[x] Willkommen im Sucherforum.de. Bitte einloggen oder registrieren.
Als Gast können Sie keine Bilder im Forum betrachten, darum bitte registrieren
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
 
Seiten: [1]
  Drucken  
Autor Thema: Engländer findet 52.000 Römer nach 22 Jahren Detektorhobby !!!  (Gelesen 984 mal)
Der Wikinger
König
******
Offline Offline

Beiträge: 8190



« am: 08. Juli 2010, 13:26:59 »

Nach 22 Jahren Detektorhobby kam für diesen Engländer die Belohnung !!!  Boooa

160 (!!!) kg römische Münzen !  Freu...

Auch ein Video ist dabei !  prost

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk/10546960.stm

 winke winke
Gespeichert
insurgent
Moderatoren
*****
Offline Offline

Beiträge: 4504


Mitglied der Detektorengruppe SH


WWW
« Antworten #1 am: 08. Juli 2010, 13:42:18 »

Und es scheint auch alles gut gelaufen zu sein, wie es aussieht.  Super

Ich meine damit, er hat den Schatz gefunden und nicht gleich aus dem Boden gerissen, sonden die Archäologen gerufen prost

Ein Traumfund Hilfe ... Ich werde verrückt
Gespeichert

Meine Bodenfunde werden gemeldet
Belenos
Graf
*****
Offline Offline

Beiträge: 512


BelenosVerlag@t-online.de
WWW E-Mail
« Antworten #2 am: 08. Juli 2010, 13:49:33 »

Und es scheint auch alles gut gelaufen zu sein, wie es aussieht.  Super

Ich meine damit, er hat den Schatz gefunden und nicht gleich aus dem Boden gerissen, sonden die Archäologen gerufen prost

Ein Traumfund Hilfe ... Ich werde verrückt

Moin,

warum sollte der Entdecker auch anders handeln in England. Dort werden ihm die nicht von ihm selbst geborgenen Münzen nicht streitig gemacht wie dies in Hessen der Fall ist. Daran sieht man, dass der englische Treasure Act der deutschen Gesetzgebung um Lichtjahre voraus ist. In Hessen wird das Landesamt für Denkmalpflege nach der Aktion um das Gräberfeld, die letzten herausragenden Funde gesehen haben.

Viele Grüße

Walter
Gespeichert
Der Wikinger
König
******
Offline Offline

Beiträge: 8190



« Antworten #3 am: 08. Juli 2010, 13:56:29 »


Ohje, ich sehe jetzt, dass ich in der falschen Kategorie gepostet habe !  zum Heulen Schäm

Bitte nach "Antike Münzen" verschieben, danke !!  Unschuldig

 winke winke
Gespeichert
Harigast
Erzherzog
***
Offline Offline

Beiträge: 1735



« Antworten #4 am: 08. Juli 2010, 15:09:07 »

Ich hätte es nach "Links" verschoben.
Gespeichert

Das Vorurteil ist die hochnäsige Empfangsdame im Vorzimmer der Vernunft.
Harigast
Erzherzog
***
Offline Offline

Beiträge: 1735



« Antworten #5 am: 08. Juli 2010, 17:15:36 »

Bilder:
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-56905.html
Gespeichert

Das Vorurteil ist die hochnäsige Empfangsdame im Vorzimmer der Vernunft.
Der Wikinger
König
******
Offline Offline

Beiträge: 8190



« Antworten #6 am: 08. Juli 2010, 18:45:03 »

Ich hätte es nach "Links" verschoben.

Hätte ich sicherlich auch !!  Unschuldig Schäm

Wunderbare Bilder, Harigast !  Super
Gespeichert
Jamiemaus
Moderator
*****
Offline Offline

Beiträge: 1031



E-Mail
« Antworten #7 am: 08. Juli 2010, 19:17:02 »

Ich hätte es nach "Links" verschoben.

Ja passt hier  zwinker
Gespeichert

Gruß Jamiemaus
___________________________________
insurgent
Moderatoren
*****
Offline Offline

Beiträge: 4504


Mitglied der Detektorengruppe SH


WWW
« Antworten #8 am: 09. Juli 2010, 09:50:45 »

Moin,

warum sollte der Entdecker auch anders handeln in England. Dort werden ihm die nicht von ihm selbst geborgenen Münzen nicht streitig gemacht wie dies in Hessen der Fall ist. Daran sieht man, dass der englische Treasure Act der deutschen Gesetzgebung um Lichtjahre voraus ist. In Hessen wird das Landesamt für Denkmalpflege nach der Aktion um das Gräberfeld, die letzten herausragenden Funde gesehen haben.

Viele Grüße

Walter

Na dann schau Dir mal die vielen Schatzfundviedeos aus England im Netz an.

Meistens buddeln sie wie wild weiter, denn den meisten geht es nur darum Schätze zu finden NoGo

Dazu sind sie durch das englische System gemacht worden, zum Leidwesen der englischen Archäologen.

In Dänemark z.B. wird die Bemessung der Entschädigung davon abhängig gemacht, wie der Fund gemeldet wurde
Gespeichert

Meine Bodenfunde werden gemeldet
Belenos
Graf
*****
Offline Offline

Beiträge: 512


BelenosVerlag@t-online.de
WWW E-Mail
« Antworten #9 am: 09. Juli 2010, 11:17:36 »


In Dänemark z.B. wird die Bemessung der Entschädigung davon abhängig gemacht, wie der Fund gemeldet wurde

Moin,

eine hervorragende Idee, sollte man auch in Deutschland einführen. Überhaupt sollte man sich die jeweils besten Verfahren heraussuchen und in Deutschland umsetzen. So ist z. B. ein totaler Nachteil des Treasur Act, das dieser nur auf Schätze angewendet wird, Einzelfunde ohne Wert oder mit geringen Wert fallen nicht darunter, sind aber für die archäologische Forschung genauso wichtig.

Viele Grüße

Walter
Gespeichert
Schattengräber
Aristokrat
****
Offline Offline

Beiträge: 143


« Antworten #10 am: 09. Juli 2010, 11:44:44 »

In Dänemark z.B. wird die Bemessung der Entschädigung davon abhängig gemacht, wie der Fund gemeldet wurde





Das steht in Hessen wohl nicht zur Debatte. Ich habe bei meinem Fund vorbildlich gehandelt und dies auch von
den Archäologen bestätigt bekommen. Ob dies ein Fehler war? Keine Meldung - kein Ärger!
Gespeichert
insurgent
Moderatoren
*****
Offline Offline

Beiträge: 4504


Mitglied der Detektorengruppe SH


WWW
« Antworten #11 am: 09. Juli 2010, 12:23:53 »

Das steht in Hessen wohl nicht zur Debatte. Ich habe bei meinem Fund vorbildlich gehandelt und dies auch von
den Archäologen bestätigt bekommen. Ob dies ein Fehler war? Keine Meldung - kein Ärger!

Ich kann mir gut vorstellen, das es das Problem der Finanzierung ist. Die muß vor einer Grabung schon ziemlich genau feststehen.


Keine Meldung - kein Ärger!


Oder richtig Ärger Unschuldig

Aber eine Lösung kann und darf es nicht sein.
Gespeichert

Meine Bodenfunde werden gemeldet
Belenos
Graf
*****
Offline Offline

Beiträge: 512


BelenosVerlag@t-online.de
WWW E-Mail
« Antworten #12 am: 09. Juli 2010, 12:46:43 »

Ich kann mir gut vorstellen, das es das Problem der Finanzierung ist. Die muß vor einer Grabung schon ziemlich genau feststehen.


Moin,

die Finanzierung der Grabung kann ja leicht berechnet werden. Durch eine geomagnetische Prospektion stellt man die Anzahl der Gräber fest und berechnet daraus einen durchschnittlichen Zeitansatz.

Viele Grüße

Walter

Gespeichert
insurgent
Moderatoren
*****
Offline Offline

Beiträge: 4504


Mitglied der Detektorengruppe SH


WWW
« Antworten #13 am: 09. Juli 2010, 13:30:09 »

Moin,

die Finanzierung der Grabung kann ja leicht berechnet werden. Durch eine geomagnetische Prospektion stellt man die Anzahl der Gräber fest und berechnet daraus einen durchschnittlichen Zeitansatz.

Viele Grüße

Walter



Schon klar.

Aber eben nicht die Enschädigung für die Fundstücke zwinker
Gespeichert

Meine Bodenfunde werden gemeldet
Belenos
Graf
*****
Offline Offline

Beiträge: 512


BelenosVerlag@t-online.de
WWW E-Mail
« Antworten #14 am: 10. Juli 2010, 10:33:35 »

Schon klar.

Aber eben nicht die Enschädigung für die Fundstücke zwinker

Jo, aber die steht ja eigentlich gar nicht an.

Zunächst gibt in Hessen die Fundteilung gem. § 984 BGB, also die Realteilung aller Funde. Dazu muss man sie aber erst einmal ausgraben um zu wissen was es zu teilen gibt. Dann folgt die wissenschaftliche Auswertung (gesetzlich festgelegt) und danach die Entscheidung der Archäologiebehörde, ob der gesamte Fundkomplex zusammen bleiben soll. Erst dann, also in ca. 10 Jahren steht die Verteilung und ein eventueller Ankauf der Entdeckerhälfte auf dem Programm und keinen Tag früher.

Viele Grüße

Walter

Gespeichert
Cockney Rebel
Gast
« Antworten #15 am: 10. Juli 2010, 10:57:59 »

Moin,

eine hervorragende Idee, sollte man auch in Deutschland einführen. Überhaupt sollte man sich die jeweils besten Verfahren heraussuchen und in Deutschland umsetzen. So ist z. B. ein totaler Nachteil des Treasur Act, das dieser nur auf Schätze angewendet wird, Einzelfunde ohne Wert oder mit geringen Wert fallen nicht darunter, sind aber für die archäologische Forschung genauso wichtig.Viele Grüße

Walter
Thats not true, single finds made from precious metals are also valued as "Treasures" and therefore are treated in the same way as hoards.
Gespeichert
Belenos
Graf
*****
Offline Offline

Beiträge: 512


BelenosVerlag@t-online.de
WWW E-Mail
« Antworten #16 am: 11. Juli 2010, 11:59:44 »

Thats not true, single finds made from precious metals are also valued as "Treasures" and therefore are treated in the same way as hoards.

Moin, das ist richtig, aber zunächst muss ein Gericht diesen Fund zum Schatz erklären, oder hat sich daran etwas geändert?

Viele Grüße

Walter
Gespeichert
fafnir
Aristokrat
****
Online Online

Beiträge: 252


« Antworten #17 am: 11. Juli 2010, 18:18:09 »

Ausser dem Treasure Act, gibt es ja auch noch das Portable Antiquities Scheme, dass alle Funde abdeckt, die nicht unter den Treasure Act fallen und von "vor 1650" sind.
Gespeichert
Seiten: [1]
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Impressum | Nutzungsbedingung | Regeln
Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006-2009, Simple Machines
Seite erstellt in 0.236 Sekunden mit 21 Zugriffen.