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Autor Thema: Abgebrochener Hebel mit Gesicht  (Gelesen 1562 mal)
stratocaster
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« am: 22. November 2007, 20:04:35 pm »

Nach dem Finden dachte ich an neueste Neuzeit.
Nach dem Reinigen kam die tolle Patina und auf beiden Seiten das Gesicht zum Vorschein.
Ist sicher ein abgebrochener Hebel.
Die Frage ist, ob es ein Menschengesicht, wie auf dem oberen Bild oder ein
Löwen-Gesicht wie auf dem unteren Bild sein soll.
Wenn ich denke, wie alt die Drehküken so sind, könnte ich mir vorstellen,
dass dieses Teil auch etwas älter ist.
Was meint Ihr ????
Gruß  winke winke
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Rambo
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« Antworten #1 am: 22. November 2007, 20:22:54 pm »

Auch hier würde ich eher auf Fensterladenhalter tippen
Gruß Rambo
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stratocaster
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« Antworten #2 am: 22. November 2007, 23:32:31 pm »

Auch hier würde ich eher auf Fensterladenhalter tippen
Gruß Rambo

Das liegt irgendwie nahe, aber Fensterladenhalter, die ich kenne, sind eher
volumenhaft und aus Guß und haben einen anderen Scharniermechanismus (siehe Bild unten)
Das Teil hier ist eher aus dickem Blech oder irgendwie ein Walz- oder Schmiedeprodukt.
Ab wann gab es Fensterladenhalter ?

Gruß  winke winke

Rambo, Du hast sicher recht.
Ich habe mir das Stück noch mal genauer angesehen:
Die "Rückenseite" der Figur (oberes Bild ganz rechts) ist eher scharfkantig und hat waagerechte Abnutzungsspuren.
Die "Bauchseite" ist eher abgerundet ohne Abnutzung.
Aber von 1950 ist das Stück sicher nicht.
Wer traut sich eine ungefähre Datierung zu ?

Gruß  winke winke und  Gute Nacht
« Letzte Änderung: 23. November 2007, 00:12:35 am von stratocaster » Gespeichert

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Rambo
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« Antworten #3 am: 23. November 2007, 07:27:09 am »

Nein leider stratocaster, datieren möchte bzw kann  ich das Stück nicht, aber ich vermute, es wurde am unteren Ende ein Gegengewicht montiert das jetzt allerdings fehlt. Man sieht noch Reste der Befestigung.
Solche Ladenhalter gibt es schon lange, ich habe mal irgendwo gelesen, dass sie im 19 Jhd aufgekommen sind. ( Mitzinshäuser).
Gruß Rambo
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stratocaster
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« Antworten #4 am: 23. November 2007, 13:13:28 pm »

Das Teil ist ja auch dort abgebrochen, wo die Bohrung ist, sicherlich für die Drehachse.
Bronze hält da sicher der Belastung nicht stand, wenn z.B. der Sturm am Fenster zerrt.
Da ist durch die Bohrung einfach zu wenig tragender Querschnitt der (im Vergleich zu Eisen) weichen Bronze vorhanden.
Dass dann unten drunter ein Gegengewicht war, klingt plausibel.
Schade, dass es keine Referenzbilder gibt (d.h. ich habe bisher keine gefunden),
denn ich finde das Stück sehr dekorativ.

Gruß  winke winke
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« Antworten #5 am: 23. November 2007, 20:57:16 pm »

So ein Teil sehe ich nun schon zum dritten mal und weiss immer noch nicht um was es sich hierbei handelt.

Anbei mal noch ein Bild aus meinem Fundus:

Gruß Stephan

P.S. Mir wurde mal gesagt das es sich um einen Hebel einer alten Pertoliumlampe handelt, denke aber das es etwas anderes ist.
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Daniel
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« Antworten #6 am: 24. November 2007, 10:22:27 am »

Es muß ja nicht von einem Fensterladen im Außenbereich sein.
Es könnte ja auch aus dem Innenbereich sein, z.B. die Befestigungen wo die einzelnen Fensterflügel von den Schwenkfenstern unten an den Fensterrahmen gedrückt wurde. mhh grübel
Da mußte es auch nicht so massiv sein,da der Hauptverschluss des Fensters ja die senkrechte Stange zum Verriegeln war.

Gruß Daniel
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stratocaster
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« Antworten #7 am: 24. November 2007, 20:05:32 pm »

P.S. Mir wurde mal gesagt das es sich um einen Hebel einer alten Pertoliumlampe handelt, denke aber das es etwas anderes ist.

An einen Hebel für einen Kocher oder eine Lampe hatte ich auch schon gedacht.
Für einen Fensterladenhebel erscheint mir die Bohrung an der Bruchstelle einfach zu klein.
Ich muß mal messen, aber der Stift hätte ja dann nur 3 oder 4 mm Durchmesser gehabt.
Gruß  winke winke

Bohrungsdurchmesser sogar nur 2,5 mm.
Also, viel hält da ein Stift nicht aus. Insofern entweder ein Fensterladenhebel für den Innenbereich
oder ein Stellhebel für irgendwas (Kocher, Ofen, Lampe, ....) oder ein Möbelverschluß ?
Ist übrigens definitiv geschmiedet, nicht gegossen
« Letzte Änderung: 26. November 2007, 13:42:10 pm von stratocaster » Gespeichert

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« Antworten #8 am: 15. März 2019, 12:11:03 pm »

Moin,

@ Andreas,

bin über diesen älteren Artikel durch Deine Verlinkung an anderer Stelle gestolpert.

Hast Du einmal Musikinstrumente diesbezüglich einbezogen?

Es erinnert mich an den "Lufthebel" des Bandoneons meines Opas. Nicht, dass der Deinem Fund exakt gleicht,
aber vielleicht gibt es ja verschiedenen Varianten oder andere Instrumente mit ähnlichen Hebeln.

Nähere Beschreibung, weitere Bilder auf Wunsch möglich.



Gruß

Jürgen
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stratocaster
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« Antworten #9 am: 15. März 2019, 13:54:01 pm »

Besten Dank für den Hinweis.
Da will ich mal Musikinstrumente abgrasen.
Der Hebel hatte sicher eine Stellfunktion, könnte auch für
Flüssigkeitsbehälter oder Brenner sein.
Vielleicht kommt die große Erleuchtung  Unschuldig

Nebenbei:
Bei den Bandoneon-Bildern unten rechts gefällt mir der Kantenbeschlag gut.
Wenn ein Fragment diese Beschlages hier im Sucherforum gezeigt würde,
weiß ich genau was passiert: Gliedergürtel ober Buchschließe  zwinker Frieden?

Tolles Bandoneon übrigens  Super

Gruß  winke winke
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« Antworten #10 am: 15. März 2019, 22:59:39 pm »

...
Wenn ein Fragment diese Beschlages hier im Sucherforum gezeigt würde,
weiß ich genau was passiert: Gliedergürtel ober Buchschließe  zwinker Frieden?
...

Man erkennt nur, was man kennt... Unschuldig

Danke - ist auch wirklich ein tolles Instrument - allein spielen kann ich es nicht.

"Hänschen klein" zählt da nicht und auch die anderen zwei drei Kinderlieder, die ich mal "konnte" nicht.
Inzwischen sind die Finger ganz kaputt  besorgt

Ich weiß aber wie es klingt wenn einer wie er darauf spielt - ich hatte einmal die Ehre ihn persönlich
kennen zu lernen und zu hören - ganz privat.

Und hier einer der den Tango in "die Zeit danach" adaptiert hat.

Gruß

Jürgen
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