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Autor Thema: Wehrmachtspanzer im Keller  (Gelesen 9261 mal)
lord3d
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« am: 01. Juli 2015, 20:12:27 pm »

Wer dachte, Leute, die ihr Wände mit Stellkästen für Ü-Ei-Figuren zupflastern, wären ein bisschen komisch, der sollte sich das mal durchlesen. Big grinsing

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/panzer-in-keller-polizei-durchsucht-villa-in-heikendorf-a-1041633.html

Das beste ist die folgende Bildunterschrift: „Die Bergungspanzer der Bundeswehr kamen bislang nicht zum Einsatz. Sie sollen aber am Donnerstag gebraucht werden. Dann wollen die Ermittler den kleinen Panzer aus dem Keller räumen und mitnehmen.“

Ich bin mir nicht sicher, ob ich einen Panther als „kleinen Panzer“ bezeichnen würde. irre
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mc.leahcim
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« Antworten #1 am: 02. Juli 2015, 08:12:05 am »

Manchmal gibt es Sachen von denen man nicht glaubt das es sie geben könnte. Aber bitte, in meinem Keller ist mehr oder weniger Gerümpel und ich bin nur zu faul es in den Sperrmüll zu bringen. Er kann seinen Panzer ja auch nicht auf den Sperrmüll stellen. Wie sieht das denn aus. Also bleibt er im Keller, obwohl

Zitat: Der Panzer sei in dem Ort bekannt gewesen, sagte Bürgermeister Orth. "Damit ist der Mann schon bei der Schneekatastrophe 1978 durch Kitzeberg gejuckelt."

Wenn jemand sich so einsetzt sollte man ihm sein Spielzeug lassen.

Laut Gesetz natürlich ein Problem, aber ich musste beim Lesen doch schmunzeln.

Gruß

mc.leahcim

P.S. Sein Anwalt scheint mir auch gut drauf zu sein. Big grinsing 
 
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Gum biodh ràth le do thurus. = Möge deine Suche erfolgreich sein (Keltisch/Gälisch)
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Oetti1
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Mitglied der Detektorgruppe SH


« Antworten #2 am: 02. Juli 2015, 09:21:14 am »

Aber ein bischen konnten sie ja schon abtransportieren.
Zum Beispiel einnen Torpedo:
http://www.shz.de/lokales/kiel/razzia-in-heikendorf-panzer-und-torpedos-in-villa-bei-kiel-id10112661.html

Gruß
Oetti1
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Caddy
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« Antworten #3 am: 02. Juli 2015, 11:03:43 am »

Für mich irgendwie nicht verständlich.
78 juckelt er damit durchs Dorf und erst heute erinnert man sich an den Panzer ?
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goldsack
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« Antworten #4 am: 02. Juli 2015, 11:58:45 am »

Gesammelt wird alles,warum nicht auch Militaria.
Wenn der Panzer regulär als delaboriert,also schußunfähig von der zuständigen Behörde abgenommen wurde.

Da lagen eher andere Intressen der Ermittler vor,als der Dekoschrott.
Zitat
Bei dem Hausbesitzer aus dem Heikendorfer Ortsteil Kitzeberg soll es sich um einen Mann Ende 70 handeln. Im Zuge der Ermittlungen wegen nach Jahrzehnten wieder aufgetauchter Nazi-Kunst waren die Behörden auf seine Spur gelangt
!

Da ist man dann schon darauf aus, umgehenst eine HD durchzuführen.

Schwerpunkt liegt auf alte  legale Dekoumbauten von Waffen aus den 70zigern!
Was wiederum nach dem neu geltenden Kriegswaffenkontrollgesetz verboten und illegal ist.

 Sind die nötigen Abnahmestempel und Nummernbelege/Kaufverträge der zuständigen Behörde vorhanden!!Darf jeder Bürger egal ob Maschienenpistolen/Gewehre,sowie Torpedos oder Panzer besitzen und sammeln.

Es gibt einige wirklich schöne  WK1+WK2 Privatmuseen,die von privaten Sammlern oder Vereinen Betrieben werden.
Ich will hier nichts verherrlichen,aber beide Weltkriege gehören zu unserer Geschichte.

Platz für ein delaboriertes Übungstorpedo habe Ich gerade wohl noch.
Nur keine Abschußmöglichkeiten........... Ich Engel



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Xerxes
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« Antworten #5 am: 02. Juli 2015, 14:56:27 pm »

Kam vorhin in Drehscheibe Dtld. im ZDF..der Junge ist einer der, welche schon die überdimensionalen Bronzepferde der Neuen Reichskanzlei verscherbeln wollte. Der Tank war ein Panther...was manche Leute doch für große Keller haben.
Und in einem von denen liegt zu 99% auch das Bernsteinzimmer :).
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Harthi
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« Antworten #6 am: 02. Juli 2015, 17:24:39 pm »

des alles ist doch Geschichte

dieser Mann hat sich sicher auch um den Panzer gekümmert es sollen ja noch weitere dinge aufgetaucht sein
wie Torpedos V1  Rakete
nun ja da haben einige Leute neider erwecken lassen
bei solschen Leuten die sich mühe geben und später so in den Hintern getreten bekommen
kann man nix sagen oder?
Die Teile die in Musen zu sehn sind sagt doch mal erlich die sind in einem soo schlechten zustand
ob die Torpedos nun scharf sind oder nich die warheit bekommt man sicher nicht mitgeteilt
Hauptsache man hat einen Sündenbock die Pferde standen ja auch bei Ihm
diese sind hier in Bad Dürkheim aufgetaucht
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goldsack
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« Antworten #7 am: 02. Juli 2015, 19:53:46 pm »

Gerade kam eine kurzer Bericht über diesen Sammler im TV.
In seinen Garten steht heute noch eine der beiden Bronzestatuen des Eingangsportals der Neuen Reichskanzlei.
Meine kurz im Bild den Fakelträger gesehen zu haben.  irre
 http://img.welt.de/img/zweiter-weltkrieg/crop141220379/2719568076-ci16x9-w780-aoriginal-h438-l0/Berlin-Neue-Reichskanzlei-Ehrenhof.jpg
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lord3d
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« Antworten #8 am: 03. Juli 2015, 14:27:55 pm »

Die Fooortsetzung ist daaaaa!

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/heikendorf-bei-kiel-panzer-flak-und-waffen-aus-keller-geborgen-a-1041868.html

Wahrscheinlich weder gut für den Panzer, noch die Straße, das Ding auf den Laufrädern durch die Gegend zu ziehen? Für den Fall, dass der bald bei ebay drinsteht, habe ich schonmal unsere Terrasse ausgemessen. Meine Freundin meint eh immer, dass da kaum die Sonne hinscheint, so ein kleiner zusätzlicher Schattenspender dürfte das Problem also nicht sein.
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historia-invenire
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« Antworten #9 am: 03. Juli 2015, 15:55:21 pm »

Wahrscheinlich hätte der Besitzer den Panzer in 5 min. raus gefahren wenn wann ihn gefragt hätte...  irre
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... und wer da sucht, der findet.....           (Matthäus 7; 8)
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« Antworten #10 am: 03. Juli 2015, 16:03:13 pm »

Wahrscheinlich hätte der Besitzer den Panzer in 5 min. raus gefahren wenn wann ihn gefragt hätte...  irre


Nein, es waren keine Ketten mehr drauf.
Trotzdem ist die ganze Sache sehr mysteriös, was da so läuft...
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goldsack
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« Antworten #11 am: 03. Juli 2015, 16:06:08 pm »

Wahrscheinlich hätte der Besitzer den Panzer in 5 min. raus gefahren wenn wann ihn gefragt hätte...  irre


Das wäre nicht möglich gewesen,die Ketten waren runter,der Panzer stand nur auf seinen eigenen Rollen.
Zitat
Der Rechtsanwalt des Mannes bezeichnete den Einsatz als unverhältnismäßig. "Der Panzer ist demilitarisiert", sagte Anwalt Peter Gramsch. Er will nun rechtliche Schritte gegen die Beschlagnahmung einleiten und auch Schadensersatz für seinen Mandanten fordern. "Ich gehe davon aus, dass der Panzer bei der Aktion beschädigt worden ist." Gleiches gelte für den Privatweg vor der Villa. Es gebe eine Bescheinigung des Kreises Plön vom 31. Oktober 2005, wonach der Panzer seine Kriegswaffeneigenschaft verloren habe.
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Tomcat
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« Antworten #12 am: 04. Juli 2015, 16:58:03 pm »

Zumindest stellt eine 8.8er jeden Nachbarschaftskonflikt automatisch unter ganz andere Voraussetzungen.
Unsere Nachbarn haben ein Plantschbecken aufgestellt, für die ganze Woche alle Kinder der Verwandtschaft eingeladen, das Motto ausgegeben "Wir gehen weg und ihr brüllt einfach so laut ihr könnt" sowie eine Blockflöte ins Spiel gebracht...

auch ein Torpedo ist also nicht unbedingt unverhältnismäßig.
S' ist wieder Sommerloch.
Mfg
Tct
« Letzte Änderung: 04. Juli 2015, 17:17:30 pm von Tomcat » Gespeichert

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« Antworten #13 am: 04. Juli 2015, 17:02:26 pm »


Zumindest stellt eine 8.8er jeden Nachbarschaftskonflikt automatisch unter ganz andere Voraussetzungen.
....

 narr narr Da hast Du recht, mit den richtigen "Argumenten" kehrt schnell Ruhe ein.
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goldsack
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« Antworten #14 am: 05. Juli 2015, 07:34:05 am »


Kurzerhand wurde auf die schnelle eine Art "Gefälligkeitsgutachten" besorgt,damit die Kieler Oberstaatsanwältin nicht vorerst beurlaubt werden muß.

Zitat
Dazu sind insgesamt 70 Kurz- und Langwaffen bereits am Dienstagabend von Mitarbeitern der Waffenbehörde des Kreises Plön mit Einverständnis des 78-jährigen Sammlers mitgenommen worden. Die zum Teil älteren Revolver, Pistolen, Flinten und Gewehre seien nach Auskunft der Plöner Kreisverwaltung alle registriert. Hinsichtlich ihrer Aufbewahrung seien aber Verstöße festgestellt worden. Deshalb stünde nun eine langwierige Zuverlässigkeitsprüfung an. Im Klartext: Es wird überprüft, ob der Waffenbesitzer seine Sammlung weiter komplett behalten darf. Laut Oberstaatsanwältin Birgit Heß würde nun ein Ermittlungsverfahren mit eventueller Zeugenanhörung anstehen. Von einem externen Waffen-Sachverständigen, der am ersten Tag der Durchsuchung beratend im Einsatz gewesen sei, könne das sichergestellte Waffen- und Kriegsgerät nun in aller Ruhe untersucht werden. Der Sachverständige habe den sichergestellten Torpedo und den Panzer laut Heß als Kriegswaffe eingestuft. Insofern sei der Abtransport zwingend notwendig gewesen, betonte die Kieler Oberstaatsanwältin.
Quelltext: http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Ploen/News-Aktuelle-Nachrichten-Ploen/Staatsanwaltschaft-sucht-in-Heikendorf-nach-Kriegswaffen-aus-dem-2.-Weltkrieg

Dieses ganze Verfahren wird sich wohl über einige Jahre hinziehen.
Da dieser Sammler anscheinend gut betucht ist,werden seine Anwälte den Sachverhalt hoffentlich richtigstellen könnnen.

Die Herkunft des Panzer ist nun auch geklärt.
Der Sammler hatte Diesen als total vergammeltes Panzerwrack in England bei einen Schrotthändler gekauft.
Nach Deutschland transportieren lassen,und dann über Jahre aufwendig restauriert.

M.f.G



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« Antworten #15 am: 17. Oktober 2016, 21:59:07 pm »

Bin gerade über dieses Video gestolpert.
https://youtu.be/k_3vySF3vKA
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