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Autor Thema: goldmine in costa rica  (Gelesen 10944 mal)
ggans
Knecht
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« am: 06. März 2011, 00:15:42 am »

ich lebe in costa rica und habe eine kleine goldmine aber leider nicht viel erfahrung auf diesen gebiet ,die erfahrung der einheimischen goldsucher beschränkt sich lediglich auf die arbeit mit quecksilber und zyanid .ich glaube aber das man darauf verzichten kann .nun hoffe ich über dieses forum hilfe zu bekommen welche maschinen effektiv und umweltfreundlich sind . freue mich auf kompetente komentare
gruß ggans
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geoexploration
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what a fool believe.......


« Antworten #1 am: 06. März 2011, 00:41:56 am »

Nun ja Gans, da kann man Dir schon weiterhelfen,

nur musst uns schon vorher verraten, um welchen Minentyp es sich da handelt.  Ist es eine Placer-Mine (placeres auriferos) wo man Flussgeröll etc. wäscht/konzentriert, oder handelt es sich um eine Hardrock-Mine (Minería en roca dura) in Tunnel- (Minería subterranea) bzw. open-pit (rajo abierto) Tagebaumine. Nun ja, Goldwaschen ist ja auch Tagebau-Betrieb  Big grinsing


Gruss

Geo
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-Dirk-
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heimgekehrter Krieger


« Antworten #2 am: 09. März 2011, 14:46:48 pm »

Code:
die erfahrung der einheimischen goldsucher beschränkt sich lediglich auf
die arbeit mit quecksilber und zyanid

Das habe ich in Guyane auch erlebt. Die Einheimischen betreiben solche Waschanlagen illegal und verseuchen damit die ganze Gegend. Oft steckt die Mafia dahinter die die Bevölkerung aus den Dörfern anwirbt und mit hohem Gewinn lockt. Mord und Revierkämpfe sind dabei üblich und es ist gefählich sich als Zivilist mit diesen Leuten anzulegen. Wenn wir vom Régiment auf solche Anlagen gestoßen sind haben wir die Anlagen gesprengt und die Leute vertrieben. Wenige Tage später waren sie aber wieder da und machten weiter. Ein Kampf gegen Windmühlen.
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Murdigger
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« Antworten #3 am: 09. März 2011, 20:49:14 pm »

@ ggans

Du ersuchst hier um Hilfestellung? dir kann man ja gar nicht helfen, du findest es ja gar nicht notwendig dich  zu melden...... Kopfschüttel.
Es gibt nämlich eine geniale Methode, die ohne Quecksilber und Zyanid auskommt....dann eben nicht. grrrrr
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geoexploration
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« Antworten #4 am: 10. März 2011, 01:06:56 am »

Ja Murdigger,
heute wenden wir recht feine Sachen in der Erzaufbereitung an: In den letzten Jahren wird auch Erz nach der Zerkleinerung und Mahlprozess, im Gegensatz zu früher, zuerst diversen Schwerekonzentratorprozessen wie JIG, Zentrifugen, Schwingherd zugeführt; damit werden gleich bis zu 37% an Nativgold herauskonzentriert; hernach je nach Erztyp, entweder sulfurische Erze wenden wir das Flotationsverfahren an, das daraus anfallende Konzentrat verkaufen wir;  andererseits für aurifere oxidierte Erze werden in Biolixiviation, d.h. entweder in geschlossenen Kesselsysteme, oder Beregnungsverdahren mit gefahrlosen Bakterien, auch Reste von Fruchtabfällen (Weinanbau) zum Aufschluss von Golderzen verwendet; in einem solchen Prozess gelangen auch das Schwerekonzentrat aus Placergold.  Nur in manchen Fällen z.B. bei Vuggy-Quartz kommen wir um eine Cyanid-Laugung nicht herum, diesen technischen Vorgang beschreibe ich ein anderes Mal,  aber über das NaCN werden viel Myten verbreitet - und es ist weit weniger gefährlich, als das Hg; aber dazu gehe ich ein anderes Mal ein.

Gruss

Geo
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heimgekehrter Krieger


« Antworten #5 am: 10. März 2011, 01:40:59 am »

Euch ist klar das solche modernen Methoden in Europa sicher durchführbar sind. Aber in Süd- oder Mittelamerika bezweifel ich das doch stark. Die Menschen leben dort in Bambushütten, es gibt dort Völker die leben abseits im Djungel als Jäger und Sammler. Und die benutzen diese giftigen Chemikalien weil sie die von der Mafia geliefert bekommen und denen viel Gewinn in Aussicht gestellt wird. Die Leute werden da regelrecht unter Druck gesetzt, die arbeiten dort ohne Schutzvorkehrungen. Das Quecksilber hoch giftig ist verstehen die nicht. Wie will man denen klar machen das es moderne Abbaumethoden gibt? Die hören vielleicht zu aber dann kommt die Frage wer die neue Technik bezahlt. Du kannst die Leute wirklich nur verjagen und die Gerätschaften zerstören, nur du must es oft genug machen das die es verstehen und das die dort verschwinden sollen.
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Caesarion
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« Antworten #6 am: 10. März 2011, 17:46:01 pm »

Ich versuch mal Licht in das Dunkel hier zu leuchten.

gganz war nicht Gustav Ganz der Vetter von DD der mit dem Geldspeicher. Ich Engel

Er hat eine Goldmine wieso weis der das, obwohl er sich gar nicht auskennt, hm, nachdenk  mhh grübel

Er lebt in Costa rica und sucht hier im Flinzerlforum nach maschineller Erfahrung bei Flittersuchern.  Alarm !!!

hmm, also ich mach mir da jetzt schon so meine Gedanken.
War da nich schon mal so ne ähnliche Anfrage wegen Goldwaschen in einen Fluß in Costa Rica und der (kai) hatte so seine Erfahrungen.

Ich will hier aber auf gar keinen Fall jemanden irgendwelche Absichten unterstellen, nur für Inteligende Fragen kommen auch solche Antworten.

Du bist wohl auf PM phishing aus. Ein Auge drauf werfen

Besorge dir ne große Kartoffel und versuchs damit. narr


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Im nächsten Leben werde ich reicher, nicht Österreicher?
nightmare_2002
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« Antworten #7 am: 10. März 2011, 19:00:58 pm »

Da stimm ich Caesarion mal zu...

Eine Mine und nix Ahnung von?

Es soll ja auch Bücher zum thema Mining geben!  prost Bäääh

Grüße und gut Fund  Frieden?  Danke
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Wat net passt - dat wird passend gemacht :D
geoexploration
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« Antworten #8 am: 10. März 2011, 19:31:12 pm »


gganz war nicht Gustav Ganz der Vetter von DD der mit dem Geldspeicher. Ich Engel


Hi Caesarion,

Du meinst damit den ollen Dagobert,  der war mir gar nicht unsympatisch  Big grinsing

Aber, so ein reines Flinserl-Forum ist das hier gar nicht, sonst wär ich gar nicht hier.  Hast schon mal nachgesehen, dass das Sucherforum sich zum einzigen technischen Forum zum Thema "Small scale mining" in deutscher Sprache entwickelt hat?  Wo Themen zum Bergbau umfassend abgehandelt werden.  So etwas gibt es ansonsten nur in englischer und spanischer Sprache. Daran sehe ich nichts schlechtes, dass dann gelegentlich Leute hier rein schauen, um sich den einen oder anderen Rat holen.

Ja Nightmare, das mit den Büchern ist schon richtig,  das sage ich ja auch immer in Empfehlungen, damit ich nicht immer bei Adam & Eva zum Erklären anfangen muss  Big grinsing    Aber gehe mal in einen Bücherladen - und suche etwas über "Small-scale-mining"  da wirst Du verzweifeln, weil es für das Segment Kleinbergbau gar nichts ausser das  http://www.goldminer.at/handbuch.htm  gibt - und schon erst recht gar nichts, das die technischen Abläufe des Kleinbergbau des Hardrock-Mining -in deutscher Sprache- abhandelt. Selbst die üblichen Fachbücher des Profibergbau's handeln nur noch den Grossbergbau ab - und so ein Fachbuch von dem in Deutschland üblichen Springerlink gibt's kaum unter 250 Eur, wo ein Anfänger-Neueinsteiger sowieso komplett überfordert wäre.


Gruss

Geo

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« Antworten #9 am: 22. März 2011, 16:08:18 pm »

hallo ersteinmal sorry das ich mich solange nicht gemeldet habe !
aber computer ist nicht so mein ding
vielen dank ersteinmal für die hilfe
ich lebe hier in miramar region monte de oro und wie der name schon sagt "berg des goldes "
das ist nicht im dschungel ,auch die mafia hat sich noch nicht bei mir gemeldet !
die leute arbeiten mit quecksilber weil sie diese erfahrungen von ihren vätern und großvätern übernommen haben ,es ist richtig das sie quecksilber in seiner giftigkeit weit unterschätzen .
aber würde man ihre maschinen zerstören würde man ihnen ihre lebensgrundlage nehmen und wer hunger hat denkt nicht umweltschutz ...
nun habe ich diese mine und versuche den leuten zu zeigen das es mit moderneren methoden effektiver ist das gold zu förden und mit weniger kosten .von umweltschutz brauche ich ihnen nichts zu erzählen das ist nur ein " nebeneffekt " für sie .
nur leider muß ich feststellen das meine tollen neuen maschinen weit weniger effektiv sind als ihre uraltmodele .
die meisten sachen die man im internet findet sind in englisch oder spanisch und mit vielen fachbegriffen versehen wo ich einfach überfordert bin und meine fremdsprachen nur zum überleben reichen .
nun hatte ich gehofft in diesem forum hilfe zu finden... aber nicht daran gedacht das es leute gibt die meine maschinen in die luft sprengen wollen
so das wars auf die schnelle und bitte sachlich bleiben qwenn ihr schreibt
gruß ggans oder heiko wenn ihr wollt
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« Antworten #10 am: 22. März 2011, 20:54:58 pm »

Hola Heiko,

ich würd ja selber nix schreiben, wenn ich die Erzaufbereitung mit dem Mercurio Hg nicht selber kennen würde. Und ich mache auch keinen Hehl daraus, dass das Hg einige technische Vorteile bei der Recovery bei der Erzaufbereitung hat, weil das Zeug billig ist;  ja selbst bei der Anwendung bin ich Realist genug, selbst trotz Giftigkeit des Hg, selbst bei diesen nach Verfahrenswegen zu suchen - und in geeigneten verträglicheren Aplikationen, wegen seiner Toxität für Mensch und Umwelt zu entwickeln und anzuwenden, weil ja nicht jedes Bergbau-Unternehmen genug Kapital hat, um auf alternative Verfahren 100% ohne Hg umzustellen.  Das heisst, es gäbe auch brauchbare Zwischenlösungen, wo man das Aufbereitungs-Verfahren mit Hg etwas gefahrloser von statten geht.  Dieses kann in "geschlossenen Kreis" in hermetisch geschlossenen Kugelmühlen geschehen - und bei der Wiederrückgewinnung per Destillation des Hg und der "Reaktivation" des selbigen.  Na ja, nach und nach, wenn das Unternehmen mehr "caja" also "flüssiges Geld" generiert hat, kann dann auf bessere Systeme umgestellt werden. 
Trotzdem war ich consulting-massig bei jedem Unternehmen mmer froh, wenn die 100%ige Umstellung auf bessere Verfahren in der Erzaufbereitung geglückt ist; was manchmal enorm an Nerven gekostet hat.

Schau da auch unbedingt vorbei:  http://geco.mineroartesanal.com/tiki-index.php?page=Hg-net+Red+Mercurio&bl=y

http://geco.mineroartesanal.com/tiki-index.php?page=Documentaciones

Gruss

Geo
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« Antworten #11 am: 22. März 2011, 21:16:05 pm »

hallo geo
manno mann du antwortest aber schnell !!
das quecksilber billig ist kann ich nicht gerade behaupten das kg kostet ca 160 dollar .
deine links habe ich mir gerade angesehen aber da wäre wieder das alte problem mit der fremdsprache ,mein spanisch reicht glaube ich nicht aus um diese artikel zu lesen und zu verstehen .
welche möglichkeiten gäbe es den auf hg zu verzichten ?
du erwähntest in deiner erstennachricht ein system was sehr gut wäre.
gruß heiko
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« Antworten #12 am: 22. März 2011, 21:44:11 pm »

Hi Heiko,

zuerst brauche ich die genaue Mineralbeschreibung, dann sehen wir weiter.

Gruss

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« Antworten #13 am: 14. Februar 2012, 19:33:15 pm »

Na ja, ich wollte zu diesem Thema nur mitteilen, dass dem GGans (Costa-Rica) in bilateraler Form, per technischer Entwicklungshilfe geholfen werden konnte. Demnächst wird diese Mine mit einer Reihe technischer Verbesserungen (auch neue Ball-Mill) der ultimative Schwere-Konzentration, wie Konzentrator-Zentrifuge, Wilfley-Rütteltisch, Gemeni-Table umgestellt, um auf Hg zu verzichten.

Nach der Inbetriebnahme der neuen Anlage, soll ein kompletter bebilderter Bericht entstehen.

Geo
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eldorado
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Dort wo andere aufhoeren, fange ich erst an !


« Antworten #14 am: 08. April 2018, 17:18:46 pm »

Bist du noch aktiv , oder hast du schon aufgegeben !
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