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Autor Thema: Frage zu einem Silex-Stück  (Gelesen 970 mal)
Wiesenläufer
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« am: 21. September 2018, 17:31:01 pm »

Moin,

beim abgehen eines mehrperiodischen Fundplatzes gab es, im feinsten Pudersand und umherwirbelnden Sandteufeln, dieses Flintteil. Ist in meinen Augen "nur" ein Kratzer aber ich finde ihn äußerst attraktiv. Richtig schön durchgeglüht, so gut wie nicht modern beschädigt. Ich finde die Form recht eigenartig. Ob er mal breiter war oder sogar aus einem anderen Stück hergestellt wurde ?

Bei Bild 2 kann ich nicht beurteilen/erkennen, ob es ein Rest von Cortex ist oder eine alte Bruchfläche. Zur zeitlichen Stellung kann ich bisher noch keine Angaben machen, es ist noch nicht genug Material vorhanden. (Kratzer, Kernsteinrest)

Fundort: Mecklenburg

Gruß
Gabi
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« Antworten #1 am: 21. September 2018, 17:32:10 pm »

Hier der Rest.

Irgendwie ist es mit 10 Bildern immer zu groß.  mhh grübel
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« Antworten #2 am: 21. September 2018, 19:34:02 pm »

Wie groß ist das Teil denn?

LG

Jan
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« Antworten #3 am: 21. September 2018, 19:37:10 pm »

Moin Jan,

sorry, im Text hatte ich es nicht geschrieben, steht auf Bild 7.

5,3 cm L, 2 cm B, 1,5 cm H

Gruß
Gabi
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thovalo
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« Antworten #4 am: 21. September 2018, 20:46:44 pm »



Der Kantenverlauf wurde wohl versteilt um schabend/kratzend gebraucht zu werden zu können.
Ein eher doch alltägliches Gebrauchsstück ohne typologische Besonderheit.

Das kräftige Verbrennen deutet auf eine hohe Temperatur hin.
Vielleicht wurde am Lagerfeuer gewerkelt und das Artefakt ging dann in der Glut verloren.


Sehr eindrucksvolle Brandfolgen!  Ein Auge drauf werfen
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Lewer duad üs Slav


« Antworten #5 am: 21. September 2018, 21:24:13 pm »

Moin Gabi,
ich würde das Teil als Kernbeilfragment oder Meißelfragment ansprechen.
Gruß Klaus
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Wiesenläufer
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« Antworten #6 am: 22. September 2018, 06:07:09 am »

Moin,

die breiteren Oberflächen sind sehr glatt, ist das der Hitzeeinwirkung und der Lagerung im Sand geschuldet ?

Die Idee mit Kernbeil-/Meißelfragment gefällt mir eigentlich ganz gut, da das Stück doch sehr kompackt ist und ich mir vorstellen könnte, dass (Bild 2) es sich um eine alte Bruchkante handelt. Wobei beim Meißel, er dann eher ein Teil der Längsseite  mhh grübel genommen hat ? kommt mir sonst ein bisschen breit im Verhältniss zur Höhe vor.

Schwierig.  mhh grübel

Gruß
Gabi
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« Antworten #7 am: 22. September 2018, 11:03:50 am »

Moin,

die breiteren Oberflächen sind sehr glatt, ist das der Hitzeeinwirkung und der Lagerung im Sand geschuldet ?

Die Idee mit Kernbeil-/Meißelfragment gefällt mir eigentlich ganz gut, da das Stück doch sehr kompackt ist und ich mir vorstellen könnte, dass (Bild 2) es sich um eine alte Bruchkante handelt. Wobei beim Meißel, er dann eher ein Teil der Längsseite  mhh grübel genommen hat ? kommt mir sonst ein bisschen breit im Verhältniss zur Höhe vor.

Schwierig.  mhh grübel

Gruß
Gabi


Hallo Gabi!

Es ist schon schwierig ein im Feuer stark craquelliertes Fragment näher einzuordnen, was im Grunde auch weniger interessant ist als der Auffindungszustand der durch die Einwirkung großer Hitze geprägt ist.

lG Thomas
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« Antworten #8 am: 22. September 2018, 12:07:27 pm »

Hallo,

wenn man es nicht in der Hand hat, bleibt es  spekulativ.

Ich sehe ein längliches Teil mit annähernd quadratischem / viereckigen Querschnitt.
Auf dem Bild 3 ist zu erkennen, dass es wohl ein Abschlag mit einem Scharnierbruch (unten) ist.
Die von Gabi eingezeichneten Pfeile an der oberen Kante zeigen auf Abschläge,
die diese Kante sauber begradigen. Die dunklen Flächen können durchaus Cortexreste sein.

Die Enden sind vielleicht abgebrochen.

Ich hänge mal das Foto einer Meissel an, die vielleicht meine Sicht auf das Fundstück verdeutlicht
- allerdings ohne den Scharnierbruch.

LG

Jan

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Wiesenläufer
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« Antworten #9 am: 22. September 2018, 18:12:24 pm »

Moin,

es stimmt schon, man muss es in der Hand halten.
 
Fragment eines Meißel liegt durchaus im Bereich des möglichen, wenn ich mir das angehängte Bild ansehe. Unsere "normalen" Kratzer sehen im allgemeinen schon etwas anders aus. Daher freut es mich um so mehr, dass es im Sand zu sehen war.  grins

Gruß
Gabi
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