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Autor Thema: Wie erklären...  (Gelesen 13798 mal)
reese
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« am: 05. März 2011, 19:22:00 pm »

sich so viele Linien und nochmal die Frage, ist das naturlichen Ursprungs oder könnte dort mal was gewesen sein ?

Danke und Gruß, Reese
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Daniel
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« Antworten #1 am: 05. März 2011, 20:52:38 pm »

Entwässerungsgräben? mhh grübel
Mal schauen was die anderen meinen.

Gruß Daniel
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Spalttabletten, meine Dame, sind bekömmlich und gesund.
Doch verwirrend ist der Name, sie gehören in den Mund.
reese
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« Antworten #2 am: 05. März 2011, 21:09:43 pm »

Soviele Entwässerungsgräben? Wie entstehen denn solche Entw.gräben? und was ist mit den Umrissen im unteren Teil des Bildes? Danke erstmal. Ich muß noch viel lernen.

Gruß , Reese
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mc.leahcim
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« Antworten #3 am: 06. März 2011, 13:52:39 pm »

Hallo Reese,
obwohl ich wie immer keine Ahnung habe muß ich was dazu schreiben.
Im unterren Bereich gab es mal einen "alten" Weg der nach der Flurbereinigung verschwunden ist. An diesem Weg könnte eine Baumschule, Gärtnerei gewesen sein. Versschiedene Felder verschieden bearbeitet und unterschiedlich bewachsen. Da sieht man die Umrisse der alten Felder. An der Kreuzung oben rechts, links von dem weißen Fleck mit dem "Haus", sehe ich fünf Punkte und unterhalb südöstlich noch einen.
Könnte eine Flakstellung gewesen sein. Ich meine so ähnliche Bilder in dem Zusammenhang gesehen zu haben. Die grünen Linien kann ich mir nicht wirklich erklären. Sie bedeuten eigendlich positiven Bewuchs. Also waren da mal Gräben und die Erde ist da lockerer und es wächst besser. Aber warum jemand, wie besoffen, Gräben gezogen hat ist mir unklar.  Auch Laufgräben im Zusammenhang mit dem Krieg würde man anderz ziehen. Da gibt es immer Zickzacklinien, damit nicht durch einen Sprenkörper alle im Graben getroffen werden. Zumindestens an der "Front". In den Rückbereich gibt es schon mal gerade Gräben.
Also scheidet die Möglichkeit aus.

Das einzige was du tun kannst ist Zeitzeugen zu finden um die zu fragen was da mal war. Ich glaube nicht an ehemalige Bebauung, denn dann müsste man auch Linien im negativ Bewuchs  sehen. An den Stellen an denen mal Mauerwerk war.

Hmmm, wenn es aber uralt ist könnte der positivbewuchs auch bedeuten das da mal Häuser aus Holz waren, incl Zäune oder Pallisaden. Da wäre der positiv Bewuchs auf die gute Düngung (Auflockerung) durch das ehemalige Holz zu erklären.

Das alles sind nur Denkanstöße und kein Wissen.

Gruß

Michael
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reese
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« Antworten #4 am: 06. März 2011, 16:01:29 pm »

Hallo Michael,
Danke das sind sehr gute Denkanstöße.Mit Zeitzeugen das ist so eine Sache, viele gibt es ja leider nicht mehr, manche wollen auch nichts erzählen und wieder andere haben eine falsche Erinnerung. Ich habe hier mal eine sehr alte Dame auf der Straße angesprochen und sie hörte garnicht wieder auf zu reden, als ich dann weiter recherchiert habe stellte sich heraus das sie vieles verwechselt hat, Jahresdaten, Straßennamen und ganze Stadtteile.
Wenn es klappt werde ich mich jedenfalls dort mal umsschauen.

LG, Reese
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Ölfinger
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« Antworten #5 am: 06. März 2011, 16:12:09 pm »

Huhu!
Ich halte das für ganz normale alte Feldbegrenzungen bzw. Wege.
Hier bei uns habe ich auch Stellen, wo sich diese durch positive Bewuchsmerkmale bemerkbar machen. Meistens ist das auf Äckern, die im Winter und im zeitigen Frühjahr naß sind. Wie das zustande kommt ist mir noch nicht ganz klar, aber ich konnte den Effekt anhand alter Flurkarten zweifelsfrei verifizieren.
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Grüße
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Onem
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« Antworten #6 am: 26. April 2011, 20:02:32 pm »

Hallo zusammen

Was haltet ihr denn von der möglichkeit , das es Parzellen gewesen sein könnten ,
ich hatte den ersten gedanken , bei einer Laubenkolonie oder Schrebergärten ,
die aufgelöst worden sind !

Ok , vieleicht abwegig , aber kann ja sein !

Lg Onem
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mc.leahcim
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« Antworten #7 am: 27. April 2011, 11:27:07 am »

Hallo Onem,
das war auch meine erste Idee. Wenn man sich dann aber die "Parzellen" anschaut dann sieht man das es da ganz unmögliche gibt, von der Form her. Sehr schmal, dreieckig usw.
Im unteren Bereich sieht man zwei alte Wege die wohl so nicht mehr bestehen. Diese Art Wege müsste es auch zwischen den "Parzellen" geben, denn wie sind die Leute zu ihren Grundstücken oder Feldern gekommen. Sie sind bestimmt nicht querfeldein gelaufen.
Daher habe ich diese Theorie verworfen.

Gruß

Michael

P.S. Eine, wenn auch in der Form abwegige, Idee ist das es sich um Tiertrampelpfade handelt. Das sieht man aber eigendlich nur aus dem Wald heraus zu den Feldern. Da sind die Wege auch mehr oder weniger gerade und nicht im Rechteck verlaufend. Die würden auch keinen positiv Bewuchs verursachen. Es sei den durch die Losung der Tiere die dann als Dünger funktionieren würde.  narr
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Schmerlen-andy
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« Antworten #8 am: 27. April 2011, 15:57:58 pm »

hätte auch noch ein paar Ideen, schade das kein Maßstab angegeben ist oder kein Ort in der Nähe, aber das hat wohl einen Grund zwinker
1. ein alter Friedhof der umgelegt wurde, die Wege auf Friedhöfen sind oft ziemlich komisch gewesen
2. Stallungen - also vielleicht sind das die einzelnen Gatter eines nahegelegenen Bauernhofes gewesen
3. (richtig unwahrscheinlich) Risse in einem Perma-Frostgebiet - so was ähnliches habe ich nämlich schon mal gesehen aber da war der Boden nicht so grün  narr
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Fuechen
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« Antworten #9 am: 11. Mai 2011, 16:39:31 pm »

Vergesst bitte nicht, dass es gut und gerne auch eine natürliches Phänomen sein kein. Ich kenne das aus der Soester Börde, wo der anstehende Kalkstein an manchen Stellen weniger als einer Meter tief liegt. Die niedrige Deckschicht hat dementsprechend zur Folge, dass natürliche Risse und kleine Verwerfungen sich auf Grund der Funktion als Wasserspeicher sehr gut positiv abbilden können. Spontan kann ich mir bei den verschiedensten Gesteinarten die verschiedensten Formen vorstellen, da jede Gesteinart ja ne andere Struktur hat. Auch Kryoturbation/Frostrisse könnten möglich sein, aber ich bin kein Geologe.
Beispiel für die Soester Börde anbei - eine geologische Karte für die Ecke würde schon helfen. In Niedersachsen und NRW kann man online sogar Geologische Bohrungen abfragen. Oder selber bohren.

Grüße, Hendrik

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« Antworten #10 am: 12. Mai 2011, 08:03:38 am »

Hallo Fuechen,
suuuper auf sowas wäre ich nie gekommen. Aber es würde den Positivbewuchs sehr gut erklären. Vielleicht ist es bei reese einfach nur ein anderes Gestein das da anliegt und deswegen diese krakeleeartigen Risse. Da bin ich ja gespannt was reese dazu sagt.

reeeeeese !!!!!  Frieden?

was sagst du dazu?

Gruß

Michael
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werter47
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saxa loquuntur


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« Antworten #11 am: 12. Mai 2011, 08:13:46 am »

Hi,
 Reese hatte bis gestern Probleme mit ihrem Komposter,war 4 Wochen ohne Netz,die ist am Post aufarbeiten.
die angebotenen  Erkärungen sind meiner Meinung nach alle irgendwie ,auch in verschiedenen Kombinationen möglich.Es könnte nützlich sein,die Historie des Ackerstücks zu beleuchten.
Gruß Günter
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Ölfinger
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« Antworten #12 am: 12. Mai 2011, 16:52:04 pm »

Huhu!
Ich halte das für ganz normale alte Feldbegrenzungen bzw. Wege.
Hier bei uns habe ich auch Stellen, wo sich diese durch positive Bewuchsmerkmale bemerkbar machen. Meistens ist das auf Äckern, die im Winter und im zeitigen Frühjahr naß sind. Wie das zustande kommt ist mir noch nicht ganz klar, aber ich konnte den Effekt anhand alter Flurkarten zweifelsfrei verifizieren.

Hier ein von mir fotografiertes Beispiel.
Es handelt sich um Parzellengrenzen, die sich als positive Bewuchsmerkmale abzeichnen.

btw:
Wer errät, wo im Bild die Wüstung ist, darf sich einen virtuellen Keks nehmen. prost
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Ölfinger
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reese
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« Antworten #13 am: 12. Mai 2011, 20:58:40 pm »

Hallo, keinen Plan wo ich gerade anfangen soll. Das Bild ist knapp oberhalb von Magdeburg, Nord-Nordost. Ich hab mal bei historisch geschaut, da gibst eine Aufnahme von 1943 und da sind scheinbar nur Felder.Von der Geologie dort hab ich null Ahnung. Gehört wohl zur Börde.
Danke für das Intresse.
Liebe Grüße, Reese
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« Antworten #14 am: 19. Mai 2011, 20:08:43 pm »

hallo !!! der acker ist völlig normal da ist nichts besonders dran an manchen stellen wächst mehr an anderen wieder weniger !!!die linien haben fast alle äcker wenn sie trocken sind !!!
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jcoolen
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« Antworten #15 am: 11. Januar 2018, 01:13:55 am »

Ich bin zwar mit der Archäologie Sachsen-Anhalts nicht sehr vertraut, dafür vielmehr mit Luftbildarchäologie. Diese netzartige Struktur aus dunklen Linien ist wohl kaum natürlich und sieht für mich (Archäologe) nach einem alten, möglicherweise prähistorischen Flursystem aus, wie sie u.a. aus Großbritannien und den Niederlanden bekannt sind (sog. Celtic Fields). Für Eispolygone sind sie jedenfalls zu quadratisch. Ich würde das auf jeden Fall dem zuständigen Denkmalpfleger mal zeigen.
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