Hallo Jürgen,
ich dachte es geht nicht ums Geld??? Um was geht es dann?
Ich lese immer nur: Entschädigung, Geld Geld Geld , mehr Geld.
Servus Oli
Für einige von uns (mich eingeschlossen) geht es um die "Sache". Doch bisher dürfte auch keiner unter uns sein, der einen Millionenfund gemacht hat. Wenn es soweit ist, reden wir nochmal darüber.

Allerdings dürfte die überwiegende Mehrzahl der Entdecker ( die wenigsten dürften Sondengänger sein ) für ihre Entdeckung etwas haben wollen. Selbst im BGB (§ 971) gibt es eine Regelung über Finderlohn (auch wenn das Zivilrecht ist und nichts mit dem Denkmalschutz zu tun hat ). Darauf sollte abgestimmt werden - wir reden hier immerhin von der gleichen Gesellschaft im gleichen Staat.
Das Hauptproblem (ausbleibende Fundmeldungen) kann nicht nur immer wieder auf die angeblich geldgeilen und kriminellen Sondengänger (weil am einfachsten) abgeschoben werden. Denn da beginnt es bereits zu wanken. Leute, welche mit historischen Gegenständen ihren Lebensunterhalt verdienen (die nutzen vielleicht Sonden - aber die als Sondengänger oder Feldbegeher zu bezeichnen - nee - ums verrecken nicht - die haben mit uns überhaupt nichts gemein), werden sich auch von einem Schatzregal nicht abschrecken lassen (Mörder gehen auch davon aus, daß sie nicht erwischt werden). Das sollte doch nun hinlänglich bekannt sein.
Die Frage ist doch, welche Verbesserungen sich durch die Einführung des Schatzregals für den Denkmalschutz ergeben?
Das ist die Frage schlechthin. Mehr muß überhaupt nicht beantwortet werden.
Nach meiner Meinung ergibt sich nicht der Ansatz einer Verbesserung. Zur wissenschaftlichen Auswertung muß der Staat ( hier die Länder ) nicht das Eigentum an der Sache erwerben.