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Autor Thema: Drei Tote bei Explosion einer Fliegerbombe  (Gelesen 741 mal)
Gratian
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Allwissend bin ich nicht doch viel ist mir bewusst


« am: 01. Juni 2010, 23:00:14 »

Bodenfunde können auch gefährlich sein....sogar für Profis

Kam eben über den Ticker: Schreckliches Unglück beim Entschärfen einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg....

Drei Tote bei Explosion einer Fliegerbombe

Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hat in Göttingen drei Menschen das Leben gekostet. Die Fliegerbombe detonierte offenbar, als Einsatzkräfte versuchten, sie zu entschärfen.

Göttingen - Bei der Explosion einer Fliegerbombe sind am Dienstagabend in Göttingen drei Menschen getötet worden. Zwei Personen wurden zudem schwer verletzt, vier weitere leicht. Wie ein Sprecher des Katastrophenstabs sagte, sei die Fliegerbombe gegen 22 Uhr bei den Entschärfungsarbeiten explodiert.

Ob es sich bei den Opfern um Anwohner oder zur Entschärfung eingesetzte Bedienstete handele, könne man noch nicht sagen, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr auf Anfrage der Nachrichtenagentur DAPD. Zum Zeitpunkt der Explosion habe man gerade die Evakuierung des Gebietes vorbereitet.

Der Zehn-Meter-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war bei Bauarbeiten für eine neue Sportarena entdeckt worden und sollte am Abend entschärft werden. Wie es zu der Explosion kommen konnte, ist noch unklar.

can/ddp/apn

neueste Infos:

Wie ein Sprecher der Feuerwehr in Göttingen mitteilte, detonierte der Sprengkörper gegen 22.00 Uhr auf dem Schützenplatz der Universitätsstadt, als die Entschärfung vorbereitet wurde. Ob es sich bei den Opfern der Explosion um Anwohner oder zur Entschärfung eingesetzte Bedienstete handele, könne man noch nicht sagen, erklärte der Sprecher. Zum Zeitpunkt der Explosion habe man gerade die Evakuierung des Gebietes vorbereitet.

Zuvor mussten wegen des Bombenfundes am späten Dienstagabend rund 7.000 Menschen evakuiert werden. Von der Räumung ist auch der Bahnhof betroffen. Bereits am vergangenen Donnerstag war in Göttingen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Verdacht, dass in sieben Metern Tiefe unter dem Schützenplatz eine weitere Bombe liegt, habe sich bestätigt, teilte die Stadt am Nachmittag mit. Die Bombe hatte einen gefährlichen Säurezünder. Sie musste deshalb mit einem Spezialroboter entschärft werden. [N24]

Die Polizei bestätigte, dass es sich bei den Toten um drei Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes handelt. Drei Personen wurden schwer verletzt.

Liveticker des Göttinger Tageblatts:

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachric...ombe/Liveticker

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachric...ueber-die-Bombe
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Gut Fund!   Ich Engel
Gratian

ANTE ROMAM TREVERIS STETIT ANNIS MILLE TRECENTIS
PERSTET ET AETERNA PACE FRUATUR. AMEN.
Ivo
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« Antworten #1 am: 02. Juni 2010, 11:08:23 »

Moin,

Habs auch eben gelesen...warum sprengen die so ein mist nicht vor Ort?
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Wenn du in einem Loch sitzt, musst du zuerst mit dem Graben aufhören....
Schlumpfstampfer
Graf
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« Antworten #2 am: 02. Juni 2010, 12:06:16 »

Weil sich dann die nörgelnden evakuierten Anwohner zu nem wütendem Mob zusammenschliessen würden und wegen ein paar kaputter Fenster komplett neue Häuser fordern würden.
So ist der Deutsche Biedermann nunmal.

Und ausserdem scheint die Bombe laut Radiobericht explodiert zu sein während gerade niemand in der Grube war...
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Thorson
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Man(n) tut was man(n) kann.


« Antworten #3 am: 02. Juni 2010, 12:30:32 »

Selbst wenn es "nur" wieder eine von der kleinen 125 oder 250 Kilogrammgröße war, ist eine Sprengung vor Ort nur mit Tonnen von darum gestapelten Sandsäcken möglich. Aber so etwas zeigt auch wieder, das das Suchen auf Schlachtfeldern, was ja unbestritten immer wieder vorkommt, tödlich enden kann. Hinter meiner alten Arbeitsstelle lag mal einer ein halbes JAhr im Wald bevor man die nach einer Explosion noch vorhandenen Reste fand. Und es gehört außer dem Können auch noch eine gehörige Portion Mut dazu so einen Entschärferjob zu machen.

Thorson
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Den wahren Freund erkennst Du erst in der Not.
schäfchen
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« Antworten #4 am: 02. Juni 2010, 12:57:57 »

man sieht doch leider noch zu oft das auch profis großer gefahr ausgesetzt sind!
eiso des haben schon 100erte vor mir geschrieben aber sollte doch immer wieder erwähnt
werden!

DAS AUCH KLEIN KALIBER große verletzungen und auch lebens gefährlich sein können
eiso Alarm !!! finger weg sonst Amen
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Cheers! Schafi It's cool man    Du Schaf
Tomcat
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« Antworten #5 am: 02. Juni 2010, 15:07:56 »

Es tut mir einfach Leid für die Jungs.
Mit dem KMRD habe ich bislang nur gute Erfahrungen gemacht.

Viel Kraft für ihre Angehörigen.

Tct
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MultiSammler
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« Antworten #6 am: 02. Juni 2010, 17:31:55 »

Ich bewundere die Männer vom KMRD, Ihr Leben einzusetzen um die Bevölkerung vor Schaden zu schützen. Jeder von den Sprengmeistern weiß doch am Ende nicht ob er noch lebend nach Hause kommt  NoGo !! Ich habe schon oft große Signale im Boden ignoriert weil ich selber Angst habe das es sich mal um eine Bombe oder Granate handeln könnte, da ist mir der Fund auch egal.

Gruß MultiSammler  besorgt
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Gruß Multisammler!!

9 Stimmen in meinem Kopf sagen ich bin normal, die 10`te summt!!
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« Antworten #7 am: 10. Juni 2010, 20:50:20 »

Länger nicht mehr hier gewesen, deshalb schreibe ich erst heute. Wohne ja in Göttingen und musste beide male meine Wohnung verlassen, habe aber die Explosion gehört und eine leichte Erschütterung wahrgenommen (vergleichbar mit einem Überschnallknall von Strahlflugzeugen). Bei der ersten Bombenräumung ein paar Tage vorher ging noch alles glatt. Bei der zweiten detonierte die Bombe dann bei Vorarbeiten noch in ihrem 7 Meter tiefen Fundloch. Um auf einen weiter oben stehenden Post einzugehen, es hätte sich sicherlich in dem speziellen Falle keiner beschwert, wenn kontrolliert gesprengt worden wäre, das wäre sicherlich am Fundort ohne weiteres gegangen (keine unmittelbaren Wohnhäuser etc.). Es sollte ja mit einem neuartigen Wasserschneider, der auch bei der erfolgreichen Entschärfung ein paar Tage früher eingesetzt wurde, entschärft werden, doch bei Vorarbeiten kam es dann zur Detonation der Bombe mit Langzeitzünder.
Ich empfinde Trauer und möchte meinen tiefsten Respekt und meine Anteilnahme den Verstorbenen und ihren Angehötigen ausdrücken. Gut, dass es Menschen gibt die diese Arbeit für Alle erledigen!
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