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Autor Thema: Altes Buch  (Gelesen 711 mal)
vasa6
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« am: 02. Juni 2019, 20:16:15 pm »

Hallo Suchergemeinde,
ich habe von meinem verstorbenen Onkel dieses alte Buch geerbt. Leider habe ich keine Ahnung wie alt dieses Buch sein könnte!
In Bild 2 sieht man im unteren Teil eine römische Zahl die auf das Jahr 1611 schließt und beim Abschlusssatz zur " Vorrede" ...18.Tag Augusti/Anno 1611.
Das Buch war/ist in Leder gefasst und etwa DIN A5 groß. Leider ist der Ledereinband auf der linken Seite von oben bis unten aufgerissen und leicht gewölbt.
Kann es sein, dass das Buch wirklich aus dieser Zeit ist, oder hat man irgendwann später das Buch einfach noch einmal neu aufgelegt? Wenn man sowas damals überhaupt gemacht hat!
Was könnte man bezüglich dem Einband tun um das Buch zu "retten"?  mhh grübel

Gruß Vasa
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thovalo
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« Antworten #1 am: 04. Juni 2019, 18:57:51 pm »


Hallo und guten Abend!

Das Buch müsste ein Restaurator oder ein Buchbinde fachmännisch neu in einen Einband einbringen.
Ein Aufwand der allerdings den geringen finanziellen Wert des Buches deutlich übersteigen würde.


lG Thomas  winke winke
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stratocaster
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« Antworten #2 am: 05. Juni 2019, 08:36:16 am »

Da hat Thovalo schon recht.
Andererseits: Fragen kostet nichts.
Für den Süd-Westen Deutschlands kann ich Buch-Müller in Landau-Nussdorf empfehlen
https://mueller-buch.de/index.php/home.html

Ich würde an Deiner Stelle mal Buchbindereien in Deiner Nähe erguugeln
und mit dem Buch mal hingehen.

Gruß  winke winke
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hargo
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« Antworten #3 am: 05. Juni 2019, 23:35:38 pm »

Hallo,

da man den Text lesen kann, dürfte diese Ausgabe nicht wirklich alt sein.
Vermutlicht 1. Hälfte 20stes Jh.

mfg
« Letzte Änderung: 05. Juni 2019, 23:42:25 pm von hargo » Gespeichert

ChristophNRW
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« Antworten #4 am: 06. Juni 2019, 01:00:18 am »

aha, da hätte ich jetzt völlig anders getippt, für mich sah das wie ein Original aus ...

Ist die Lesbarkeit des Textes (meinst du die Buchstaben, also das Alphabet, oder den Erhaltungsgrad?) denn ein Argument?
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stratocaster
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« Antworten #5 am: 06. Juni 2019, 02:27:00 am »


Vermutlicht 1. Hälfte 20stes Jh.


Dass man zwischen 1900 und 1950 das Wort "Nachbar" als
"Nachpar" geschrieben hat, glaube ich nun wirklich nicht.
Ich habe genügend Bücher aus dem Anfang des 20. Jh. und da
schrieb man schon deutlich anders. Fast wie heute.

Gruß  winke winke
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« Antworten #6 am: 06. Juni 2019, 08:45:50 am »

Schriftbild und Rechtschreibung lassen wirklich eher auf ein Original tippen, wobei man natürlich ein Faksimile bzw. einen Nachdruck nicht ausschließen kann, wenn man kein Experte ist.  Schäm
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« Antworten #7 am: 06. Juni 2019, 08:47:44 am »

Moin,

Ich würde auch eher von einem Original (oder alten Nachdruck) ausgehen...


Gruß,

Peter
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PaulKoenig
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« Antworten #8 am: 06. Juni 2019, 08:49:50 am »

Moin Vasa,

ich sehe die MDCXI... also 1611...
Das paßt zum erwähnten Johannes Georg Sigwart, einen Tübinger Theologen.

Sigwart, Johannes Georg

Gruß
Paul
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teabone
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« Antworten #9 am: 06. Juni 2019, 10:33:33 am »

Hallo,

ich gehe ebenfalls von einem Original aus der Zeit, unter Umständen einem Nachdruck aus dem Barock aus. Die Schrift passt, die Schreibweise, am Bücherrücken die Bünde und das Hadernpapier verweisen durchaus in diese Zeit.

LG Augustin
 
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hargo
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« Antworten #10 am: 06. Juni 2019, 14:05:19 pm »

...
Ist die Lesbarkeit des Textes (meinst du die Buchstaben, also das Alphabet, oder den Erhaltungsgrad?) denn ein Argument?

Sorry, ein Irrtum meinerseits. Die Lesbarkeit ist kein Argument.

Wahrscheinlich habt ihr Recht.
https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN78245772X&PHYSID=PHYS_0049&DMDID=

mfg
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Gratian
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Allwissend bin ich nicht doch viel ist mir bewusst


« Antworten #11 am: 07. Juni 2019, 22:38:25 pm »

Hübsches altes Buch, mit Familiengeschichte. Für Sammler eher uninteressant da theologische Themen nicht so begehrt sind. Dazu der Zustand. zum Glück war das Papier damals gut und enthielt keine Chemie (Säure) die die Blätter zerbröseln lassen...wahrscheinlich gutes Papier aus Lumpen (Hadern). 

Eine echte Restaurierung ist nicht billig, da muss der ideelle Wert schon groß sein. Neubinden lassen unter möglichst weitgehender Beibehaltung der alten Buchsubstanz ist da schon günstiger. Wenn der Ledereinband einfach ist und nicht aufwändig verziert kann auch ein neuer Ledereinband in Erwägung gezogen werden...sieht mir sowieso fast so aus als sei der Einband schon mal erneuert worden. Der Buchblock scheint noch sehr fest und in Takt zu sein.

Hier findest du das Buch schon digitalisiert und mit einem Ledereinband in hellem Schweinsleder...

http://diglib.hab.de/drucke/231-193-theol-2s/start.htm

« Letzte Änderung: 07. Juni 2019, 22:59:25 pm von Gratian » Gespeichert

Gut Fund!   Ich Engel
Gratian

ANTE ROMAM TREVERIS STETIT ANNIS MILLE TRECENTIS
PERSTET ET AETERNA PACE FRUATUR. AMEN.
vasa6
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« Antworten #12 am: 09. Juni 2019, 09:44:47 am »

Hallo Leute,
vielen Dank für die vielen Antworten, Anregungen und Vorschläge.
Ich werde mal ein Buchbinder aufsuchen und ihn fragen was man da machen kann.
Gut wäre ja schon, wenn der Bucheinband der Vorderseite wieder gerade und der Riss
geschlossen wäre....vielleicht ist das ja nicht teuer!  mhh grübel

Gruß Vasa
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