein heil- und zielloses Durcheinander. Ich beschäftige mich ja erst seit zwei Tagen damit. Meine Frau wenn das jetzt schon spitz kriegen würde, hätte ich wohl erst die Scheidung und dann lässt sie mich ins Irrenhaus einweisen  irre

Bis zum Herbst möchte ich Grobkonzepte für die wesentlichen Punkte fertig haben, mit denen ich dann beim Bürgermeister vorstellig werde. Und dann werden wir mal sehen, wie ernst es ihm wirklich ist...

Das ist ja letztlich wie eine Firmengründung, da gehört so einiges dazu.

Anbei mal meine erste Themensammlung... Work in progress...
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stratocaster
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« Antworten #7 am: 08. Januar 2017, 14:50:49 pm »

Da bohrst Du ein echt dickes Brett  Super
Ich schreib Dir mal eine pm

Gruß  winke winke
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AndiObb
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« Antworten #8 am: 08. Januar 2017, 18:12:41 pm »

Da bohrst Du ein echt dickes Brett  Super
Ich schreib Dir mal eine pm

Gruß  winke winke

Antwort ist auch schon raus  zwinker
"Dünnbrettbohrer" kann ja jeder - gibts das Wort heute eigentlich noch?

Habe mein Vorhaben eben meiner Frau (bei einer Tasse Glühwein) offenbart. Ich lebe noch, bin nicht geschieden, werde nicht eingeliefert. Einziger Kommentar "weilst ja sonst nix zu tun hast"  irre narr Super
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Daniel
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« Antworten #9 am: 08. Januar 2017, 19:18:37 pm »

Arme Sau, jetzt hat sie dich in der Hand!  narr narr
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« Antworten #10 am: 09. Januar 2017, 01:15:20 am »

Hallo Andi,
ich hab mir dein Konzept ausgedruckt, weil es auf meinem Bildschirm trotz Brille zu klein war. Big grinsing Ich hoffte im Stillen etwas zu finden an das nicht gedacht wurde und mit dem ich dann punkten könnte und dann fand ich unter Fixkosten sogar Versicherung und die auch noch unter Verträge gelistet. Ich hätte vor dem "kleingedruckten"Lesen gewettet das da nicht dran gedacht würde. Pahhh, es ist mir nicht geglückt zu punkten. Ich finde es rund was die Auflistung aller zu bedenkender Punkte angeht, aaaber das ist mehr als ein dickes Brett, denn unter Stakeholder, das bedeutet für mich Anspruchsträger oder Interessenten und Betroffene, sehe ich unter anderem Andi und Hans. Wenn das die Betroffenen sind ist der Bohrer zu dünn.
Hier kommt deine Frau ins Spiel. Sie hat wohl erkannt, das da eine Mammutherde durch enge Gassen getrieben werden muss. und  "weilst ja sonst nix zu tun hast" ist vielleicht eine Metapher. Ich hoffe also das da mehr als Andi und Hans die Last tragen müssen.
Ansonsten Daumen hoch für den Konzeptentwurf.

Gruß

Michael
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AndiObb
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« Antworten #11 am: 09. Januar 2017, 13:35:25 pm »

Hallo Michael,

danke fürs Review. Ich bin mir ziemlich sicher, dass da noch weitere Punkte auftauchen, sobald man ins Detail geht. Die mind map war jetzt nur mal eine Ausgangssammlung, von dort weg werde ich mit der konzeptionellen Arbeit beginnen.

Mit der Bohrerstärke hast Du natürlich absolut recht. Hans und ich sind nur die initial involvierten (er ist der Marktarchivar). Es kommt noch mindestens ein Aussenstehender und noch einige von der Gemeinde hinzu. Das definiere ich dann aus, wenn ich die Organisationsstruktur und Aufgabenverteilung für Aufbau und laufenden Betrieb habe. Alleine könnte ich wohl 15 Jahre an das Brett hinbohren und käme nicht durch...

VG

Andi
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