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Autor Thema: Abbautechnik von Flintknollen  (Gelesen 3639 mal)
palaeo1
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« am: 28. Dezember 2014, 19:39:28 pm »

Vielleicht interessiert es jemanden !
Hier mal zwei  von mehreren zusammengepassten Rohmaterialeinheiten von einer Federmesser-Fundstelle in Niedersachsen. Sie stammen aus einer Düne, die leider durch Viehtritt zerstört wurde. Eine systematische Kartierung der Artefakte war nicht mehr möglich, da sie nicht mehr in situ lagen. Es konnten jedoch zwei Konzentrationen erfasst werden. Sehr schön ist der wechselseitige bipolare Abbau und der steile Abbauwinkel zu sehen.

LG Klaus
« Letzte Änderung: 28. Dezember 2014, 20:53:56 pm von palaeo1 » Gespeichert
thovalo
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« Antworten #1 am: 29. Dezember 2014, 04:49:59 am »


W O W!

Immer sehr beeindruckend solche komplexen rekonstruierten Fundeinheiten, dazu in dieser Zeitstellung.
Erstaunlich, dass so viel Material am Platz verblieben ist.


lG Thomas  winke winke
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2014, 05:01:56 am von thovalo » Gespeichert

Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.
Steinkopf
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« Antworten #2 am: 29. Dezember 2014, 09:12:48 am »

Zitat:
"Vielleicht interessiert es jemanden"

Oh ja!  Ein solches Refitting liest sich wie eine Geschichte!

Danke fürs Zeigen!

LG

Jan

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Birk
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« Antworten #3 am: 29. Dezember 2014, 10:16:51 am »

Moin Klaus. Das sieht ja interessant aus. Wie groß waren den die Knollen ca.?   Wurde so etwas mit einem Schlagstein bearbeitet ? Nixweiss Da mußte man sicherlich mit den Fingern gut aufpassen beim bearbeiten. Sonst hat man sich bestimmt gut einen verpasst. zum Heulen

    Gruß
  Thomas
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palaeo1
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« Antworten #4 am: 29. Dezember 2014, 11:20:16 am »

Der große Kern misst 12 cm in der Länge ! Die Kernkappen wurden den Merkmalen nach wohl mit einem Schlagstein abgetrennt, die Klingen eher mit einem Geweihschlägel oder indirekt mit einem Zwischenstück.
Gruß
Klaus

PS. hier mal die Geräte dazu. 3-6 Rückenspitzen, 7 rückenretuschiertes Klingenfragment (Werkunfall) - passte an eine Rohmaterialeinheit, 8 Stichel und 9 anpassende Stichellamelle. Die Zeichnungen sind von mir.
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2014, 19:13:14 pm von palaeo1 » Gespeichert
StoneMan
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Ich bin Augensucher. Meine Funde werden gemeldet.


« Antworten #5 am: 29. Dezember 2014, 12:16:59 pm »

Moin Klaus,

schön, mal wieder von Dir zu lesen.

Bitte mehr von solchen "Lottogewinnen" zeigen. Super


Gruß

Jürgen
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Was könnte wichtiger sein als das Wissen? fragt der Verstand.
Das Gefühl und mit dem Herzen zu sehen, antwortet die Seele.
Antoine de Saint-Exupéry
Birk
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« Antworten #6 am: 29. Dezember 2014, 14:22:34 pm »

Moin. Dank dir für die erläuterung. Super

   Gruß
  Thomas
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