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Autor Thema: Stand hier mal eine Burg?  (Gelesen 12187 mal)
Gräber
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« am: 30. August 2005, 07:06:31 am »

Vor einiger Zeit fiel mir ein Berg mit einem einem sehr auffälligen und flachen Plateau im Wald auf.Mich würde mal interessieren was ihr davon haltet.Könnte hier evtl. mal eine Burg gestanden haben? Auf Karten ist nichts zu finden und Ausgrabungen hat es hier auch nie gegeben.Ganz in der Nähe ist ein alter Hohlweg (Bild3)
« Letzte Änderung: 30. August 2005, 07:54:02 am von Gräber » Gespeichert
Gräber
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« Antworten #1 am: 30. August 2005, 07:21:30 am »

Und vor dem Berg ist ein kleiner Graben. Ebenfalls sehr interessant
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Gräber
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« Antworten #2 am: 30. August 2005, 07:26:14 am »

Ein uralter kleiner Tümpel ist auch in der Nähe. Könnte auch aus der Zeit sein.Was meint ihr dazu?
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Sobbi
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« Antworten #3 am: 30. August 2005, 10:07:39 am »

Servus,

Sobbis Meinung, ohne Gewähr:

für eine Burg finde ich es ein bißchen klein und der kleine Graben könnte eine Rückerinne sein, denn er ist schon sehr klein.

Gruß Sobbi
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)) ein kluger Mann kann sich dumm stellen;...das Gegenteil ist schon schwerer ((
schelm
Gast
« Antworten #4 am: 30. August 2005, 10:19:20 am »

Wenn es so ist, sollte es auch Aufzeichnungen bzw. Informationen darüber geben.
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Gräber
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« Antworten #5 am: 30. August 2005, 14:31:34 pm »

Nunja es gibt ein paar Punkte die dafür sprechen. So hat z.B. das Dorf ganz in der Nähe die Endung "Burg" im Namen. So klein ist der Berg auch nicht.Für eine frühe Holzburg könnte er durchaus gereicht haben.Und wie siehts mit dem Weg aus? Ich würde sagen das ist ein Hohlweg.Und warum ist die Bergkuppe so auffällig flach?
« Letzte Änderung: 30. August 2005, 14:36:47 pm von Gräber » Gespeichert
Caveman
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« Antworten #6 am: 30. August 2005, 21:01:44 pm »

@ Gräber,
wenn es kein Bodendenkmal ist, dann geh doch mal mit der Sonde drüber. Der Weg sieht nach einem Hohlweg aus, da könnte es sich schon lohnen. Auf dem Bild kommt die Größe des Plateaus vielleicht nicht so gut rüber. Wenn was rauskommt dann laß es uns Wissen.
Gruß Harry  prost
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Eldorado
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« Antworten #7 am: 30. August 2005, 21:04:09 pm »

Da hilft nur eins Nachforschen .

Sonde schwingen, solche Hohlwege versprechen eigentlich fast immer ein paar schöne Funde.

Gruss Eldorado winke winke
Ohh cave war schneller

genau meine meinung prost
und funde einfach dranhängen  zwinker
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Caveman
Gast
« Antworten #8 am: 30. August 2005, 21:09:20 pm »

Ääätsch  Bäääh !!!
Gruß Harry  prost
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Gräber
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« Antworten #9 am: 31. August 2005, 07:44:09 am »

Wenn mein neuer Detektor in den nächsten Tagen eintrifft werde ich mir den Hohlweg mal als erstes vornehmen, und danach den Berg.Das Ergebnis poste ich hier dann. Ich werde auch nochmal ein neues Bild vom Plateau machen.Kann man auf dem ersten Bild wirklich etwas schlecht erkennen. 

Achso..ganz in der Nähe habe ich auch noch einen riesigen alten Opferstein gefunden.Den werde ich auch nochmal knipsen.
« Letzte Änderung: 31. August 2005, 10:58:11 am von Gräber » Gespeichert
Gräber
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« Antworten #10 am: 11. September 2005, 21:42:11 pm »

Hier sind die Bilder vom Opferstein. Das Teil ist echt riesig  Boooa

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Gräber
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« Antworten #11 am: 11. September 2005, 22:37:33 pm »

Auf dem Hohlweg habe ich nun auch ein wenig gesucht und habe diese Teile hier gefunden

http://www.sucherforum.de/smf/index.php?topic=12288.0

Kann mir jemand sagen was das ist?
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Theodahad
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« Antworten #12 am: 17. Oktober 2009, 14:14:17 pm »

Hallo Gräber

Ich kenne auch so eine Stelle,da ist das Plateau auch nicht größer und am Fuß des Berges gibt es einen recht langen,um einiges tieferen Graben als bei dir,einen Halsgraben.
Und da ist eine Burg archäologisch nachgewiesen.
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Daniel
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« Antworten #13 am: 17. Oktober 2009, 14:27:03 pm »

Schau mal auf´s Datum des Beitrags. zwinker

Gruß Daniel
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Spalttabletten, meine Dame, sind bekömmlich und gesund.
Doch verwirrend ist der Name, sie gehören in den Mund.
Theodahad
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« Antworten #14 am: 18. Oktober 2009, 21:17:26 pm »

Vielleicht interessierts ihn oder andere ja immer noch? Big grinsing
was weiß ich...
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ludwig von Baden
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« Antworten #15 am: 22. Oktober 2009, 22:34:49 pm »

Ja, würde gerne wissen was darus geworden ist!  mhh grübel
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hassenstein
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« Antworten #16 am: 26. Januar 2010, 20:24:04 pm »

Könnte auch eine Motte bzw.eine Turmhügelburg gewesen sein mit Graben und Wall,oben abgeflacht weil da ein Wohnturm o.ä.draufstand mhh grübel
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Gräber
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« Antworten #17 am: 23. August 2012, 12:21:07 pm »

Nach vielen Jahren greife ich das Thema mal wieder auf,  winke winke da mir dieser Ort bis heute
keine Ruhe gelassen hat. Ich war inzwischen sehr oft dort und habe viel geforscht. Eine Menge rostige
Metallklumpen konnte ich dank auch Sonde finden. Diese lassen sich aber leider nicht zuordnen.
Interessant ist auch der Quellaustritt direkt neben dem Plateau, und der Hütchenförmige Hügel davor.
Wenn man wenigstens mal eine Tonscherbe oder so finden würde. Ich habe jetzt mal eine Zeichnung von der ganzen Anlage angefertigt und werde diese in den nächsten Tagen mal hier einstellen. Da würde mich mal eure Meinung zu interessieren. Ich kenne einen anderen nachgewiesenen Platz einer alten Holzburg der fast identisch aussieht. Dieser Platz ist definitiv noch nicht erforscht.
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Tomcat
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« Antworten #18 am: 23. August 2012, 12:37:45 pm »

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele "Vorformen" zur Burg es doch gab - von einfachen Hügeln im Sumpfland, auf die sich die lokale Bevölkerung in gefährlichen Zeiten zurückzog über mit Gräben versehene Hügelkuppen und Geländestufen bis hin zu recht ansehnlichen Motten.
Ich halte es für gut möglich, dass sich bei der von Dir gezeigten Stelle einmal eine zumindest zeitweise Besiedelung stattfand. Quelle, Hügel, Weg - selbst ein einfacher Rastplatz an der Straße wäre gut denkbar!

Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses Thema noch weiterginge

Tomcat
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Life burns!
Gräber
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« Antworten #19 am: 23. August 2012, 13:18:07 pm »

Das wird es Big grinsing . Aber man müsste dann ja mal eine Tonscherbe oder so finden. Leider gibt es dort
keine Maulwürfe die mal etwas ans Tageslicht holen könnten. Meine einzigen Verbündeten sind zur
Zeit die Wildschweine die das Erdreich umgraben. Die halten sich aber leider nur im Bereich der Quelle auf.
Mal schauen vielleicht holen Sie ja irgendwann mal was ans Tageslicht  Ein Auge drauf werfen
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Esmoker
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« Antworten #20 am: 24. August 2012, 02:03:19 am »

Nicht aus jeder Holz-Motte ist eine Große Burg geworden....

Eine Motte könnte ich mir hier sehr gut vorstellen!
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Trust74
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« Antworten #21 am: 31. Januar 2013, 19:11:57 pm »

bei mir im Wald habe ich fast die gleiche Hügelform...nach langem recherchieren erfuhr ich ,das dort mal eine Hügelburg war...
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Ishtar
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Ishtar Gate, 8th gate to the inner city of Babylon


« Antworten #22 am: 19. April 2013, 03:02:07 am »

Ja, handelte sich wohl nicht immer um die imposanten, eindrucksvollen Burgen von denen man als Kind geträumt hat.
In meiner unmittelbaren Umgebung gibt es einen guten Beleg dafür. Die einstige Wehranlage auf einer Anhöhe durchschneidet ein tiefer Graben und trennte so vermutlich auch gleich Vorburg und Bergfried zusätzlich voneinander. Um 1200 wurde die Schleifung (Abtragung, niederreißen) im Zuge von Gebietsstreitigkeiten urkundlich festgehalten. Die vermeintlichen Hohlwege die heute rund um das Burgareal zu sehen sind, sollen aber nur auf die verfüllten Burggräben zurückzuführen sein. Alles in allem ist das Areal nicht sehr groß.

Eine schöne Sage zu einem im Berg bewachten Goldschatz gibt es natürlich auch.  zwinker Kurz und knapp: "Wer an Johannisnacht ein blaues Lichtlein im Berge leuchten sieht, hat den Eingang gefunden ... dann muss der coole Typ nur noch dreimal (!!!) die in eine Kröte verwandelte Burgherrentochter, welche den Schatz bewacht mit nem Bussi besänftigen und ab dafür." Naja, war wohl noch nicht der Richtige bei, der es dreimal hinter sich bringen konnte.  Reiter Hilfe ... Ich werde verrückt

Bergleute sollen angeblich um 1800 (oder später?) schon danach gegraben haben ... wie zu erwarten umsonst.

Auf jeden Fall ist das Bodendenkmal ein schöner Ausflugsort für Spaziergänge. Belohnt wird das dann auch noch mit einer fantastischen Aussicht auf das darunterliegende Städtchen. Super
« Letzte Änderung: 19. April 2013, 03:51:23 am von Ishtar » Gespeichert

Není všechno zlato, co se třpytí.
dummmel
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« Antworten #23 am: 30. August 2013, 18:27:00 pm »

Ja, handelte sich wohl nicht immer um die imposanten, eindrucksvollen Burgen von denen man als Kind geträumt hat.
In meiner unmittelbaren Umgebung gibt es einen guten Beleg dafür. Die einstige Wehranlage auf einer Anhöhe durchschneidet ein tiefer Graben und trennte so vermutlich auch gleich Vorburg und Bergfried zusätzlich voneinander. Um 1200 wurde die Schleifung (Abtragung, niederreißen) im Zuge von Gebietsstreitigkeiten urkundlich festgehalten. Die vermeintlichen Hohlwege die heute rund um das Burgareal zu sehen sind, sollen aber nur auf die verfüllten Burggräben zurückzuführen sein. Alles in allem ist das Areal nicht sehr groß.

Eine schöne Sage zu einem im Berg bewachten Goldschatz gibt es natürlich auch.  zwinker Kurz und knapp: "Wer an Johannisnacht ein blaues Lichtlein im Berge leuchten sieht, hat den Eingang gefunden ... dann muss der coole Typ nur noch dreimal (!!!) die in eine Kröte verwandelte Burgherrentochter, welche den Schatz bewacht mit nem Bussi besänftigen und ab dafür." Naja, war wohl noch nicht der Richtige bei, der es dreimal hinter sich bringen konnte.  Reiter Hilfe ... Ich werde verrückt

Bergleute sollen angeblich um 1800 (oder später?) schon danach gegraben haben ... wie zu erwarten umsonst.

Auf jeden Fall ist das Bodendenkmal ein schöner Ausflugsort für Spaziergänge. Belohnt wird das dann auch noch mit einer fantastischen Aussicht auf das darunterliegende Städtchen. Super

Ich weiß, ist ein wenig off Topic aber ich war erst vor 2 Wochen an der Burg ..... die du hier beschrieben hast. Diese müsste dann auch sehr klein gewesen sein, sollte es stimmen das sie da Stand. Ich bin nämlich der Meinung das sie nicht da gestanden haben kann. Es wurde ja bisher noch keine Funde da gemacht egal welcher Natur. Ich war selber deswegen vor Ort und es ist schwer zu sagen. Das es unter NS (kein BD) steht werde ich auch nicht mein Sonde schwingen gehen aber ich fand es wieder mal sehr interessant.
Aber wer bin ich schon um die Frei..... Theoretiker in den Schatten zu stellen. Aber jeder hat so sein eigenes Bild!
Also wenn du magst kann ich dir ja auch mehr zu meiner These erzählen.

dummmel
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Ishtar
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Ishtar Gate, 8th gate to the inner city of Babylon


« Antworten #24 am: 01. September 2013, 17:41:36 pm »

Archäologische Untersuchungen haben da meines Wissens statt gefunden. Der Status BD besteht nach wie vor.

Wenn man bedenkt, dass Erbauung (wobei noch nicht einmal sicher hervorgeht, dass die Burg je fertig wurde) und Schleifung wohl zeitlich relativ dicht beieinander gelegen haben müssen, dann wäre es klar, dass man dort nicht die Fundträchtigkeit einer Burg die 200 / 300 Jahre aufm Buckel hat, erwarten kann. Aber es geht ja nicht um Funde, sondern um die Feststellung, ob an dieser Stelle wirklich die urkundlich erwähnte Wehranlage stand. Befestigungsmerkmale und verfüllte Gräben lassen darauf schließen.

 winke winke
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