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Autor Thema: Wie verhalten bei Knochenfunden?  (Gelesen 1014 mal)
Schmerlen-andy
Gast
« am: 10. Mai 2011, 15:18:43 »

Wie sollte man sich verhalten, wenn man Knochen findet (nicht versteinert oder so), die man nicht identifizieren kann?

Hintergrund der Frage: OHNE Suchabsicht habe ich auf dem Waldboden einen ziemlich großen Knochen gefunden, in dessen direkter Nähe die Überreste eines Schuhs lagen - der Knochen war nicht menschlich wie sich später heraus stellte, aber in Verbindung mit dem Schuh doch ein ziemlich gruseliger Fund.  Boooa

Also, was macht man da - Sherriffs informieren / Foto machen und um Identifikation bitten / ...?
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« Antworten #1 am: 10. Mai 2011, 15:25:13 »

Im Zweifelsfall immer die Polizei holen, eventuelle leichenfunde zählen immer zu deren Aufgaben!
Die kümmern sich dann schon darum das der Mediziner kommt!

Wenn der sagt: "Mensch" dann kommt die SpuSi etc. wenn nur ein Tier, dann wird eventuell noch entsorgt damit keiner erneut drauf reinfällt!

Ansonsten sind die dir echt dankbar für so eine Meldung und immer besser einmal zu viel als einmal zu wenig melden (das gillt genau so für Kampfmittel)!
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Schatzmeister
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« Antworten #2 am: 10. Mai 2011, 15:31:50 »

Hi Andy wenn Du Dir nicht sicher bist, bei was auch immer wie z.B. bei einem Knochenfund, Dein Freund und Helfer wird sich schon darum kümmern,
b.z.w. werden sie Dir eine Auskunft darüber geben wie Du Dich verhalten sollst verkehrt ist eine Anfrage bei denen im Zweifel nicht.  winke winke
Gruß
Schatzmeister
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Schmerlen-andy
Gast
« Antworten #3 am: 10. Mai 2011, 15:55:26 »

Hi ihr 2  zwinker
Danke, das hatte ich mir schon fast gedacht, nur muss ich leider sagen das unsere Dorfsherriffs manchmal etwas desinteressiert reagieren, darum wollte ich mal die Praxis abfragen.

Beispiel: Scharfe Gewehrmunition mit zerstörtem Magazin beim Fahrradfahren auf der Dorfstraße gefunden, angerufen und nachgefragt...
Zitat:"Stecken Sie das Zeug einfach in die Tasche und bei Gelegenheit können Sie das ja mal bei einer Dienststelle abgeben..."
Habe ich auch so gemacht, fand ich nur a) gefährlich und b) fahrlässig, wer weiss wieviele Mumpeln da noch rumliegen die ich nicht gefunden habe... mhh grübel  belehr
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Schatzmeister
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« Antworten #4 am: 10. Mai 2011, 16:10:16 »

 ja es gibt eben immer solche und solche, aber man kann auch eine übergeordnete Dienststelle anrufen
Gruß
Schatzmeister
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Schwarztee
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« Antworten #5 am: 19. Juni 2011, 09:06:19 »

Bei einer Freundin von mir war es so:

Minibagger und Bediener für die Ausschachtung eines Garagenfundaments "ausgeliehen", kurz in der Nähe der Grundstücksgrenze gebaggert (im Boden, nicht an der Bekannten) - menschliche Knochen Boooa in nichtmal 50 cm Tiefe.

Polizei gerufen, jeder in der Nachbarschaft dachte an ein potentielles Mordopfer, jemand der 1947 spurlos verschwunden ist und von dem gemunkelt wurde "...umbroacht homs en..."....Das Ende vom Lied war: das Skelett war eine junge Frau, die vor rd. 250 Jahren ohne Sarg (??) "bestattet" wurde.
Vermutlich wurde der dörfliche Friedhof ein wenig verlegt und Teile davon liegen jetzt auf dem Grund meiner Bekannten.
Ich versteh zwar nicht warum die Frau in 50 cm Tiefe beerdigt wurde, aber nach alten "Stadtkarten" war an dieser Stelle tatsache ein Friedhof.

Wegen der vorgenannten G´schichte kann jeder nachvollziehen, warum außer Beete-anlegen keine weiteren Aktionen auf diesem Grundstück erfolgen werden.

Ich habe zwar noch keinen Detektor, aber sowas möcht´ ich echt nicht finden.

LG
Schwarztee
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Erdspiegel
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« Antworten #6 am: 19. Juni 2011, 16:08:25 »

Bei einer Freundin von mir war es so:

Minibagger und Bediener für die Ausschachtung eines Garagenfundaments "ausgeliehen", kurz in der Nähe der Grundstücksgrenze gebaggert (im Boden, nicht an der Bekannten) - menschliche Knochen Boooa in nichtmal 50 cm Tiefe.

Polizei gerufen, jeder in der Nachbarschaft dachte an ein potentielles Mordopfer, jemand der 1947 spurlos verschwunden ist und von dem gemunkelt wurde "...umbroacht homs en..."....Das Ende vom Lied war: das Skelett war eine junge Frau, die vor rd. 250 Jahren ohne Sarg (??) "bestattet" wurde.
Vermutlich wurde der dörfliche Friedhof ein wenig verlegt und Teile davon liegen jetzt auf dem Grund meiner Bekannten.
Ich versteh zwar nicht warum die Frau in 50 cm Tiefe beerdigt wurde, aber nach alten "Stadtkarten" war an dieser Stelle tatsache ein Friedhof.

Wegen der vorgenannten G´schichte kann jeder nachvollziehen, warum außer Beete-anlegen keine weiteren Aktionen auf diesem Grundstück erfolgen werden.

Ich habe zwar noch keinen Detektor, aber sowas möcht´ ich echt nicht finden.

LG
Schwarztee

Vielleicht handelte es sich um ein Armenbegräbnis und die Frau hatte auch keine Angehörigen.
Ohne angemessene Entlohnung grub der Totengräber wohl nicht so tief.
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