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Autor Thema: Neue Richtlinien zur Vergabe einer NFG in Hessen  (Gelesen 3638 mal)
Verleihnix
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« Antworten #60 am: 07. März 2011, 18:14:14 »

Zitat
Problematisch wird es nur, wenn sich die "Spaß und Abenteuersucher" plötzlich als "Ehrenamtliche" tarnen oder aufgrund der Gesetze tarnen müssen. Dann sind die Probleme praktisch vorprogrammiert.

Hallo,
den Status des "Ehrenamtlichen" gibt es in Hessen nicht, weder im Gesetz noch in der NFG. Schau Dir mal die öffentlichen Auftritte des Amtes an, faktisch haben nur  AG`s  einen solchen Status. Deshalb hat man auch niemanden bestellt, sondern nur NFG`s ausgestellt. Natürlich gibt es Leute, die eng mit dem Amt zusammen arbeiten, faktisch sind sie aber keine "Ehrenamtlichen" sonder NFG-Inhaber.

Ich habe seit einigen Jahren den Eindruck, dass man sie auch garn nicht will. Es fällt mir schwer aber in diesem Punkt muss ich dem quik zustimmen. Wobei ich nicht davon ausgehe, dass es an der Arbeitsbelastung mit den "Ehrenamtlichen" liegt, sondern an der elitären Grundeinstellung mancher Leute.

 winke winke
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quink
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« Antworten #61 am: 07. März 2011, 18:27:49 »

Hier beispielweise ein Stern Artikel von 1991 wo es schon um diese Problematik ging (die "Treibende Kraft" der Szene, Reinhold Ostler wie er dort im Artikel genannt wird ist übrigens letztes jahr im herbst viel zu jung gestorben:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13487483.html

Man merkt auch am Artikel wie damals schon die Presse Wind gegen die Sondler machte, beispiel:
Für hohe Effektivität sorgen Metallsonden - weiterentwickelte Minensuchgeräte, in Waffengeschäften frei käuflich.

Die schillernde "Schatzsucher"-Szene besteht meist aus im Verborgenen wirkenden Klüngeln wie dem "Club Montecristo" aus Krefeld, der nur über einen Anrufbeantworter zu erreichen ist, oder der "Interessengemeinschaft Allgäuer Metallsondengänger", angeblich 45 Mann stark.


und zu den Archäologen steht da:
Den 162 festen Mitgliedern seines Schatzjäger-Klubs "Goldener Ring e.V." (158 Männer, 4 Frauen) sowie 1600 "Kontaktmitgliedern" liefert er auf Anforderung Antragsvordrucke auf Suchgenehmigungen. Bei deren Ablehnung, was die Regel ist, rät er zu Beschwerden und Verwaltungsklagen. Die Verweigerungsgründe seien häufig nur vorgeschoben. In Wirklichkeit hätten die Archäologen einfach "Angst, daß irgendein Sondengänger schönere Stücke findet, als die in ihr''n Museen ham oder bei sich zu Haus''" - ein Vorwurf, den Stefan Winghart vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als "lächerlich" bezeichnet.

Selbst wenn die Schatzgräber die Ehrlichkeit hätten, alle Funde abzuliefern, wären die Archäologen nicht glücklich. Mindestens genauso wichtig wie die Stücke ist für sie die Lage der Teile zueinander und, zwecks Datierung, die Schichtenabfolge.


Es war also so und ist immer noch so: Archäologen wollen keine Sondler, auch keine ehrenamtlichen Sondler, die Archäologen wollen unter sich bleiben!
« Letzte Änderung: 07. März 2011, 18:38:48 von quink » Gespeichert
andreasluecke
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« Antworten #62 am: 07. März 2011, 20:18:55 »

Es war also so und ist immer noch so: Archäologen wollen keine Sondler, auch keine ehrenamtlichen Sondler, die Archäologen wollen unter sich bleiben!


Mit Dir wollte als Kind ja auch niemand spielen.
 Oder zu viele?

Wie dem auch sei: in NRW ist eine uneingeschränkte Zusammenarbeit auf Augenhöhe möglich. Punkt.
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« Antworten #63 am: 07. März 2011, 23:55:53 »


......

Wie dem auch sei: in NRW ist eine uneingeschränkte Zusammenarbeit auf Augenhöhe möglich. Punkt.


In den nördlichen BL NS, SH (ohne Lübeck), MV auch zwinker
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« Antworten #64 am: 08. März 2011, 00:26:16 »

Ihr habt ja auch eine arme Gegend und keine reichhaltigen Gräberfelder... deshalb klappt es auch mit den Archäologen...  winke winke
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andreasluecke
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« Antworten #65 am: 08. März 2011, 07:37:07 »

Ihr habt ja auch eine arme Gegend und keine reichhaltigen Gräberfelder... deshalb klappt es auch mit den Archäologen...  winke winke

Da hast Du recht!

Wir müssen unsere kargen Stellen mühsam suchen und viel zu finden gibt´s hier nicht. Ist nun mal leider so...

Aber dann mach doch bitte den Namensgenerator für alle unsere Ortschaften aus Deiner Webseite, wo das Gegenteil behauptet wird! winke winke
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« Antworten #66 am: 08. März 2011, 09:03:16 »

Die leiden da ja unter Größenwahn oder unter vollständiger Verblödung wenn die glauben wer hat die Zeit ein ganzes Jahr sich diese "Bildungsmaßnahmen" reinzutun.
Ich kann nur hoffen Leute denen die Suchererlaubnis verweigert wird klagen gegen diesen Unsinn. Auch eine Denkmalbehörde hat sich an die Gesetzestexte ihres Landes zu halten und kann nicht wild und wahlos da Wunschvorstellungen formulieren..

Moin,

es steht dort nicht, dass Du ein Jahr lang Kurse besuchen musst, sondern dass im Jahr vor der Antragstellung mindesten ein Kurs des LfDH besucht werden muss. Dabei stützen sie sich sowohl auf das Mythos-Urteil als auch auf die Konvention von La Valletta.

Die Kurse die vom LfDH angeboten werden sind sehr interessant und ich habe seit diese Kurse angeboten werden jedes Jahr einen Kurs besucht, zuletzt die Fundzeichenkurse 1 und 2. Das ist eine Reglung die eben nicht zu beanstanden ist.

Man kann nicht alles direkt an einem Gesetz festmachen, sondern man muss die Rechtslage betrachten und die besteht aus Gesetzen und  Gerichtsurteilen.

Die Rechtslage gilt aber auch für die Amtsarchäologie, die damit aber ihre heftigen Probleme hat, weswegen sie immer wieder vor dem Gericht laden. Erst neulich haben sie einen Prozess vor dem VG Frankfurt verloren, weil sie Räucherschalen nicht zurück geben wollten.

Viele Grüße

Walter
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« Antworten #67 am: 01. Mai 2011, 11:47:30 »

Was ist der stand der Dinge bei der Vergabe der NFG! Haben alle Unterschrieben und nun eine NFG?! Man hört nichts mehr! Sind alle zufrieden?!Das Thema scheint vorbei zu sein,so habe ich den Eindruck. mhh grübel
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« Antworten #68 am: 01. Mai 2011, 14:44:32 »

Was ist der stand der Dinge bei der Vergabe der NFG! Haben alle Unterschrieben und nun eine NFG?! Man hört nichts mehr! Sind alle zufrieden?!Das Thema scheint vorbei zu sein,so habe ich den Eindruck. mhh grübel

Wenn dieses Thema  in Hessen wirklich vorbei sein soll - na dann falle ich wirklich vom Glauben ab.  It's cool man
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Jürgen
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