Interessantes Thema!
Denn auf alten Karten (Tranchot, einsehbar
www.tim-online.nrw.de) zeigt sich, dass NRW vor 200 Jahren nur in geringem Umfang bewaldet war. Es gab viel mehr Heideflächen und besonders um Ortschaften herum war jedes halbwegs flache Landstück Ackerfläche und Weideland. Erst in der Preußenzeit wurde massiv aufgeforstet, vor allem mit Fichten ("Preußenbaum").
Überraschend viele heutige Wälder in NRW waren also im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit Äcker oder Gärten!
Das Konstrukt "ungestörte Bodenflächen" stellt sich also auf jeden Fall vielschichtig dar...
Grüße
Edwin