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Autor Thema: Lüneburger Salz Sosie'te'  (Gelesen 4681 mal)
insurgent
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« am: 05. Januar 2007, 21:41:59 pm »

Diese Salz Plombe aus Lüneburg war auch heute dabei. Von den habe ich schon einige gefunden, auch mit Gewichtsangabe. Aber mit "Salz Sosie'te'" ist das meine erste. Napoleonisch???

Schöne Grüße vom Insurgenten
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« Antworten #1 am: 05. Januar 2007, 21:59:55 pm »

Habe noch was vergessen. Auf der Rückseite steht "netto, Coln" Bezieht sich das auf das Kölner Pfund??
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« Antworten #2 am: 05. Januar 2007, 22:09:54 pm »

Zitat
Bezieht sich das auf das Kölner Pfund??

Ja da ist ja auch das Unzenzeichen...was steht den auf der Rückseite ganz oben?

Habe dem Ajo mal ne Mail geschickt- der hat einen Aufsatz über Lüneburger Salzplomben geschrieben...er soll sich das Stück mal ansehen.
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« Antworten #3 am: 05. Januar 2007, 22:55:04 pm »

Auf der Rückseite oben steht "Lüneburger Salz" und ich habe auch gesehen es heißt nicht "SOSIETE" sondern "SOOIETE"  Undecided
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« Antworten #4 am: 05. Januar 2007, 23:03:15 pm »


Sehr interessant !!!  Super

So weit ich feststellen kann hat der Ajo diesen Typ NICHT in seinem Aufsatz dabei !!!

Die typische inschrift dieser Plomben ist: Lüneburger Salz, Köngl. Salin Direction.

Es gibt hier schon mehrere Beiträge darüber.

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Gratian
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« Antworten #5 am: 06. Januar 2007, 12:50:58 pm »

@searcher: soviel ich weis nicht bzw. erst in Kürze

@agersoe: Stimmt - ist nicht drinnen

@insurgent. Das heißt mit Sicherheit SOCIETÉ = Gesellschaft


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Ajo
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« Antworten #6 am: 07. Januar 2007, 00:26:23 am »

Danke für den Hinweis Gratian, das ist ein sehr interessantes Stück! Diesen Typus habe ich noch nicht mit im Aufsatz. Vielleicht kann ich diese ja noch mit aufnehmen, Insurgenten?

Eine französische „Salz -Gesellschaft- zu Lüneburg“ ist gut möglich, ich schau mal was es da noch so in der Literatur gibt. Wenn sie französisch ist, sind folgende Zeitstellungen möglich: 1) 1757, 2) 1803-1806 - 1806-1810 und 3) 1811-1813.

@ Hunter: Der Lüneburger Salzplombenaufsatz kann nach der Veröffentlichung ab ca. Sommer 2007 über ISBN, oder im vorab direkt bei mir bestellt werden.

Gruß,
Ajo
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« Antworten #7 am: 07. Januar 2007, 00:33:48 am »

Danke für den Hinweis Gratian, das ist ein sehr interessantes Stück! Diesen Typus habe ich noch nicht mit im Aufsatz. Vielleicht kann ich diese ja noch mit aufnehmen, Insurgenten?

Eine französische „Salz -Gesellschaft- zu Lüneburg“ ist gut möglich, ich schau mal was es da noch so in der Literatur gibt. Wenn sie französisch ist, sind folgende Zeitstellungen möglich: 1) 1757, 2) 1803-1806 - 1806-1810 und 3) 1811-1813.

@ Hunter: Der Lüneburger Salzplombenaufsatz kann nach der Veröffentlichung ab ca. Sommer 2007 über ISBN, oder im vorab direkt bei mir bestellt werden.

Gruß,
Ajo

Hallo Ajo !!!  grins

Nur ein kleiner Kommentar dazu:

Ich glaube nicht, dass die Plombe unbedingt französisch ist.
Damals, und wohl besonders im 18. Jhr. war Französisch Modesprache.
Wenn französisch würde da wohl nicht ZU Lüneburg stehen ???

Ich glaube die Plombe ist Lüneburgisch !!!  zwinker

 winke winke winke winke winke winke

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Ajo
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« Antworten #8 am: 07. Januar 2007, 01:06:06 am »

 grins Hallo Agersoe!

Klar, ist sehr gut möglich. Meine Jahreszahlen sind wegen den französischen Besetzungen Lüneburgs angeführt. Richtig agersoe, in jedem Fall ist sie aus Lüneburg und wohl 18. Jh.
Nach den militärischen Auseinandersetzungen (auch um Lüneburg) kann ich mir eine franz. Amtssprache im neu werdenden „Deutschland“ aber nur schwer vorstellen.

Gruß,
Ajo
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« Antworten #9 am: 07. Januar 2007, 11:52:16 am »

Ja dieses Mischmasch aus deutsch und französisch ist interessant...da steht ja auch nicht Sel (franz. Salz) sondern Salz
Also: Salz-Societé-zu-Lüneburg...wenn man's genau sieht ist Societé das einzige französische Wort auf dem Stück....

Societé heißt auf deutsch Gesellschaft...aber auch nur einfach Firma. Daher muß die Plombe nicht zwingend aus französischer Besatzungszeit stammen. Vielleicht belieferte man auch die französischen Besatzer anderswo...und versuchte so das Produkt für die Käufer "heimischer" klingen zu lassen...oder ein Ex-Franzose betrieb in Lüneburg die Firma...oder....oder...Ajo wollte ja nur die Daten der französischen Besatzung Lüneburg vorgeben...ich denke aber der Suchkreis muß weiter gesteckt werden. Rein optisch würde ich allerdings die Plombe ins 19. Jahrhundert datieren-oder?

Kann man über die verwendete Gewichtsangabe eigentlich eine Datierung herstellen bzw. zumindest eingrenzen?

@Insurgent: Schließ Dich mal mit Ajo per PN kurz. vielleicht kann er Dir ja auch was zu Deinen anderen "Lüneburgern" was sagen. In jedem Fall solltest Du das Stück bzw. die Fotos zur Veröffentlichung freigeben...
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« Antworten #10 am: 07. Januar 2007, 12:37:11 pm »

Ajo kann selbstverständlich Fotos der Plombe mit genauen Daten bekommen. Meine anderen Plomben hat er, soweit ich weiß, schon gesehen, die liegen alle beim Amt in Lübeck. Ich habe im Lübecker Stadtgebiet zwei Flächen abgesucht, die Bauland wurden und habe alle Funde dem Amt überlassen (stand auch so in der Genehmigung zwinker) um das Fundspecktrum eines Fäkalienackers zu dokumentieren.

Noch eine Anmerkung. Societé ist ja eine bürgerliche Gesellschaftsform. Auf allen anderen steht ja Königliche Saline und soweit ich weiß wurde die "Societé" von den Franzosen nach "Deutschland" gebracht und nach 1815 war sie nicht mehr konform mit der neuen Ordnung (Wiener Kongress)

Auch nochmal zwei nue Bilder. Vorderseite "Salz Societé zu Lüneburg" Rückseite "Lünburger Salz (Pfundzeichen) Netto Cöln"

Schöne Grüße vom Insurgenten
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« Antworten #11 am: 07. Januar 2007, 12:58:14 pm »

"Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft" ist der Titel einer der umfangreichsten Enzyklopädien des deutschen Sprachraums.Das von J. G. Krünitz begründete Werk erschien 1773 bis 1858 in 242 Bänden und stellt eine der wichtigsten deutschsprachigen wissenschaftsgeschichtlichen Quellen für die Zeit des Wandels zur Industriegesellschaft dar. Sie erklärt Societé so: (Auszugsweise)

Zitat
Compagnie Association oder Societät, L. Societas, Sodalitas, Fr. Compagnie, Association oder Societé....

...Die Gemeinschaft der Absichten, Handlungen, Güter, und die daraus entstehende Verbindung; auch nur im gemeinen Leben. Mit jemanden Compagnie machen, einerley Verrichtung mit ihm unternehmen, einerley Weg mit ihm antreten, mit ihm zu einer gewissen Absicht in Verbindung treten. Ich will Ihnen Compagnie leisten, sagt man, wenn man einerley Weg mit dem andern zurückzulegen hat. Imgleichen diejenigen Personen, welche sich zu einerley Absicht verbinden.

Absonderlich eignen sich diesen Namen diejenigen Kaufleute zu, welche ihren Handel dergestalt gemeinschaftlich treiben, daß sie beydes Gewinn und Verlust mit einander theilen. Ja bisweilen treten auch wohl sogar andere Personen, die sich gleich sonst mit der Handlung selbst nicht beschäftigen, mit verschiedenen Kaufleuten zugleich, oder auch ohne diese, unter sich allein, zu Beforderung ihres Vortheils, in eine Compagnie oder Gesellschaft zusammen, und verbinden sich, einander zu Unternehmung oder Unterhaltung eines für die Handlung und Kaufmannschaft nützlichen Etablissements, nicht allein mit ihren Capitalien, sondern auch mit ihren Rathschlägen, Bemühungen und dienlichen Anstalten, gemeinschaftlich beyzustehen.

Dergleichen Compagnien werden zu gar viel= und mancherley Unternehmungen errichtet, als: 1) in Ansehung der Manufacturen; 2) zu Ausrüstung der Schiffe, sowohl zur Kaufmannschaft, als zur Caperey; 3) zu Errichtung und Erhaltung einer Banco; 4) zur Abschickung und Unterhaltung der Colonien in den neuentdeckten Ländern; 5) in der Buchhandlung, wegen Edirung großer und kostbarer Werke; 6) bey vorhabenden Kriegesrüstungen zu Wasser und zu Lande, zu Lieferung der Lebensmittel, und in Ansehung der leztern absonderlich zu Besorgung der Fourage, Hospitäler; kurz, über alle Arten der Handlung, im Großen oder im Kleinen, welche große Capitalien und außerordentlichen Beystand erfordern, und über die Kräfte eines einzigen Negocianten gehen.

Ungeachtet aber die Worte Compagnie, und Societät, oder Gesellschaft, in der That und im Grunde einerley Sache anzeigen: so macht der Gebrauch dennoch zwischen beyden einigen Unterscheid; immaßen I. das Wort Societät oder Gesellschaft, bloß von 2 oder 3, oder doch nicht viel mehrern, Handelsleuten gesaget, das Wort Compagnie hingegen von einer größern Anzahl zusammen verbundener Personen verstanden wird, deren Bestimmung aber bloß auf dem mehrern oder wenigern Beystande beruhet, dessen diejenigen, welche auf solche Art in Compagnie oder Gesellschaft zusammentreten, zu ihren vorhabenden Unternehmungen oder Etablissements nöthig zu haben glauben.

Daher werden denn auch diese Arten von Gesellschaft überhaupt in 1) öffentliche, große privilegirte Compagnien, und in 2) particuläre, oder bloß unter etlichen wenigen errichtete Societäten oder Handlungsgesellschaften, abgetheilet. Hiernächst äußert sich zwischen den kleinern Societäten oder Gesellschaften, und den eigentlich sogenannten Compagnien, auch noch II. ein anderer Unterscheid, daß nehmlich diese leztern, insonderheit wenn sie ausschließende Privilegien haben, anders nicht, als mit landesherrlicher Einwilligung errichtet werden können, und deshalb sogenannte Octroyen oder andere Patente und landesherrliche Verordnungen nöthig haben; da es hingegen in Ansehung der erstern bloß auf den Willen und die Bedingungen der Gesellschaften ankömmt, welchen sie einander kund gethan, und worüber sie sich durch gewisse, eben daher sogenannte Compagnie= oder Gesellschafts=Contracte unter und gegen einander verglichen und verbunden haben. ...

Das Wort Societé konnte also darauf hinweisen, das es eine kleinere Lünebuger Firma war die hier ihr Salz verkaufte....dafür spricht auch, dass bisher erst eine dieser "Societé Plomben" bekannt geworden ist.
« Letzte Änderung: 07. Januar 2007, 13:04:01 pm von Gratian » Gespeichert

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Ajo
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« Antworten #12 am: 07. Januar 2007, 23:05:16 pm »

 winke winke

… war wohl gestern schon etwas spät für mich Undecided. Ich meine auch ehr 19. Jh. wenn es auch noch nicht ganz klar ist. Präge-Zangen gab es ja weit früher.
Danke, Insurgent Hey yeah! Schau mal in dein Mailfach.

Interessante Beiträge Leute, die Schwierigkeit der Bestimmung gründet sich auf die vielen „Salzbegüterten und Prälaten“, die an den 54 Siedehäusern der Saline Lg. beteiligt waren (bis 1799). Die Chorus-Rente (Salzpfannenrente) wurde verliehen, vererbt, erworben, gehandelt usw. Von 1768 bis 1799 gab es 145 Chorus-Interessenten als Stiftungen und Privatpersonen (H. P. Kemmerer). Die daraus resultierende Verwirrung mit der Bestimmung der Verwaltung und den Salzprälaten ist bis heute gegeben. Vielleicht haben wir hier ja eine dieser begüteten (bürgerlichen Handelsgesellschaften) vor uns?
Nach der königlichen Salinreform von 1800 wurden die Begüterten mit einer jährlichen Rentenauszahlung bedacht.

Siegelaufschriften in Messing und Holz, von der Saline aus Lg.:

•   Kaiserreich Frankreich: „Saline de Lunebourg“, „Bouches de l`Elbe“, „Direction de la Saline de Lunebourg“
•   „Königl.Hannov. Salin-Direction zu Lüneburg“
Das nur in kürze.

Viele Grüße,
Ajo
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Ajo
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« Antworten #13 am: 22. Februar 2007, 15:16:19 pm »

Hallo!

Nachtrag:

In der Zeit von 1849 bis 1859 haben einige Privatpersonen versucht neue Solebrunnen in Lüneburg zu erschließen, diese Unternehmungen wurden aber erfolgreich von der Führung der alten Saline unterbunden…

Bei W. Reinecke ist nicht die „Salz Societé zu Lüneburg“ sondern die „Lüneburger Salz-Sozietät“ vom „Kalkfabrikant Daetz“ beschrieben. Es dürfte sich aber um ein Unternehmen handeln.

Z. B.:
Die „Lüneburger Salz-Sozietät“ wurde vom Kalkfabrikanten Daetz im Frühling 1849 in Lüneburg gegründet. Sie bestand bis 1859.

Die Salzfabrik „Lüneburger Salz-Sozietät“ ist ein Konkurrenzunternehmen der Lüneburger Saline. Sie hatte ein Solebrunnen neben der alten Saline an der Neuen Sülze 4 und ein Siedehaus vor dem Bardowicker Tore betrieben.

Die alte monopolistische Saline hat alles daran gesetzt die neue Konkurrenz wieder los zu werden… mit Erfolg.

So kam es, dass die Soizität nach nur 10 Jahren gezwungen wurde ihren Betrieb einzustellen. Dazu musste sie noch eine Ausgleichzahlung von 8.000 Talern an die Alte Saline zahlen.
(Nach Wilhelm Reinecke: Geschichte der Stadt Lüneburg, Band II, Seite 487, Lüneburg 1933)

@ Insurgenten: Napoleonisch ist sie leider nicht, aber auf das Revolutionsjahr 1848 zurückzuführen.

@ agersoe: Super kombiniert!

Viele Grüße,
Ajo
« Letzte Änderung: 22. Februar 2007, 15:38:36 pm von Ajo » Gespeichert
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« Antworten #14 am: 22. Februar 2007, 15:29:50 pm »

Hallo Ajo  winke winke
Vielen Dank für die Zusatzinfos.
Es ist immer recht aufwendig alle Quellen zu einem Thema zu finden und auszuwerten.
Schön, dass du dir die Arbeit machst!
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Grüße aus Ostfalen
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« Antworten #15 am: 22. Februar 2007, 15:41:55 pm »

Danke Ajo für die Info  Super Und Revolutionsjahr 1848 ist mir als alten Insurgenten noch lieber  Coooool
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« Antworten #16 am: 22. Februar 2007, 15:55:41 pm »


Insurgent, das dachte ich mir fast. Die Plombe dürfte es auch nicht so oft geben. Big grinsing

Ja Ruebezahl, das Nachforschen hat hierzu wirklich sehr lange gedauert, aber für so nette Zusprüche hat es sich doch schon gelohnt!  prost
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« Antworten #17 am: 22. Februar 2007, 20:42:50 pm »

Kann mich da nur anschließen Prima recherche...und ein weiteres Highlight für die Geschichte der Lüneburger Plomben....
Bisher einzige Bodenurkunde einer Firme die nur 10 Jahre existierte aber Teil der Lüneburger Wirtschaftsgeschichte ist.  Super

Zitat
Die alte monopolistische Saline hat alles daran gesetzt die neue Konkurrenz wieder los zu werden… mit Erfolg.So kam es, dass die Soizität nach nur 10 Jahren gezwungen wurde ihren Betrieb einzustellen. Dazu musste sie noch eine Ausgleichzahlung von 8.000 Talern an die Alte Saline zahlen.


Und diese Hintergrundinformation  zeigt uns doch, dass damals wie heute Wirtschaft nichts als Machtkampf und erbitterter Verdrängungwettbewerb ist....die Monopolisten haben den Armen ja offensichtlich ganz schön fertig gemacht... Teufelchen
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« Antworten #18 am: 19. Dezember 2017, 20:07:07 pm »

!0 Jahre, in etwa, ist es her,da habe ich die  „Lüneburger Salz-Sozietät“ Plombe gefunden.

Und heute meine zweite  Big grinsing

Wollte sie euch einfach zeigen, auch wenn nicht so gut erhalten. Und ich habe in den Jahren erst eine weitere gesehen  Boooa

Die Umschrift dürfte identisch sein, nur die Form weicht ab.
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« Antworten #19 am: 20. Dezember 2017, 12:56:35 pm »

Moin Jochim...Wahnsinn was wir doch vor 10 Jahren so aktiv recherchiert haben und welchen Wissensschatz wir damals zusammentrugen...da haben wir uns tagelang mit der Schreibweise eines Wortes auf einer Plombe auseinander gesetzt (das meine ich jetzt nicht negativ - im Gegenteil!) Heute ist alles schnelllebiger geworden ...einstellen - Kurzbestimmung oder auch nicht  - und nächster Threat...ist natürlich auch der großen Anzahl von Internetforen geschuldet in denen man (ich) heutzutage unterwegs ist...damals konzentrierte man sich wirklich nur auf ein oder zwei Foren und Facebook  war ein kleines Startup in den USA mit sehr wenig Teilnehmern und noch nicht durchgestartet.

Danke für's zeigen der "neuen" Plombe und für die kleine Zeitreise zurück... winke winke
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2017, 13:02:33 pm von Gratian » Gespeichert

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