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Autor Thema: Rheingoldstaub  (Gelesen 5535 mal)
Rheindigger
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« am: 13. August 2003, 01:18:01 am »

Ich war jetzt neulich in der Ortenau.(Da komme ich her). Und als ich nachmittags an einen Baggersee (Namen des Ortes ist mir leider entfallen :lol:) gefahren bin, hab ich "just for Fun" meine Pfanne mitgenommen. Da gibt es eine Stelle, da wird über ein Rohr der restliche Sand,etwas Kies und das Wasser wieder in den Baggersee geleitet.
Ich dachte mir: "Schaust mal".....
Ich hatte mit 2-3 armseligen Stäubchen pro Pfanne gerechnet.......
Ich hab die Klappe nicht mehr zugekriegt!!!! Pro Pfanne waren 40 bis 80!!! Stäubchen drin!!!
(Würde mal gerne Daniels Meinung dazu hören!) Zusammengekratzt waren das sicher so viel wie 6-7 Flitter am KM 179!
Sorry, das Bild gibt nicht viel her! Ich war auch schnell von "Schaulustigen" belagert.
Die Ortenauer sind nicht so verklemmt wie die "Markgräfler".
Einen habe ich dermaßen angesteckt-ich konnte es selber kaum glauben!
Am Tag darauf habe ich ihn wiedergetroffen-Er versuchte mit dem Wok! Gold zu waschen!:lol:
War nix,wg Teflon-Beschichtung!
Also, ich fand die Ausbeute war schon "riesig" an der Stelle,oder liege ich falsch? Nächstesmal werde ich meine Schleuse mitnehmen und lasse den Sand und den Kies mal "über die Rutsche" laufen. Das Bild mit dem Unterschied von den Flittern vom KM 179 und dem Staub ist leider auch nix geworden.....:-(
Sorry! Gruß Rheindigger
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Daniel
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« Antworten #1 am: 13. August 2003, 09:02:34 am »

Warst vohl an einem der Seen im Bereich Lahr/Kehl?
Ist normal die Größe.:lol:
Findest da an so ziemlich jeden Baggersee in der Ortenau.
Wasch mal die Sandhaufen unter den Förderbändern zum Werk,da sind die "Flitterchen" im Normalfall etwas größer.
Es wundert mich allerdings auch,daß da noch so viel Material am Schluß rauskommt.:icon_eek:

Gruß Daniel
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Doch verwirrend ist der Name, sie gehören in den Mund.
Rheindigger
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« Antworten #2 am: 13. August 2003, 11:54:37 am »

Mensch! Hab ich ja total vergessen! Ein Badegast erzählte mir, daß da die Ablaufrohre mit Matten ausgelegt sind. Und so 1-2 Mal im Monat kommen dann ein paar Typen und holen sich das Gold. Die sollen das mit Kieswerken bis in den Bereich Karlsruhe so machen?!
Die Geschichte hab ich jetzt schon öfter gehört, aber bestätigen konnte mir das jetzt niemand. Auch von Matten in den Rohren hab ich nix mitgekriegt....
Gruß Rheindigger
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Daniel
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« Antworten #3 am: 13. August 2003, 13:42:53 pm »

Also ich bin keiner von den Typen.
Aber die Idee ist nicht schlecht!:-D

Gruß Daniel:hallo:
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ZakMcKracken
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« Antworten #4 am: 13. August 2003, 22:51:39 pm »

Zitat
Orginal gepostet von Rheindigger
 Ich war auch schnell von "Schaulustigen" belagert.
Die Ortenauer sind nicht so verklemmt wie die "Markgräfler".


Big grinsing Das ist ja wohl die Höhe Big grinsing !! Markgräfler und verklemmt !! :stinkefinger2:

Die, die am Altrhein etwas verdutzt ihrer Wege gehen sind die holländischen irre Touristen !!

Also mich belagert/interviewt man regelmässig. Hab mal ne genze Schulklasse dabeigehabt beim Golden am Rhein (inlkusive einer hübschen jungen Lehrerin)  Big grinsing
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geoexploration
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« Antworten #5 am: 13. August 2003, 23:53:42 pm »

Zitat
Orginal gepostet von ZakMcKracken
Hab mal ne genze Schulklasse dabeigehabt beim Golden am Rhein (inlkusive einer hübschen jungen Lehrerin)  Big grinsing

Ja und die Lehrerin hast Du dann "vergoldet"  Wenn nicht, Deine Schuld. :lol:
Gruß Tecnomaster :bandit:
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Chrysostomos
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« Antworten #6 am: 15. August 2003, 22:33:39 pm »

Hallo Rheinbuddler!

Na vielen Dank, also wenn der Baggersee in der Nähe von Altenheim lag, dann war das meine Stelle!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das Problem bei diesem Staub ist eben, dass man ihn nur schwerlich von dem Konzentrat trennen kann.

Gruß
Chrysostomos (auch einer, der aus der Ortenau kommt)
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Rheindigger
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« Antworten #7 am: 17. August 2003, 21:39:04 pm »

Hallo Chrysantheme!
Sorry, ich tu den Goldstaub sofort wieder zurück!:lol:

2. Nö, war nicht in Altenheim, aber danke für den Tipp!:-D

3.Keine Bange, Altenheim ist Tabu! Versprochen!

Frage: Hast du das mit den Matten auch schon mal gehört? Speziell in Altenheim?
Gruß Rheinbuddeldigger
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Daniel
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« Antworten #8 am: 17. August 2003, 23:49:15 pm »

Oh habt Ihr Sorgen.:lol:
Ich dachte,das wär ein Hobby?:icon_eek:
Seht das nicht so verbissen!

Gruß Daniel:hallo:
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Waschbär
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« Antworten #9 am: 18. August 2003, 13:19:07 pm »

Hihi,

Momentan ist der Rhein so niedrig, da lohnt sich auch das Waschen an den trockengefallenen Sandbänken. Konnte gestern auf der Höhe Worms ein paar nette Flitter mit der Pfanne rausholen. Schade nur daß die Sluice dort nicht einsetzbar ist:heul: (zu wenig Strömung, auserdem stören dabei die vorbeifahrenden Schiffe gewaltig mit deren Verwirbelungen des Wassers). Wie löst ihr das Problem, ich will da nicht mit ner riesen ausrüstung dort antanzen
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geoexploration
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« Antworten #10 am: 18. August 2003, 16:58:18 pm »

Hallo Waschbär,

ich würde bei fehlender Strömung zum Rotapan greifen. Im Forum existiert ein Beitrag darüber.
Gruß
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Waschbär
Gast
« Antworten #11 am: 18. August 2003, 18:08:13 pm »

Hi tecnomaster,

hört sich ja super an.
2 Fragen:

Wie klappt das mit der Rotapan wenn das zu waschende Substat hauptsächlich aus feinem Sand besteht?

Wo kann ich die Rotapan in Europa beziehen?

Danke für deine Mühe und deine Tipps!

Gruß,
Waschbär
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« Antworten #12 am: 18. August 2003, 19:24:34 pm »

Hallo Waschbär,

Du kannst in den Rotapan im Prinzip jedes Kiesmaterial reingeben, ob feinen Sand oder gröberen Schotter; lediglich Steine größer als ca. 5 cm mit der Hand herausnehmen. Aber der feine Sand ist generell nicht unbedingt rentabel zum Waschen..., da Gold (mit Ausnahme hauchdünner Goldflitter) sich im allgemeinen dort ablagert, wo sich grössere Steine, Felsbrocken abgelagert haben.

gehe mal auf:

http://www.sucherforum.de/smf/index.php?topic=3190

Ich habe keine Ahnung, ob in Europa das Ding irgend jemand vertreibt. Man kann aber den Rotapan direkt von Rotapan kommen lassen. Der Preis für Fracht ist im Verkaufspreis (Tür zu Tür-Service) schon eingerechnet. Die Lieferzeit in meinem Fall betrug ca. 10 Tage.

Gruß
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Waschbär
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« Antworten #13 am: 19. August 2003, 22:53:20 pm »

Hi tecnomaster,

hab mir jetzt auch so'n Ding in Australien:icon_eek: bestellt. Bin gespannt wie ein Flitzebogen:jumpb::jump1::jumpr::jumpg:

Ich werde die mal genauer austesten und mit deinen Ergebnissen vergleichen. Hoffentlich hat der Rhein noch bis dahin sein abartiges Niedrigwasser...Ich Engel


Bis dann:winke:
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« Antworten #14 am: 20. August 2003, 00:35:50 am »

Hallo Waschbär,

meine Gratulation zu dieser Entscheidung. Du wirst wie ich, diese Kaufentscheidung für Rotapan nie bereuen.

Ein Zusatztipp:  Sollte das Waschwasser im Rhein oder anderswo ggf. ölig oder der Härtegrad des Wasser ziemlich hoch sein, was das Aufschwimmen der hauchdünnen Goldflitter begünstigt, nimm zur Abhilfe einen winzigen Tropfen Geschirrspülmittel. Noch besser wäre ein biologisch abbaubares Mittel. Gehe aus ökologischen Gründen am Fluß, aber mit dem Spülmittel wirklich sparsamst um, sonst wirst Du von den Umweltschützern verfolgt. Entsorge das "Spülwasser" besser nachher auf einer trockenen Sandbank, dadurch baut sich das Spülmittel langsam und natürlich ab, damit sich der Fluß nicht in ein Schaumbad verwandelt.  Big grinsing  Würde mich ebenfalls über Deinen Erfahrungsbericht mit diesem Topf freuen.
Gruß
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Oststeirer
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« Antworten #15 am: 30. November 2004, 21:36:15 pm »

Das mit den Matten in den Kieswerken stimmt 100%ig.
Letztes Jahr (Anfang Dezember 2003) trafen wir (Goldwäscher aus dem Elsass und ein paar aus Deutschland) uns am Goldwaschplatz in Kembs um unsere Dukaten in Empfang zu nehmen. Darunter war ein Deutscher der in seinem Bus die Matten aus einem Kieswerk hatte. Ausserdem wurde dem Organisator von einer Einzelperson die Goldmenge von über einem 1/2 KILO angetragen. Er lehnte natürlich ab, sonst hätte diese Menge Dukaten eine inflationäre Wirkung gehabt. Wenn ich mich richtig erinnere wurden 56 Stück zu 8.1 Gramm geprägt. Es durfte nur Gold aus dem Rhein und dem Gardon eingereicht werden.
Gut Gold vom Oststeirer
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