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Autor Thema: Schon mal in Afrika gesondelt?  (Gelesen 545 mal)
jansonde
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« am: 06. Dezember 2011, 21:25:22 »

Hallo zusammen!

Ich habe schon seit geraumer Zeit die Nasse von den hier bei uns in der schönen BRD gestellten Stolperfallen und Nachstellungen in Sachen Sondensuche voll.
Zumindest ein paar Tage im Jahr möchte ich Spaß und Ruhe bei meiner Leidenschaft haben.

Mit einem Freund in Namibia habe ich vor einigen Wochen vereinbart das wir eine gemeinsame Suche auf der Fährte des sagenumwobenen Generals Lettow-Vorbeck im ehemaligen Deutsch Ost-Afrika starten wollen.

Hat jemand Interesse sich anzuschließen?

Ein genauer Terminplan liegt noch nicht vor da mein Freund momentan eng in diversen  Verpflichtungen eingespannt ist.
Wir wollten uns im Januar treffen um uns dann abzustimmen.

Aber hier schon mal eine grobe Vorplanung:

Tag 1
Treffen auf dem Johannisburg-Airport (evtl. können alle gemeinsam über ein Reisebüro buchen, bringt einiges an Ersparnis)
Flug zum Zielgebiet
Bezug Basiscamp (gesichertes Camp nach mil. Spez.)

Tag 2
Entspannung und Vorbereitung Material
Sonden können auch gestellt werden (Ebinger EBEX 420 PB) diese können auch vor Ort gewartet werden.
Besprechung und Abstimmung der Suchziele und Orte

Tage 3 bis 10
Suche im Umfeld von bis zu 40 km um das Camp
mit Grillen und Besichtigungen
Wir werden auch auf die Jagd gehen... aber nur mit der Kamera.

Tage 11 bis 13
Entspannung und Materialpflege

Tage 14 bis 16
Verlagerung Camp

Tag 17
Entspannung und Vorbereitung
Besprechung und Abstimmung der Suchziele und Orte

Tage 18 bis 25
Suche im Umfeld von bis zu 40 km um das Camp
mit Grillen und Besichtigungen

Tage 26 bis 28
Entspannung und Ausklang

Tag 29
Rückflug nach Johannisburg Airport
Heimflug

Anmerkungen:
Unkostenbeitrag PRO MANN je 4er Gruppe nach grobem Überschlag: 1.200 € bis 1.300 €
Je 4 Mann teilen sich einen Landrover, Material wird separat transportiert.
Wach-, Küchen-, und Unterstützungspersonal wird gestellt
inkl. Campübernachtung, Essen, Getränke, Kraftstoffe, Flüge in Afrika, bei Bedarf Sonde, med. Basisversorgung, evtl. nötige Visa und Genehmigungen,...

Nicht eingeschlossen: Flüge BRD / Johannisburg,  Johannisburg / BRD, evtl. Eintrittsgelder, pers. Ausgaben, Auslandskrankenversicherung, Impfungen

Termin steht noch nicht fest.
 
Wer hat Interesse?

Anfragen bitte nur per PM.

« Letzte Änderung: 07. Dezember 2011, 13:45:04 von jansonde » Gespeichert

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« Antworten #1 am: 06. Dezember 2011, 22:23:54 »

Damit man mich nicht falsch versteht, ich finde die Idee ja ganz gut und spannend und interessant ist es sicherlich auch. Tolle Vorstellung!

Ich habe lange in Tanzania und Afrika gearbeitet (in den Nationalparks und mit den Massai).

Ich kenne mich nicht mit Gesetzen zum Sondeln in Afrika aus.

Ich weiß nur eins: Wenn in Afrika jemand denkt, dass jemand etwas tut, was er nicht so richtig findet, kann man ganz ganz schnell tief in, sagen wir mal "in Schwierigkeiten" sitzen, von denen sich hier der Normalsondler keine Vorstellungen macht.

Ich würde, wenn überhaupt, nur auf ganz ganz sicher gehen.
Gruß Bello
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jansonde
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« Antworten #2 am: 07. Dezember 2011, 00:10:12 »

Hallo und danke für die Meinung!

Bitte mehr konstruktive Kritik, Tipps und Anmerkungen!
Ich denke je mehr bedacht wird... um so weniger Fehler können gemacht werden.


Afrika ist leider, nein, besser zum Glück, nicht so ganz mit unserer Region zu vergleichen.
Ich habe selber eine ganze Reihe von Jahren in einigen Staaten dort verbracht und habe noch mehr Staaten als Gast genossen.
Damals habe ich auch aktiv in allen Teilen des Kontinentes, so weit es die Zeit zuließ, gesucht.
Die Afrikaner sind wesentlich offener und neugieriger als unsere Landsleute hier.
Sobald man mit den Bewohnern ins Gespräch kommt und seine Bitte mit Respekt und Geduld vorträgt findet man auch ein offenes Ohr.
Das fordert alleine schon die Gastfreundschaft.
Jetzt ist die Frage ob rituelle Orte und die Kultur des ortsansässigen Stammes geschädigt / geschändet werden sollen oder ob es darum geht etwas über die gemeinsame Vergangenheit herauszufinden.
Mit diesen Ansatz wurden mir schnell quasi Tür und Tor geöffnet und ich habe rege Unterstützung in Form von Informationen, Hilfsangeboten und zu tiefst freundlicher Gastlichkeit erfahren.

Mein Freund lebt in der angedachten Region schon seit über 13 Jahren und verfügt über solide Kontakte zu den Menschen der Region und der Regierung.
Über die nötige Infrastruktur und das Personal verfügt er ebenfalls.
Im Hinblick auf Afrika würde ich nie sagen das wird ein Heimspiel... aber es ist doch einfacher so etwas vor Ort zu organisieren als aus Europa heraus zu erträumen und dann böse auf die Nase zu fallen.

Aber: Wir sollten die Götter auf jeden Fall mit einkalkulieren.

LG
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« Antworten #3 am: 09. März 2012, 16:28:25 »

Hallo,

die Aktion fällt für dieses Jahr wg. "anderweitiger Aktivitäten" aus.
aktion archäologie bedarf noch ein wenig Einsatz für einige Sommerprojekte.
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« Antworten #4 am: 10. März 2012, 01:58:47 »

Für meinen Geschmack ist im Programm zuviel Entspannung und zuwenig Ausklang drin ;-)
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« Antworten #5 am: 10. März 2012, 15:07:38 »

Ich teile eher Bellos Einschätzung.
Habe vor längerer Zeit 6 Monate in Nairobi gearbeitet.
Mittendrin hat Kenia die Passgesetze geändert und plötzlich war ich samt Familie illegal im Land.
Gastfreudschaft ist das eine und Umgang mit Behörden ist das andere.
Da geht es ausschließlich um "lukrative Nebeneinkünfte".
Das mag natürlich in Südafrika und Namibia ganz anders sein.

Gruß  winke winke
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« Antworten #6 am: 12. März 2012, 17:31:00 »

In Namibia halte ich so eine Aktion - in Abstimmung mit den Behörden - für denkbar; von Ost-Afrika habe ich keine Ahnung ...
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JohnD
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« Antworten #7 am: 18. März 2012, 19:23:42 »

Ich hab keine Ahnung von der Sahelzone!
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jason
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« Antworten #8 am: 20. März 2012, 18:57:50 »

Ich hab keine Ahnung von der Sahelzone!

Dann frag mal die JohnD, die sollte sich auskennen:

Es war ein Mädel von der Waterkant

Die war als die große Dürre bekannt

Eines Tages sie verschwand

So oben ganz ohne

In der Sahelzone

Und holte sich dort den Sonnenbrand


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