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Autor Thema: Sondengänger findet sensationellen Gold-Saphir-Ring in GB  (Gelesen 499 mal)
sludsen
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corvus corax


« am: 28. September 2011, 14:29:57 »

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,788778,00.html
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Zitat
Etwas Bornierteres als den Zeitgeist gibt es nicht. Wer nur die Gegenwart kennt, muss verblöden.
Levante
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"Immer auf der Suche nach Scherben"


« Antworten #1 am: 28. September 2011, 16:46:09 »

Schöne Geschichte, aber es stellt sich mir die Frage, warum der Saphir gesprungen ist, und ausschaut, wie gesprungenes Glas???  zwinker
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Grüße

Le
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« Antworten #2 am: 28. September 2011, 23:24:46 »

Irgendwie sind die Engländer fundmäßig besonders bevorzugt oder sie melden aufgrund der Gesetzgebung deutlich mehr Hammerfunde.

Diese Geschichten sind der absolute Wahnsinn (im positiven oder neg. Sinn sei mal dahingestellt), die bringen unserem Hobby richtig Zulauf. Merke das immer an den sprunghaft steigenden Verkäufen. Gestern rief auch schon der WDR an und wollte Rat bzw. Kontakt zur deutschen Sondlerszene knüpfen.
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andreasluecke
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« Antworten #3 am: 29. September 2011, 06:41:38 »

Du hast einfach nur keine Ahnung, weil Du keine archäologischen Fachzeitschriften liest. Es werden hier einige Sachen von Belang gemeldet!  winke winke

Dazu kommt, dass England teilweise deutlich andere Strukturen aufweist, als das Festland... also eine andere Fundsituation herrscht.

Aber ich ruf es in den Wald...
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« Antworten #4 am: 29. September 2011, 10:14:37 »

Du hast einfach nur keine Ahnung, weil Du keine archäologischen Fachzeitschriften liest. Es werden hier einige Sachen von Belang gemeldet!  winke winke

Ist das hier das Forum der Mutmaßungen? Woher willst Du wissen, dass ich keine archäologischen Fachzeitschriften lese?

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andreasluecke
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« Antworten #5 am: 29. September 2011, 10:51:04 »

Sonst wüsstest Du was teilweise für hochwertige Sachen gemeldet werden!

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Levante
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"Immer auf der Suche nach Scherben"


« Antworten #6 am: 29. September 2011, 11:12:42 »

Trefft euch doch einfach mal privat und argumentiert das unter euch aus, es nervt einfach nur, ständig diese xxxxx hier lesen zu dürfen.
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Grüße

Le
insurgent
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« Antworten #7 am: 29. September 2011, 11:32:06 »

1) Gibt es in England deutlich mehr Sondengänger

2) Gibt es in England deutlich mehr Weideland was nie gepflügt wurde und von daher die "Schätze" nicht schon früher gefunden worden sind so wie in Deutschland.

3) Werden solche Funde in England immer durch die dortige Presse hochgepuscht und bei uns, auch durch die Ämter, etwas klein gehalten.

4) Warte ich ungeduldig auf eine Pressekonferenz/Veröffentlichung die bald mal kommen muß  Unschuldig Hier sitzen sie in der ersten Reihe...
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Meine Bodenfunde werden gemeldet
Detektix
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« Antworten #8 am: 29. September 2011, 11:51:46 »

Trefft euch doch einfach mal privat und argumentiert das unter euch aus, es nervt einfach nur, ständig diese xxxxx hier lesen zu dürfen.

Ich kann schreiben was ich will. Sofort habe ich einen oder gleich alle 3 Affen am Hintern, die mit Mutmaßungen, Unterstellungen und Verdrehung des Geschriebenen hier für Belustigung sorgen.  Big grinsing

Aber zurück zum Thema:
Was insurgent schreibt ist richtig. Dennoch gebe ich zu bedenken, dass Deutschland flächenmäßig größer ist. Auch wenn die Funde nicht so dicht wie in England liegen so dürfte es sich durch die Fläche ähnliche Verhältnisse ergeben.

Unklar ist ob es in Deutschland wirklich weniger Sondengänger gibt. Das wage ich zu bezweifeln. Ich kenne Händler die verkaufen fast 10 Detektoren am Tag. Da sind die Billiggurken noch gar nicht eingerechnet. Alles in allem würde ich von mindestens 10.000 Sondlern ausgehen wovon 3.000 sehr regelmäßig suchen gehen.
« Letzte Änderung: 29. September 2011, 12:16:35 von Detektix » Gespeichert
jason
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« Antworten #9 am: 29. September 2011, 12:30:36 »


3) Werden solche Funde in England immer durch die dortige Presse hochgepuscht und bei uns, auch durch die Ämter, etwas klein gehalten.

4) Warte ich ungeduldig auf eine Pressekonferenz/Veröffentlichung die bald mal kommen muß  Unschuldig Hier sitzen sie in der ersten Reihe...

Ich nix verstehen. Kann man doch alles nachlesen oder etwa nicht?

Link zum Museum

http://www.yorkshiremuseum.org.uk/page/ViewNewsArticle.aspx?ArticleId=42

Link zur Presse (mit Key North-East Finds)

http://www.thenorthernecho.co.uk/history/9163700._Mystery__sapphire_ring_is_jewel_in_museum_s_collection/

Jetzt kommt sicher bald wieder so ein Pseudoexperte und erklärt den Fund -ausser dem Materialwert- für
wissenschaftlich wertlos. So wie neulich die Äusserungen eines Users zum wissenschaftlichen Wert des goldenen Hutes
erworben durch das "Neue Museum" Berlin. Professor Wilfried Menghin wäre sicherlich in Weinkrämpfe ausgebrochen
wenn er diese unsinnigen Äusserungen gelesen hätte.

Würde empfehlen erst mal folgendes zu lesen

http://www.amazon.de/Berliner-Goldhut-Mathematik-Bronzezeit-Fr%C3%BChgeschichte/dp/379542271X/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1317292085&sr=8-5
« Letzte Änderung: 29. September 2011, 13:11:09 von jason » Gespeichert
Bert
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« Antworten #10 am: 29. September 2011, 13:08:19 »

>>2) Gibt es in England deutlich mehr Weideland was nie gepflügt wurde und von daher die "Schätze" nicht schon früher gefunden worden sind so wie in Deutschland.
Das Argument mit dem Weideland ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Allerdings ist der Waldanteil in Deutschland deutlich höher (und damit wieder die Chance auf Hortfunde), und in England werden viele gute Sachen (wie z.B. dieser Ring) genausogut auf dem Acker wie auch auf Weideland gefunden. Das ist in Deutschland genauso der Fall. Es ist ja auch nicht so, dass in England im 19. Jhdt. keine Horte gefunden wurden, im Gegenteil.

>>3) Werden solche Funde in England immer durch die dortige Presse hochgepuscht und bei uns, auch durch die Ämter, etwas klein gehalten.
Sorry, aber welche großen Hortfunde des Kalibers Staffordshire Hoard, Dallinghoo/Wickham Market Hoard, Hoxne Hoard etc. wurden den deutschen Archäologen denn in den letzten Jahren gemeldet, und von diesen der Presse schamhaft verschwiegen? Das Gegenteil ist doch der Fall, jeder kleiner Krümel wird von den Archäologen zur Sensation aufgeblasen, um ihre Aussenwahrnehmung zu verbessern. Zuletzt geschehen in Österreich mit der angeblichen Gladiatorenschule in Carnuntum und den Resten der Reiterstatue bei Frankfurt.

Wer sich in der Szene nur ein wenig umhört kriegt bald mit, dass die Horte in Deutschland genauso gefunden werden wie in England. Dass sie in England an die Öffentlichkeit kommen, liegt am anderen Umgang mit den Findern.

Adios, Bert
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pflaume
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« Antworten #11 am: 29. September 2011, 15:06:19 »

 Super
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Detektix
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« Antworten #12 am: 29. September 2011, 15:08:20 »

Bert: Zu 100% das Thema getroffen und die Lage perfekt eingeschätzt  Super

Wenn es so wäre, dass in Archäologischen Zeitschriften "Hammerfunde" publiziert werden würden, dann würde sich die deutsche Presse nicht Krümmeln begnügen und fast nur "Schrott" zur Schlagzeile machen.

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