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Autor Thema: Hintergrund von Bildern  (Gelesen 24283 mal)
stratocaster
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« am: 18. September 2014, 20:27:19 pm »

Immer wieder werden Funde vor sehr stark strukturierten Hintergründen fotografiert und gepostet
(Krepptücher, Tischdecken, Holzplatten, Fußmatten, usw.)
Dies führt leider zu unnütz großen .jpg-Dateien.

Am besten eignen sich matte und einfarbige Hintergründe wie z.B. grauer Karton
oder weißer Karton bei Silbermünzen oder schwarzer Karton bei sehr dunklen Objekten,
was auch die Belichtungsautomatiken der meisten Kameras dann freut.

Unten nun 2 Bilder vom identischen Stück grauen Pappkarton.
Beide Bilder haben 512 x 384 Pixel und sind flächenmäßig daher gleich groß.

Das obere Bild ist sehr kontrastarm, das untere sehr kontrastreich, sodass man die Fasern des Kartons sieht.
Kontrastarmes Bild    19 kByte
Kontrastreiches Bild   73 kByte

Was lernen wir daraus: Es lohnt sich, Fundstücke auf unstrukturiertem Hintergrund zu fotografieren;
das sind die Eigenheiten der .jpg-Bildkompression.

Gruß  winke winke
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AndiObb
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« Antworten #1 am: 18. September 2014, 20:40:18 pm »

Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht, danke für den guten Hinweis!

VG vom Ex-Zewa-Fotografierer zwinker
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Hoffnung beginnt dort wo die Wahrscheinlichkeit endet
Ölfinger
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Ohne Öl fehlt Dir was.


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« Antworten #2 am: 18. September 2014, 21:15:50 pm »

Mein Vorschlag: Nehmt als Hintergrund die Innenseite Eures Scannerdeckels bzw. einen alten Scannerdeckel aus dem Schrott.
Die Dinger haben praktisch keine Textur und sind außerdem immer in einem 100 % neutralen Weiß- bzw. Grauton, so daß Ihr immer einen akkuraten Weißabgleich hinbekommt und so eine korrekte Farbwiedergabe erzielt. Ein Auge drauf werfen
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Grüße
Ölfinger
was ich so treibe
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« Antworten #3 am: 18. September 2014, 22:16:31 pm »

Für den Hintergrund eignen sich auch die - ich weiß nicht wie ich es genau bezeichnen kann -

schwarzen oder dunkelbraunen Schaumgummi Überzüge von Kleiderbügeln,

die praktisch nicht reflektieren.

Manchmal kommt man auch ohne Kleiderbügel an dieses Material.

Wie sich dies auf die Pixel-Anzahl auswirkt, weiß ich aber nicht.

LG

Jan
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stratocaster
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« Antworten #4 am: 19. Januar 2021, 17:08:25 pm »

Um das Ganze noch einmal zu verdeutlichen:

Beide Bilder unten sind von den Abmessungen her gleich groß,
nämlich 600 Pixel x 450 Pixel

Beide Bilder wurden im Programm "paint.net" bearbeitet und im Format .jpg abgespeichert.
Als "Qualität" des jpg-Speicher-Algorithmus wurde "80" gewählt; das reicht völlig aus.

Das Bild mit dem gleichförmig blauen Himmel ist 21 kByte "groß",
das mit der Wiese und den Tausenden von Grashalmen 87 kByte.

Gruß  winke winke
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Fabulas
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« Antworten #5 am: 19. Januar 2021, 19:31:15 pm »

Aaaaaalso, jetzt melde ich mich auch noch zu Wort:

Ich habe hier viele gute Ratschläge gelesen, die schon lange in diesem Forum existieren.

Dann habe ich mir ein entspiegeltes Glas 30 x 40 cm gekauft. Weil ich es natürlich SOFORT ausprobieren wollte, habe ich ein kleines Provisorium mit einem durchsichtigen Ablagefach und Papiereinlage (Einlage kann man farblich wechseln) und der Glasscheibe obenauf "gebaut"  Big grinsing

Die ersten Fotos habe ich bei Tageslichteinfall von ziemlich weit oben gemacht. Damit ist der Schatten weit genug weg, so dass das Objekt nach dem Ausschneiden schattenlos abgebildet wird.
Wenn ich mal wieder was Schönes finde, werde ich weiter experimentieren. Evtl. komme ich mit der richtigen Beleuchtung noch soweit, dass ich die Bilder gar nicht mehr ausschneiden muss.

Wie die Stellage aussieht seht Ihr hier (ich fürchte, es wird zum Dauerzustand, bis das Glas zerkratzt ist). Und ein Musterbild füge ich auch mal bei.

Allen einen schönen Abend noch!
Fabulas
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Viele Grüße!
Fabulas
Signalturm
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« Antworten #6 am: 19. Januar 2021, 19:35:57 pm »

Gratuliere.  Du bist auf einem sehr guten Weg.
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Finderglück ist Finderlohn genug.
Fabulas
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« Antworten #7 am: 20. Januar 2021, 14:28:30 pm »

Signalturm Dankeschön!

Fabulas
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Viele Grüße!
Fabulas
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