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Autor Thema: Verwendungszwecke von Mineralien  (Gelesen 6298 mal)
untersbergmandl
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« Antworten #30 am: 03. Februar 2012, 21:08:02 pm »

Hallo Peter die Aragonite stammen alle vom Untersberg bei Berchtesgaden. Genauer gesagt von der Nordseite des Berges. Das Gebiet ist zum Teil auf Österreichischer Seite. Von den Mineralien ist dort noch einiges zu finden.Poste hier noch ein Bruchstück mit der Größe 20cm * 20cm * 12cm.  Danke für den Hinweis Spaltbarkeit muss mich da erst einlesen.

Grüße Günter
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« Antworten #31 am: 03. Februar 2012, 21:21:05 pm »

Hallo Günter,

Calcit wird nicht erwähnt aber Aragonit schon von ..

http://www.mindat.org/loc-98647.html
---------------------

.. und hier wird Calcit erwähnt aber nicht Aragonit ..

http://www.mindat.org/loc-54394.html
--------------------

.. dann muss man noch den Härtetest machen, um Gips ("Gypsum") ausschließen zu können, der manchmal auch zu Pseudomorphosenbildung neigt und schnell mal mit Calcit oder Aragonit verwechselt werden kann.

Gruß Peter  winke winke

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untersbergmandl
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« Antworten #32 am: 03. Februar 2012, 21:34:30 pm »

Nein das Mineral ist härter als Gips der wäre mit dem Fingernagel ritzbar, diese Minerale lassen sich nur mit dem Messer ritzen.
poste noch eine Draufsicht des großen Bruchstückes gut zu erkennen die säulige sechseckige Kristallform.

Grüße Günter
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« Antworten #33 am: 04. Februar 2012, 08:19:19 am »

Hallo Günter,

Zitat
Nein das Mineral ist härter als Gips der wäre mit dem Fingernagel ritzbar, diese Minerale lassen sich nur mit dem Messer ritzen.

Ja, Gips scheidet demnach klar aus.

Auch das neueste Bild ist sehr klein. Ich kann da leider nicht viel darauf erkennen. Ginge evtl. auch eine Ausschnittsvergrößerung? Und von der Bildgröße in Pixeln her evtl. so 600 x 400 (?)

Aber wir waren ja auch schon bei Calcit oder Aragonit. Wie gesagt, der Link von Seilnacht sollte auch noch hilfreich sein.  zwinker

Gruß Peter  winke winke
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untersbergmandl
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« Antworten #34 am: 04. Februar 2012, 09:28:13 am »

Hallo Peter Danke für Deine Mühe. Kann Dir leider keine größeren Bilder posten, wenn ich auf 600* 400 Pixel gehe haben die Bilder um die 160kb bringe aber nur 110kb unter.
hier noch ein Aragonit der stammt allerdings aus der Steiermark. Werden Eisenblühte genannt.
Gruß Günter
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« Antworten #35 am: 04. Februar 2012, 17:31:00 pm »

Ja, das ist typische Eisenblüte.  It's cool man

Gruß Peter
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« Antworten #36 am: 26. Februar 2020, 19:11:09 pm »

Hier fehlt alphabetisch noch T-Z .. das reiche ich dann jetzt mal nach  zwinker ..

TALK - ein Magnesium-Hydroxyl-Silikat - im vergangenen Jhd. schnitzten Eingeborene Pfeifenköpfe aus Speckstein; auch heute noch wird Talk für Schnitzarbeiten verwendet. Außerdem als Füllmasse von Papier, als Zusatz zu Seifen und Appreturen, als Schmiermittel für Türdichtungen, als Pulver für Puder. In der Industrie ist Talk ein wichtiger Magnesiumträger und wird zum Binden von Cordierit-Keramik verwendet.

TURMALIN - Gruppenbezeichnung für eine größere Anzahl komplexer Ringsilikate, von denen die meisten ihre Beliebtheit als Edelsteine verdanken.
Verschliffen werden primär die verschiedenen Farbvarietäten des Elbaits: "Achroit - farblos", "Rubellit - rot", "Indigolith - blau", "Verdelith - grün". Ein Beispiel für volkstümliche Bezeichnungen sind die sog. "Melonensteine", die  einen roten Kern und eine äußere grüne Schicht haben oder umgekehrt. Besonders einige afrikanische Turmaline werden durch Brennen bei 650 Grad C "farbveredelt" und erhalten so eine smaragdähnliche Farbe. Intensiv gefärbte Steine wurden einst zur Erzeugung polarisierten Lichts benutzt ("Turmalinzangen"). Aufgrund ihrer elektrostatischen Eigenschaften entfernten die Holländer früher ihre Asche aus Tabakpfeifen mittels Turmalin ("Aschentrekker").

« Letzte Änderung: 27. Februar 2020, 09:04:46 am von McSchuerf » Gespeichert
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« Antworten #37 am: 26. Februar 2020, 19:12:37 pm »

 .. und ..

URAN-MINERALE - Uraninit oder Pechblende stellt das Rohmaterial zur Gewinnung von Uran, Radium, der künstlichen Transurane und ihrer Spaltungsprodukte für Reaktorprozesse und Kernwaffen dar. Bereits 1960 betrug die Weltproduktion an U3O8 max. 50.000 t. Reserven Anfang 1977 in Deutschland: 1.500 t. Aber auch sekundäre Uranminerale wie z.B. das wasserhaltige Kupfer-Uran-Phosphat Torbernit u.a. haben eine gewisse Relevanz.

VANADINIT - ein Blei-Chlor-Vanadat - als Vanadium-Erz seltener verwendet; ein viel bedeutenderes Vanadium-Erz und zugleich Uran-Erz stellt der unter "URAN-MINERALIEN" abgebildete Carnotit dar.

ZIRKON - ein Zirkonium-Silikat - seit der Antike als Edelstein bekannt. Als feuerfeste Steine, Pigmente, Keramik, Glasuren, Schleifmittel, Fasern und als Rohstoff zur Herstellung von Zirkoniumdioxid in der Industrie bekannt. Zur Altersbestimmung von Gesteinen kann der radioaktive Zerfall von Zirkon benutzt werden.

Gruß Peter  winke winke
« Letzte Änderung: 27. Februar 2020, 09:01:27 am von McSchuerf » Gespeichert
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« Antworten #38 am: 24. März 2020, 18:35:23 pm »

Alle anderen Minerale .. die große Masse, die jetzt übrig bleibt .. haben übrigens auch einen Verwendungszweck, nämlich die Erfüllung des Sammlerzwecks bzw. der Sammelleidenschaft.  It's cool man

Gruß Peter
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