Als IT-Mensch habe ich ab und zu mit solchen Dingen zu tun und kann folgendes dazu sagen:
Vielleicht liegt es daran, dass ich in (m)einem anderen Laptop neue E-Mail-Konten
und WLan-Zugänge (über Router) eingerichtet habe.
E-mail-Konten sollten kein Problem sein, sowas neu einzurichten ist üblich.
Beim WLAN (Funknetz) hingegen ist es nicht so einfach.
Wie in der Mail ja steht, benimmt sich irgend ein Gerät, das über deinen Internet-Zugang Daten sendet und empfängt, nicht so wie es soll, sondern es versucht andere Rechner mit Schadsoftware zu infizieren. Da Du damit gegen die Vertragsbedingungen von T-online verstösst (man darf das Netz nicht so benutzen, dass damit andere Benutzer gefährdet oder beeinträchtigt werden), hast Du diese Mail erhalten.
Technisch hat dein Router (das Gerät, das den Internetzugang von Deinem Heimnetzwerk auf das Netz von T-online vermittelt) eine IP-Adresse, die von T-online her sichtbar ist. Das muss so sein - wie sonst soll die Antwort von irgend einem Server auf eine Anfrage von Dir aus sonst bei Dir zu Hause ankommen. Die IP-Adressen, die der Router an die von Dir angeschlossenen Geräte in deinem WLAN vergibt, existieren nur in Deinem Heimnetzwerk (das ist das, was du konfigurieren kannst), sie sind von aussen weder sichtbar (will heissen: man kann keines dieser Geräte erreichen, wenn man dessen IP-Nummer, wie man sie unter Systemsteuerung/Netzwerk/TCP/IP einsehen kann, auf irgend einem Rechner eingibt, der auch am Internet hängt, jedoch ausserhalb deines WLANS ist) noch relevant. Deshalb heisst das Teil ja auch Router - es leitet Datenpakete weiter und ändert dabei die IP-Adressen dieser Daten.
Oder, weil ich damit über einem Hotel-WLan-Internetzugang im Internet bin?
Nein, denn dann hättest nicht Du, sondern der Kunde "Hotel XYZ" vom Internet-Anbieter (der nicht unbedingt mit T-online identisch sein muss) diese Mail erhalten.
Du haftest für die Geräte, die über den von dir gemieteten T-online-Zugang Unsinn machen - der Hotelbesitzer hängt, wenn Du mit Deinem Rechner über sein WLAN ins Netz gehst und dort Schadsoftware verbreitest. Ein Grund, Passwörter für private WLANs zu vergeben, auch wenns unbequem ist, denn wenn jemand aus Nachbars Wohnung über Dein privates WLAN ans Netz gehst, haftest ebenfalls Du.
Welcher Deiner Rechner es war, kannst Du mit einfachen Mitteln nicht herausfinden, dazu müsstest Du eine Software installieren, die die Verbuîndungen protokolliert, die einzelnen Daten nach Hinweisen auf Schadsoftware analysiert und sich merkt, wann welcher Deiner Rechner welche lokale IP-adresse hatte.
Es gibt auch Software, die vom Rechner selbst verlangte ausgehende Verbindungen mit Port und Protokoll in eine Log-Datei schreibt. Die muss man auf jedem seiner Rechner installieren und man muss die Log-Dateien analysieren und verstehen. Nichts für Laien, zumal manche Schadsoftware solche Programme umgehen kann und die Bezeichnungen kryptisch sind.
Ich würde die Rechner vom Netz nehmen und die Tips im Link (die auch in der Mail von
abuse@t-online.de stehen) befolgen. Sonst klemmen Sie dich irgendwann einmal einfach ab.