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Umfrage
Frage: Was bedeutet "Ehrenamt" für Euch?  (Umfrage geschlossen: 14. August 2010, 06:39:45 )
"Ehrenamt" ist freiwillig und ohne finanzielles Interesse,bzw. materieller Vergütungen. - 50 (72.5%)
"Ehrenamt" bedeutet auch finanzieller Ausgleich bzw. Teile des Fundes für den Finder. - 19 (27.5%)
Stimmen insgesamt: 67

Seiten: 1 [2]
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Autor Thema: Ehrenamtliche Sucher  (Gelesen 3284 mal)
Robin Hood
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Beiträge: 194



« Antworten #30 am: 18. Juli 2010, 17:19:20 »

Vollkommen OK Rambo, genau so ist es richtig, ich bin der Meinung das die meisten ehrenamtlichen Sucher, diese Einstellung mit dir teilen ( auch ich).
Aber was passiert, wenn den Archäologen, nicht mehr nur der wissenschafliche Wert eines Fundes interessiert, sondern plötzlich in Zeiten von leeren Kassen, auch der Materiele. Da geht die einstellung die du so schön beschrieben hast, gans schnell über den Jordan.
Du hast natürlich Recht wenn du sagst, das der wissenschaftliche Wert der meisten Funde, viel größer ist als der Materiele. In diesen Fällen gab es auch die wenigsten Propleme. Schwierig wird es immer dann, wenn plötzlich auch ein Materieler Wert im Raum steht-so wie bei Michaels Fund.

Übrigens hat auch das Museum, dem Du alle Deine Wertvollen Funde schenkst einen Chef oder eine Chefin.


@Harkonen

Ich weis nicht, für wie Wahr  ich Deine Aussage halten soll-Auch die scheint mir wie von so vielen im Vorfeld abgegebenen Aussagen, nur ein Lippenbekentnis zu sein.
Warum? Ich erkläre es Dir, wie ich darauf komme.

Rambo schreibt in seinem Beutrag, das man seine bedeutenden Funde nicht behalten darf, sondern sie den Archäologen oder Museen schenken muss, wenn man den ein anständiger Ehrenamtlicher Sucher sein will. Du stimmst Ihm freudejubelnt zu 100% zu. Und dann berichtest du folgendes:

[/color]


Ich gebe z.B. Teile meiner Sammlungen an die zuständigen Museen ab, wenn Bedarf ist.(als Dauerleihgabe)Oder wenn z.B. Teile davon für eine Doktorarbeit benötigt werden.


Wie bitte,-----als Dauerleihgabe,---- mhh grübel :kopfkratz:Was bist Du den für einer  Alarm !!! NoGo grrrrr

Und es kommt noch dicker, mit der nächsten Aussage von Dir:

[/color]

Ich verlieh eine sehr sehr seltene keltische Zierscheibe für eine Doktorarbeit, das Stück wurde schlichtweg unauffindbar verschlampt, ich war stinkesauer. Aber die Zeit heilt Wunden.
Gruß
Harkonen

Du verleihst eine sehr wertvolle (wissenschaftlich gesehen natürlich) keltische Zierscheibe, anstatt sie zu verschenken. Tja das ist eben der Unterschied zwischen Theorie und Praxis,-oder?
Hättest Du sie mal gleich verschenkt, dann hätten die anderen sie nicht verschlamen müssen Unschuldig

Also bevor jemand sauer wird, natürlich steckt hier viel  Achtung Ironie Achtung Ironie Achtung Ironie drinn. Aber es ist halt immer einfacher über einen Fremden zu Richten, als über sich selbst belehr

LG

Robin

PS

@Daniel, wenn Du meinst, diesen Beitrag auch wieder löschen zu müssen, weil er Dir nicht gefällt, dann tu dir keinen Zwang an, nur werde ich das dann nicht einfach so hinnehmen ( Da du ja auch meinst, das du dich nicht für Deine Unterstellung mir gegenüber ( weiter oben) entschuldigen musst.

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Harkonen
Gast
« Antworten #31 am: 18. Juli 2010, 19:32:23 »

Hallo Robin,

ne, dein Beitrag braucht doch nicht gelöscht werden, ich kann mich schon selber zur Wehr setzen! It's cool man
Sehr qualifiziert erscheint das nicht, was Du da von Dir gibst.Ich würde Dir dringend empfehlen in der Sache fair und sachlich zu bleiben.
Ich habe jetzt auch einmal ein bischen mit den Smillies gespielt, wie Du es so vortrefflich zeigst.
Im Gegensatz zu Dir und davon gehe ich aus, stehe ich schon seit 40 Jahren (da gab es dich vermutlich noch gar nicht) mit dem LFD in Verbindung und gebe regelmässig Funde ab.10.000 mesolithische Geräte habe ich nur Beispielhaft an ein Museum VERSCHENKT.
Ich wollte schon einmal einen Großteil meiner Sammlung abgeben. Das LFD kam auch zu Besuch grins vorbei, Thema war die lagermöglichkeit der Fundstücke.
Sie schlugen die Hände über dem Kopf zusammen, keine Chance, bei meinem nächsten Besuch im Landesamt durfte ich dann einen Blick ins Lager werfen, es war einfach nur erschütternd, voll bis unter die Decke. Daraufhin kam ich zu dem Schluss, meine Funde zu dezentralisieren, das heisst für dich, ich gebe Stücke als Leihgaben an kleinere Museen, z.B. Ingolstadt, Neuburg, Eichstätt. Dort stehen die Funde dann wenigstens im Showroom und vergammeln nicht im Archiv bis sie in 150 Jahren von einem Doktoranden wieder ausgegraben werden. Weisst Du, auf Leihgaben kann man noch Einfluss nehmen, wo, wie und in welchem Museum sie liegen sollen. mhh grübel Bei einer Fundgabe an ein staatl. Museum dürfte dein Einfluss gegen Null tendieren.
Ich halte dies im übrigen für sinnvoller kleinere Museen zu bedenken als die großen staatlichen Museen. Vieles liegt dort wie gesagt im Lager und kein Mensch sieht etwas davon. Im kleinen Museum sind diese, meine Funde Highlights von denen auch die Leute etwas haben die in der Fundgegend aufwachsen. Möchtest Du mir vielleicht erzählen, dass ein Bauer in die Großstadt reist um ein Museum zu besuchen? Nein ! Ergeht ins Heimatmuseum und was sieht er dort? Nichts, weil die Funde im Lager eines Museums in der Großstadt liegen. Ich habe andere Prioritäten gesetzt, gute Kontakte zu der Landbevölkerung in deren Fluren ich sammeln darf. Die Funde gehören gerade deshalb diesen Menschen und zwar ohne dafür etwas Bezahlen zu müssen.
Ich habe Dauerleihgaben die schon seit 30 Jahren im Museum liegen. Hinter dem Wort "Dauerleihgabe" verbergen sich keine finanziellen Interessen. Ich möchte damit lediglich, solange ich Lebe Einfluss nehmen wo meine Funde liegen winke winke, damit ich die Stücke, die für mich auch einen persönlichen Erinnerungswert besitzen jederzeit ansehen kann und zwar wann ich möchte.
Das mit der Schlamperei war das Werk eines schludrigen Studenten, es gab kurz Ärger und die Sache war erledigt.Bis dato ist noch kein LFD an mich herangetreten ob ich die Funde nicht doch abtreten oder stiften möchte.
Das ändert alles nichts an der Tatsache, dass ich die Aussage Rambos voll unterstütze. Super
Wenn ich mich einmal aus dieser Welt der Geldgierigen und Neidhammeln verabschiede geht meine Sammlung komplett an ein Museum um der Nachwelt erhalten zu bleiben und zwar ohne jeglichem finanziellen Interesse.
Solange ich lebe, möchte ich mich mit den Dingen (Funde) die mir Verbleiben(nicht im Museum) meine Freude haben und mich beschäftigen. Bis zu hunderttausend Jahre lang hat kein Mensch nach meinen Objekten gefragt, da können ein paar Stücke noch ruhig 25 Jahre mit mir verbringen bevor sie in ein Lager oder eine Vitrine wandern.
Weiterhin viel Spass beim Suchen, auch nach einer für dich richtigen Philosphie.

Ich habe jetzt Fertig  winke winke
und damit ist das Thema für mich gegessen prost

Gruß
Harkonen
« Letzte Änderung: 18. Juli 2010, 20:46:22 von Harkonen » Gespeichert
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« Antworten #32 am: 18. Juli 2010, 20:27:57 »

Die Schenkung ist eine Zuwendung, durch die jemand aus seinem Vermögen einen anderen bereichert und beide Teile darüber einig sind, dass die Zuwendung unentgeltlich erfolgt (Wiki)

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The world is full of crashing bores. - Mozer
Robin Hood
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« Antworten #33 am: 18. Juli 2010, 20:42:46 »

Hallo Harkonen, erst einmal respekt vor Deiner bisherigen Arbeit und Einstellung, für den Denkmalschutz Super
Zum 2ten, danke das du nicht alzu böse reagiert hast auf meine Antwort zu Deinem Beitrag, aber es gab ja eigendlich auch gar keinen Grund zum Böse sein, denn ich habe ja deutlich gemacht das das nur Ironisch gemeind war.
So läuft es doch hier im Moment, die eine Seite bringt ein Argument und die andere bringt die krassesten Gegenbeispiele (so auch ich).
Hätte ich aber nicht auf Deinen Beitrag reagiert so wie ich reagiert habe, hätte ich nie die schönen Dinge die du soeben berichtest hast, von dir erfahren It's cool man
So und weist Du, genau so, wie Du gerne auf Deine wertvollen Funde, ein Lebenlang einfluss ausüben möchtest,

Weisst Du, auf Leihgaben kann man noch Einfluss nehmen, wo, wie und in welchem Museum sie liegen sollen. mhh grübel Bei einer Fundgabe an ein staatl. Museum dürfte dein Einfluss gegen Null tendieren.


möchte das der Micha mit seinen Funden.

Der Micha weiß auch wie es in manchen Archiven von Museen aussieht, genau wie du:

Ich wollte schon einmal einen Großteil meiner Sammlung abgeben. Das LFD kam auch vorbei, Thema war die lagermöglichkeit der Fundstücke.
Sie schlugen die Hände über dem Kopf zusammen, keine Chance, bei meinem nächsten Besuch durfte ich einen Blick ins Lager werfen, es war einfach nur erschütternd, voll bis unter die Decke.

Und genau aus diesem Grund, möchte er seinen Anspruch an den Funden durchsetzen und nicht aus Geldgier, wie so einige hier gerne behaubten.

So das war's dazu auch von mir.

PS: Auch ich teile Rambos und deine Meinung, aber es gibt halt immer Ausnahmen belehr

LG

Robin

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« Antworten #34 am: 18. Juli 2010, 21:39:07 »

Es gibt Ehrenamtliche (und die sollten sorgfältig ausgesucht sein...in der Regel geschieht dies auch)- und es gibt andere die - auf vielerlei Art- einfach nicht dazu taugen...manchmal merken es die  "maßgeblichen" Leute halt zu spät (leider gibt es da auch Versager).
Und ich entschuldige mich  ausdrücklich bei "robb in" ....dass ich all das ausgelatschte und pseudolusdiche Geseiere gelesen habe.
Lies mal Deine Kommentare und Einlassungen geballt durch.....

Danke Harkonnen für Deine Geschichte!
Da kann man viel Suchererfahrung, Sucherethos und Weisheit rausziehen. Und Ehrfurcht vor Welten die uns so fern sind wie  neuzeitliche Schattengräber.
Wir haben nur eine Geschichte ...und die ist zu schade um zum Privatvergnügen  einiger Lustgräber zu werden- egal was irgendein Paragraph besagt.
Die Letzteren ändern sich...der gesunde Menschenverstand hoffentlich nicht
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« Antworten #35 am: 19. Juli 2010, 07:35:18 »

Hallo Markus,
ich war am Wochenende unterwegs und konnte erst heute den Thread verfolgen. Ich würde mich aber trotzdem er weiter fortgeschritten ist mich zu dem von Markus geschriebenen gern äußern.

Was ich aber auch fragwürdig finde, ist die Aussage über den eventuelle Ankauf von in der ehrenamtlichen Suche gefundenen Fundstücken von mc.leahcim. Und das in NRW!
Uns wurde immer ein Vortrag gehalten, dass alle ehrenamtlich getätigten Funde dem Amt gehören und sie die alleinigen Eigentums-, Bild- und Publikationsrechte haben.
Wenn ich also mc.leahcim glaube - und das tue ich - dann würde mich mal die Meinung der Grundstückseigentümer interessieren, denn ich glaube kaum, dass diese entschädigt werden. Auch halte ich eine Dauerleihgabe ohne Absprache mit dem Grundstückseigentümer (der ja Miteigentümer des Fundstückes ist) rechtlich für sehr fragwürdig.

Ich bekomme meine Funde vom Amt zurück nachdem sie ausgewertet sind. Wie in meinem Eingangsthread beschrieben bekomme ich schon vorher die Bestätigten des Eingangs mit einer Fundnummer. Sollte sich später also jemand für meine Funde interessieren so ist festgehalten das diese bei mir zu Hause sind. Ich stelle sie selbstverständlich zur Verfügung. Ich bewahre sie praktisch gesehen für das Amt auf. Sollten aber einer meiner Funde zu interessant sein um bei mir zu Hause zu versauern gibt es 2 Möglichkeiten.

1. Dauerleihgabe.
Dem würde ich nur zustimmen wen der Fund nicht irgendwo in ein Kellerarchiv verschwindet.

2. Verkauf.
Mein Anteil an dem Fund, den ich mit dem Grundbesitzer teilen muß, wird ausgezahlt.
Dann kann das Ding auch meinetwegen im Keller verschwinden. Aus meiner Sicht bleibt mir garnichts anderes übrig, wenn ich noch steuern will. Der Fund gehört der >Allgemeinheit< und der will ich ihn nicht verweigern.

Ich möchte auf diese Weise nur Einfluß auf den Verbleib nehmen indem ich sage."Ihr könnt ihn für Lau haben, aber dann müsst ihr ihn auch vorzeigen. Wenn ihr das nicht wollt, dann müsst ihr löhnen."
Bei bekannt knappen Kassen ist das unter Umständen ein Steuerelement. (Achtung Wortwitz narr )

Da das nun wirklich rein hypothetisch ist weil es eh nur bei einem herrausragenden Fund in Frage käme hab ich mir über den Grundstücksbesitzer, und Miteigentümer, noch nicht wirklich Gedanken gemacht. Ich kann aber versichern das ich ihn mit an den Tisch hole wenn es denn soweit ist.

Gruß

Michael

P.S. ich bin vielleicht etwas naiv was die Gesetzeslage (ich hasse §-lesen) angeht aber so hab ich es verstanden. Wie es denn nun wirklich abgeht wenn ich den "Nebra-Zwilling" finde möchte ich nicht wirklich wissen.     
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« Antworten #36 am: 19. Juli 2010, 08:48:56 »

Hallo Michael,
der Titel von diesem Beitrag heißt ja "Ehrenamtliche Sucher"

Ich bin aus deinem Text nicht ganz schlau geworden. Bis du nun ein Sondengänger mit NFG oder
ein offizieller ehrenamtlicher Sondengänger vom LDA?

Gruß
Oliver
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« Antworten #37 am: 19. Juli 2010, 10:25:24 »

Hallo nobody,
in Antwort Nr.2 in diesesem Thread hab ich beschrieben das ich Ehreamtlicher beim LDA/NRW bin ohne NFG. Ich will hier nicht den gesammten Text aus Anwort 2 nochmal reinpacken. Es wird dann unübersichtlich.

Gruß

Michael
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« Antworten #38 am: 19. Juli 2010, 11:07:49 »

Es gibt Ehrenamtliche (und die sollten sorgfältig ausgesucht sein...in der Regel geschieht dies auch)- und es gibt andere die - auf vielerlei Art- einfach nicht dazu taugen...manchmal merken es die  "maßgeblichen" Leute halt zu spät (leider gibt es da auch Versager).


Tja leider scheinst Du auch dazu zu gehören.

Deine Diktatorische Einstellung ist veralltet und schadet dem Denkmalschutz NoGo
Vorallem aber Deine unhöffliche und sture Haltung enttarnt Dich als Amtskricher oder sogar als Amtsträger ( Sorry, aber wer austeilt muss auch einstecken).

Hallo Michael,
der Titel von diesem Beitrag heißt ja "Ehrenamtliche Sucher"

Ich bin aus deinem Text nicht ganz schlau geworden. Bis du nun ein Sondengänger mit NFG oder
ein offizieller ehrenamtlicher Sondengänger vom LDA?

Gruß
Oliver

Schließt das eine das andere aus?

Nein wirklich das ist ernst gemeint.

Ich dachte das wer eine NFG bekommt ( in Hessen), automatisch ehrenamtlicher Sucher ist. So wurde es mir auf dem Amt auch vermittelt, oder hab ich da was falsch verstanden. Kann ja mal vorkommen irre

LG

Robin


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« Antworten #39 am: 19. Juli 2010, 12:47:10 »

Moin Robin,

in Hessen scheint das etwas anders zu sein. Da das LfDH im Jahre 1999 keine NFG ausstellen wollte, haben wir geklagt und uns dabei auf Art 6 GG berufen. Dem folgte auch das Gericht, d. h. ich erhalte eine NFG für MEIN Nachforschungsvorhaben.

Da die Funde bei meiner Forschung dem LfDH gemeldet werden und das LfDH somt einen Vorteil daraus zieht, sind alle Inhaber einer NFG unfallversichert, sofern sie nicht im Vereinsrahmen suchen, wie andere Ehrenamtliche auch. Es ist also im konkreten Einzelfall zu unterscheiden, ob im Auftrag des LfDH gesucht wird oder ob man im Rahmen der eigenen Forschung unterwegs ist.

Es git auch noch eine dreitte Möglichkeit, wir wollen es ja nicht zu einfach haben grins))

Im Rahmen einer Suche mit unserem gemeinnützigen Geschichstforschungsverein ARGUS e. V. sind persönliche Entdeckerrechte ausgeschlossen, d. h. alle Funde werden dem LfDH zu Eigentum übergeben oder auch dem örtlichen Heimatverein nach der wissenschaftlichen Auswertung.

Suche bei der eigenen Forschung - die Entdeckerrechte liegen beim Finder
Suche im Auftrag des LfDH - die Entdeckerrechte liegen beim LfDH,
Suche im Verein - die Entdeckerrechte liegen beim Verein, der vor der Suche vertraglich den Verbleib mit dem LfDH oder/und dem örtlichen Geschichtsverein geregelt hat.

Viele Grüße

Walter 
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« Antworten #40 am: 19. Juli 2010, 12:52:22 »

Hallo Robin
ich kann jetzt nur von NDS sprechen und da ist ehrenamtlicher Mitarbeiter und Sucher mit NFG
zwei paar Schuhe.
Daran liegt wahrscheinlich auch das Chaos hier, weil Äpfel mit Birnen verglichen werden

Oliver
 
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« Antworten #41 am: 19. Juli 2010, 14:03:16 »

Vielen Dank Walter und Oliver für Eure fachlichen und freundlichen Antorten ( leider keine Selbstverständlichkeit mehr).

Jetzt ist mir einiges klar, du hast vollkommen recht Oliver, warscheinlich liegt es mal wieder an den vielen Unterschiedlichen Regelungen, warum hier so ein Chaos herrscht.
Es ist doch ganz klar, wenn jemand eindeutig für das Amt, oder für den Gesichtsverein sucht ( so wie es Walter geschrieben hat), das eventuelle Funde dann abzugeben sind.
Funde die aber mein eigenes Suchvorhaben betreffen zu 50% mir gehören ( ich kann sie natürlich dennoch abgeben und verleihen oder an die Archäologen verkaufen).
Ich meine aber ich habe das schon mal so änlich geschrieben ( ich hatte das wohl schon vorher so verstanden narr).

LG

Robin
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« Antworten #42 am: 15. Oktober 2010, 17:22:00 »

Ich finde es z.T. befremdlich, wieso so eine Aufregung um Ehrenamt oder nicht gemacht wird. (vielleicht verstehe ich es nur nicht?)

Man hat doch eine Wahl ob man...

a) mit NFG

oder

b) als Ehrenamtlicher (mit allen Konsequenzen zu Fundrechten) suchen möchte.

Da die Bedingungen bekannt sind, verstehe ich die Aufregung nicht.
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« Antworten #43 am: 18. Oktober 2010, 23:49:38 »

Ich bin für das Ehrenamt prost

LG
Ingo
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